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Sozialberufe zwischen Arbeit und Privatleben

  • Martina Bodenmüller

Auszug

In den 1970er und Anfang der 1980er Jahre wurde Sozialarbeit von vielen engagierten Praktiker/innen als Lebensaufgabe verstanden. In Abgrenzung zur klassischen ‚geregelten‘ Sozialarbeit in ämtern und Wohlfahrtsverbänden waren kleine Vereine, Selbsthilfegruppen und sozialpolitische Initiativen ein zunehmend beliebter Arbeitsplatz, weil sie eine höhere Identifikation mit der beruflichen Tätigkeit versprachen. Es zeigte sich aber rasch, dass es gerade in den Arbeitsfeldern, in denen eine persönliche Nähe und Sympathie zur Zielgruppe vorhanden war, besonders schwierig war, zwischen Privatleben und Beruf eine Grenze zu ziehen: „Im Idealfall gehörst du dann irgendwann einmal zum Inventar in deinem Stadtteil“ beschrieb Gerda Fellberg 1982 die Verschmelzung von Privatleben und der Arbeit als Streetworker/in.

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Literatur

  1. Baer, Udo (1999): Gefühlssterne, Angstfresser, Verwandlungsbilder... Kunst-und gestaltungstherapeutische Methoden und Modelle, Neukirchen-Vluyn.Google Scholar
  2. Fellberg, Gerda (1982): Problembezogene, stadtteilorientierte Jugendarbeit kommt ohne Straßensozialarbeit nicht aus. In: Fellberg, Gerda/ Dressler, Ulrich (Hg.): Hartes Pflaster, Bensheim, S.19–31.Google Scholar
  3. Schmidbauer, Wolfgang (1977): Die hilflosen Helfer. über die seelische Problematik der helfenden Berufe, Reinbek.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

Authors and Affiliations

  • Martina Bodenmüller

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