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Guido Westerwelle. Der Kandidat, der keiner war

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Kanzlerkandidat — mit diesem Begriff kann jeder halbwegs politisch interessierte Bürger in der Bundesrepublik etwas anfangen. Seine Bedeutung scheint völlig selbstverständlich zu sein. Schließlich geben sich Sozialdemokraten wie Unionsparteien im Wahlkampf redlich Mühe, ihren Kandidaten für das Kanzleramt den Wählern näher zu bringen: Von tausenden von Plakaten strahlt er dann herab, ist in Zeitungen und Magazinen unübersehbar und stellt sich im Fernsehen den mehr oder weniger kritischen Fragen von Journalisten und Bürgern. Und doch: Der Begriff „Kanzlerkandidat“ findet sich in keinem Artikel der Verfassung, auch Gesetze und Verordnungen kennen ihn nicht. Selbst auf seinem Wahlzettel wird der Bürger dank separater Landeslisten den Namen eines Kanzlerkandidaten nur in seltenen Ausnahmefällen finden. In der Bundesrepublik Deutschland wählt man eben das Parlament, nicht aber den Kanzler als Regierungschef. Doch wen interessieren akademische Diskurse über den vermeintlich systemfremden Trend zum „medienzentrierten Persönlichkeitswettbewerb“ und der damit verbundenen schleichenden „Präsidentialisierung“ des parlamentarischen Systems, wenn in der deutschen Mediendemokratie die Frage, wer denn nun Kanzler werden soll, die Wahlkämpfe dominiert und zu einem wesentlichen Grund für die Entscheidung zu Gunsten der einen oder anderen Partei wird.1

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Literatur

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Spier, T. (2007). Guido Westerwelle. Der Kandidat, der keiner war. In: Forkmann, D., Richter, S. (eds) Gescheiterte Kanzlerkandidaten. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-90380-4_13

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