Der amerikanische Wohlfahrtsstaat in Zahlen: Ein empirischer Vergleich

  • Britta Grell
  • Christian Lammert
Chapter

Zusammenfassung

Lange Zeit wurde der amerikanische Wohlfahrtsstaat als zurückgeblieben (Wilensky 1965) charakterisiert, und noch vor wenigen Jahren stellte der US-amerikanische Politologe Christopher Howard (2003) die Frage, ob dieser „unusually small“ sei. Solche Einschätzungen zum Umfang und Charakter der US-Sozialpolitik hängen natürlich von den Daten ab, die man im Vergleich zu anderen Wohlfahrtssystemen heranzieht. Das Adjektiv „gezügelt“ bekam die Sozialpolitik in den USA in der vergleichenden Forschung vor allem deswegen verpasst, weil der Indikator zur Bestimmung des Niveaus von Wohlfahrtsstaatlichkeit bis vor Kurzem in erster Linie der Umfang bzw. die Höhe von öffentlichen Sozialausgaben war (vgl. Obinger/Wagschal 2000). Dabei wurde gefragt, wie viel ein Staat insgesamt für Soziales ausgibt, ohne dabei zwischen verschiedenen Kategorien, Programmstrukturen und Leistungsprofilen zu differenzieren.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  • Britta Grell
    • 1
  • Christian Lammert
    • 2
  1. 1.Wissenschaftszentrum Berlin für SozialforschungBerlinDeutschland
  2. 2.Freie Universität BerlinBerlinDeutschland

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