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Schlu\folgerungen für das verständnis der visuellen Darstellungslogik von Nachrichtenmagazinen

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Auszug

Bisher wurden verschiedenste theoretische Stränge aufgenommen, um (1) zu klären, in welchem akademischen Zusammenhang die vorliegende Untersuchung steht, und um (2) von verschiedenen Perspektiven aus den Blick auf den Untersuchungsgegenstand zu konkretisieren. Im folgenden Abschnitt wird nun nochmals auf die einzelnen Stränge zurückgegriffen und versucht, sie in Hypothesen zur visuellen Darstellungslogik von Nachrichtenmagazinen zusammenzufassen. Wie bereits mehrmals ausgeführt, ist es das Ziel dieser Arbeit, zum Verständnis von medialer Bildkommunikation beizutragen. Daß Bildverstehen als komplexer Prozeß verstanden werden muß, wenn man ihm gerecht werden will, wurde im letzten Kapitel anhand verschiedener theoretischer und methodischer Überlegungen deutlich. Es erscheint daher sinnvoll für die Zusammenfassung der Faktoren, die für das Verstehen von bildhafter Kommunikation in Nachrichtenmagazinen relevant sein könnten, eine Anordnung auf verschiedenen Ebenen zu versuchen. Eine Möglichkeit dafür bietet das im Abschnitt 6.5.3 vorgestellte Modell von Oliver R. Scholz, denn seine stufenhafte Anordnung der einzelnen Verstehensschritte hält interessante Anhaltspunkte bereit, die helfen können, Erklärungsfaktoren systematisch zu ordnen.1 Dabei kann Scholz’ Modell freilich nur Anhaltspunkte liefern, geht es in ihm doch um die theoretische Benennung von Vorgängen, die bei der Betrachtung einzelner Bilder für deren Verstehen relevant sind, und nicht um eine generelle Theorie des Verstehens von medialer visueller Kommunikation. Trotzdem erscheint eine Umsetzung des Modells auf das hier gewählte Untersuchungsbeispiel im Sinne eines Überblicks gewinnbringend. Anschließend an die an Scholz orientierte Zusammenschau soll auf die Faktoren, die für das Verstehen der visuellen Informationsaufbereitung in Nachrichtenmagazinen besonders relevant erscheinen, nochmals im einzelnen eingegangen werden.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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