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Lebenslanges Lernen und soziale Inklusion — der Markt alleine wird’s nicht richten

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Bildung als Privileg

Auszug

Technische und organisatorische Veränderungen, der demografische Wandel und das stete Wachstum der Beschäftigung in den Dienstleistungen haben zu einer Bedeutungszunahme von Weiterbildung geführt. Infolge dieser Trends haben sich Arbeitsmärkte, Berufsbilder und Berufsstrukturen gewandelt. Während die Erstausbildung früher eine solide Grundlage für den weiteren Berufsverlauf darstellte, ist heute eine fortlaufende Strategie der Weiterbildung (lebenslanges Lernen) mit dem Ziel einer Anpassung an die im spezifischen Arbeitskontext benötigten Fertigkeiten und Fähigkeiten in den meisten Berufsfeldern unerlässlich. Bereits das „Delors“-Weißbuch von 1993 und die OECD „jobs strategy“ haben frühzeitig auf die Bedeutung lebenslangen Lernens hingewiesen, obwohl in diesen strategischen Vorschlägen zu wenig konkrete Wege aufgezeigt wurden, wie eine lebensbegleitende Strategie für alle implementiert werden könnte.

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Schömann, K., Leschke, J. (2007). Lebenslanges Lernen und soziale Inklusion — der Markt alleine wird’s nicht richten. In: Becker, R., Lauterbach, W. (eds) Bildung als Privileg. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-90339-2_12

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  • Online ISBN: 978-3-531-90339-2

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