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Bilder sprechen nicht in Worten. Das Verstehen visueller Kommunikation als Problem der wissenschaftlichen Analyse

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Auszug

Den Ausgangspunkt des Kapitels bildete die Frage, worin sich die „Sprache“ der Bilder von der Wortsprache unterscheidet und welche Folgen sich aus Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Funktionsweise der beiden Modi für das methodische Vorgehen bei der Analyse von bildhafter Kommunikation ergeben. Damit schlössen die Betrachtungen an die zuvor präsentierten Ausführungen an, die den Blick darauf richteten, welche Effekte die hohe Bedeutung der visuellen Nachrichtenvermittlung auf das politische System, seine Akteure und seine gesellschaftliche Wahrnehmung und Beurteilung empirisch zeigt. Aus der Wichtigkeit, die der visuellen Kommunikation in modernen Gesellschaften zukommt, ergibt sich, daß „Sprachkompetenz“ durch „Bildkompetenz“ ergänzt werden muß. Für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Bildern bedeutet dies, daß verschiedene Konzepte, die dabei helfen könnten, bildhafte Kommunikation besser zu verstehen, für die methodische Bewältigung konkreter Fragestellungen fruchtbar gemacht werden müssen. Der vorliegenden Arbeit zum Thema ‚visuelle Vermittlung von Politik in Nachrichtenmagazinen‘ liegt ein zeichentheoretischer Blickwinkel zugrunde, und es wurde dargelegt, warum diese theoretische Herangehensweise für die Bearbeitung der Fragestellung als gewinnbringend betrachtet wird.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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