Politik als Beruf 2.0

  • Christoph Bieber
Chapter
Part of the Politik als Beruf book series (POB)

Zusammenfassung

Die Arbeitswelt ist einem stetigen Wandel unterworfen. Dieser Gemeinplatz gilt auch für die Politik. Die Wissenschaft hat sich damit unter anderem im Rahmen der Debatte um die Medialisierung der Politik auseinandergesetzt – neben Institutionen, Organisationen und Prozessen sind auch individuelle politische Akteure, vulgo: Politikerinnen und Politiker, einer enormen Dynamik ausgesetzt, die auf den beschleunigten Medienwandel zurückzuführen ist.

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Literatur

  1. 1.
    Allgemeine Perspektiven auf Politik, Parteien und Politiker in der Mediengesellschaft nehmen zum Beispiel ein: Alemann, Ulrich von / Marschall, Stefan: Parteien in der Mediendemokratie – Medien in der Parteiendemokratie, Opladen 2002; Holtz-Bacha, Christina (Hrsg.): Die Massenmedien im Wahlkampf: Das Wahljahr 2009, Wiesbaden 2010; Marcinkowski, Frank / Pfetsch, Barbara (Hrsg.): Politik in der Mediendemokratie, Wiesbaden 2009.Google Scholar
  2. 2.
    Bösch , Frank / Frei, Norbert (Hrsg.): Medialisierung und Demokratie im 20. Jahrhundert, Göttingen 2006.Google Scholar
  3. 3.
    Eine intensive Auseinandersetzung mit solchen Entwicklungen ist an dieser Stelle nicht möglich, stellvertretend für viele Beiträge seien genannt: Beckett, Charlie [mit James Ball]: WikiLeaks: News in the Networked Era, Cambridge 2012; Sifry, Micah: WikiLeaks and the Age of Transparency, New York 2010.Google Scholar
  4. 4.
    Röhle , Theo / Leistert, Oliver: Generation Facebook: Über das Leben im Social Net, Bielefeld 2011.Google Scholar
  5. 5.
    Kintz, Melanie: Die Berufsstruktur der Abgeordneten des 17. Deutschen Bundestages, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 3/2010, S. 491-503; Weege, Wilhelm: Karrieren, Verhaltensmerkmale und Handlungsorientierungen von Bundestagsabgeordneten, Berlin 2003.Google Scholar
  6. 6.
    Die Skizzierung des „digitalen Arbeitstages“ basiert auf der Einführung des Autors zum Essay „politik digital: Online zum Wähler“ (Bieber, Christoph: politik digital: Online zum Wähler, Salzhemmendorf 2010) und wurde für diesen Beitrag um aktuelle technologische und politische Entwicklungen ergänzt.Google Scholar
  7. 7.
    Gehlen, Dirk von: Mashup: Lob der Kopie, Berlin 2011.Google Scholar
  8. 8.
    Einführend zur Piratenpartei eignen sich die Beiträge in: Bieber, Christoph / Leggewie, Claus (Hrsg): Unter Piraten: Erkundungen einer neuen politischen Arena, Bielefeld 2012. Die verschiedenen Techniken der parteiinternen Kommunikation werden vorgestellt und diskutiert in: Bieber, Christoph / Lewitzki, Markus: Das Kommunikationsmanagement der Piraten, in: Niedermayer, Oskar (Hrsg.): Die Piratenpartei, Wiesbaden 2012, S. 101–124.Google Scholar
  9. 9.
    Das niedrigste Durchschnittsalter weist die kleinste Landtagsfraktion im Saarland auf (32,8 Jahre), dicht gefolgt von den Fraktionen in Berlin (34,9) und Schleswig-Holstein (36,1). Selbst die im internen Vergleich klar älteste Landtagsfraktion aus Nordrhein-Westfalen ist mit einem Durchschnittsalter von knapp 43 Jahren jünger als der Rest der Landtagsabgeordneten in Düsseldorf (SPD: 51; CDU: 52; Grüne: 49; FDP: 45). Zur Altersstruktur des Landtags Nordrhein- Westfalen lassen sich die entsprechenden Angaben der Landtagsverwaltung finden via: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Navigation_R2010/020-Abgeordnete-und-Fraktionen/040-Statistiken/Inhalt.jsp,Stand:29. November 2012. Ähnliche Zusammenstellungen zur Abgeordneten-Demographie liegen für die übrigen Parlamente mit Piratenfraktionen nicht vor.
  10. 10.
    Die Zusammenstellung erfolgte im September 2012 mittels Angaben der Abgeordneten auf den Web-Seiten der Landtage in Berlin, Düsseldorf, Kiel und Saarbrücken sowie Daten von persönlichen Homepages und Profilseiten im Piratenwiki (via: wiki.piratenpartei.de, Stand: 20. September 2012).Google Scholar
  11. 11.
    Kintz: Die Berufsstruktur der Abgeordneten des 17. Deutschen Bundestages, S. 503.Google Scholar
  12. 12.
    An dieser Stelle ist zu ergänzen, dass die Piratenpartei bislang noch nicht über die „begleitende Infrastruktur“ einer Stiftung verfügt. Interne Lern- und Bildungsprozesse werden meist als selbstorganisierte Veranstaltungen wie dem „Barcamp Bundestag“, Manuel: Die Piraten suchen ihre Parteiseele, Die Welt vom 03. September 2012, via: http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article108934435/Die-Piraten-suchen-ihre-Parteiseele.html,Stand:29. November 2012) oder der „Flauschcon“ (Jacobsen, Lenz: Piraten suchen ihr Politikverständnis im Bällchenbad, Zeit online, via: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/piratenpartei-flauschcon,Stand:29.November2012) vorangetrieben.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  • Christoph Bieber
    • 1
  1. 1.DuisburgDeutschland

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