Kohärentes Strategy-Making

  • Joachim Raschke
  • Ralf Tils

Zusammenfassung

Der Aufbau von Strategiefähigkeit geht immer auf abgestimmtes und zielorientiertes Elitehandeln zurück. Aber gerade politische Eliten handeln häufig nur unter dem Druck von Krisen. Für Parteieliten zentral sind Wahlkrisen. Die SPD erfüllte die Erfahrungsregel, dass drei Wahlniederlagen ausreichend sind, um den Kurs zu ändern. Die erste Niederlage überrascht, die zweite irritiert nachhaltig, erst die dritte Wahlniederlage lässt für den Großteil der Eliten und Aktiven keinen Zweifel mehr: die Verhältnisse sind andere, deshalb muss die Partei selbst sich ändern. Für die SPD war 1957 die dritte Wahlniederlage in Folge.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  • Joachim Raschke
    • 1
  • Ralf Tils
    • 2
  1. 1.Universität HamburgHamburgDeutschland
  2. 2.Universität LüneburgLüneburgDeutschland

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