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Auszug

Während das Format des Parteiensystems auf nationaler Ebene, hier gemessen als die Effective Number of Electoral/ Parliamentary Parties, als zentrales Merkmal Mehrheits- und Konsensdemokratien voneinander abgrenzt (vgl. Lijphart 1999: 62; Armingeon 2002: 89), ist die Fragmentierung der Elektorate auf subnationaler Ebene, im einzelnen Wahlkreis an sich weniger von praktischer politischer Konsequenz als von analytischer Bedeutung. Dennoch ist aus der Perspektive der vergleichenden Wahlsystemforschung die Fokusverschiebung auf die Wahlkreisebene nicht nur gerechtfertigt, sondern unmittelbar begründet und geboten. Die Beschränkung auf die nationale Ebene reicht nicht hin für die Konstruktion eines kausalen Arguments, denn neben Duverger (1959: 237) selbst haben viele weitere Autoren darauf hingewiesen, dass die relevanten kausalen Mechanismen dezidiert auf der Ebene einzelner Wahlkreise wirken (vgl. etwa Chhibber und Kollman 1998; 2004;Cox 1997;Gaines 1997; 1999; Leys 1959; Reynolds 2000; Sartori 1986; Taagepera und Shugart 1989b;Wildavsky 1959).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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