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Die spanische Kommunikationswissenschaft auf dem Weg zu internationaler Anerkennung. Ein Abriss der Fachgeschichte

Part of the Medien • Kultur • Kommunikation book series (MKK)

Abstract

Despite favorable structure indicators, some room for improvement remains for Spanish communication studies within the university context. In the following, the past and present state of this field in Spain will be examined in order to demonstrate that an asymmetry has been prevalent between its institutional and intellectual dimensions. Some assumptions intended to explain the origins and continued existence of this phenomenon will be introduced. An initial analysis of the situation at hand shows that quality-oriented science policies have seemingly been helpful in alleviating this asymmetry and that as a consequence the vast scientific community in Spain has been expanding its epistemological capacity and will, in the near future, be more prominent internationally than it has been in the past.

Zusammenfassung

Trotz günstiger Strukturziffern der spanischen Kommunikationswissenschaft besteht weiter Spielraum, um sie im Rahmen der Universität besser aufzustellen. Auf den folgenden Seiten werden die Vergangenheit und die Gegenwart dieser Disziplin in Spanien durchlaufen, um zu zeigen, dass eine Asymmetrie zwischen der institutionellen und der intellektuellen Dimension charakteristisch gewesen ist. Es werden Annahmen eingeführt, die die Entstehung und den Fortbestand dieses Phänomens erklären wollen. Eine erste Analyse der gegenwärtigen Situation zeigt, dass eine qualitätsorientierte Wissenschaftspolitik scheinbar geholfen hat, diese Asymmetrie zu verringern und die breit aufgestellte spanische Wissenschaftsgemeinschaft ihre epistemologische Kapazität erhöht hat und in naher Zukunft auf internationaler Ebene bekannter sein wird als sie es in der Vergangenheit war.

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Notes

  1. 1.

    Diese Zahlen für die Dozenten könnten sich überlappen, da eine Person nicht in einem, sondern ggf. zwei oder sogar drei dieser Studiengänge unterrichten kann.

  2. 2.

    Seine grundlegenden Thesen wurden 1956 mit dem Titel Textos de doctrina y política de la información (Texte zur Doktrin und Politik der Information; Arias-Salgado 1956) zusammengefasst und vom Informations- und Tourismusministerium veröffentlicht.

  3. 3.

    Das neue Pressegesetz hielt das offizielle Journalistenregister und das Register der Presseunternehmen „als Schleuse des Eintritts (und Freibrief für Dauerhaftigkeit) auf dem Markt des Berufs und der Veröffentlichungen bei“ (Rojas Claros 2013, S. 59–65). Auch sah es Berufsverbote, Absetzungen und Bußgelder oder sogar Beschlagnahmen von Veröffentlichungen vor. In den folgenden Jahren wendete die Regierung dieses Gesetz weitgehend an. Ab in Kraft treten bis zum Tod Francos wurden mehr als 1300 Untersuchungen eingeleitet, von denen ein Drittel mit Strafen belegt wurden (vgl. Chuliá 1999, S. 215–216).

  4. 4.

    Während der 1960er Jahre machte sich der ausländische Einfluss dank der Beziehungen der spanischen Experten mit den internationalen Organisationen (AIERI-IAMCR) und dank der in Lateinamerika veröffentlichen Bücher der ersten Übersetzungen der Massenkultur gewidmeter Werke internationaler Provenienz (Adorno, Dorfles, Dumazedier, McLuhan, Cazeneuve, Morin…) und der Besuche einiger ausländischer Autoren in Spanien langsam bemerkbar (vgl. Moragas 1981, S. 234–235).

  5. 5.

    Journalismus wurde zuerst in Madrid, Barcelona und Navarra unterrichtet; Werbung und Public Relations in Madrid und Barcelona (vgl. Méndiz 2000, S. 202).

  6. 6.

    Ab Mitte der 60er Jahre wurde das Fernsehen zur „Bewusstseinsindustrie“ und zur „Hauptfreizeitbeschäftigung“ der Spanier (Palacio 2001, S. 73). 1965 gab es mehr als eine Million Empfangsgeräte und die Zahl der Investition in die Werbung erreichte 1970 zwanzigtausend Millionen Peseten (mehr als 120 Mio EUR). Trotz dieser phänomenalen Zahlen hatte das spanische Fernsehen (RTVE) kein Interesse daran, umfassende soziologische Studien über die Mediennutzer zu entwickeln. Es beschränkte sich ausschließlich auf die Verarbeitung von Daten, die die Investitionen der Werbung garantierten. In dieser Logik steht auch die Tatsache, dass der stärkste Sektor des Informations- und Tourismusministeriums die Erforschung der Kommunikation dem 1966 gegründeten Nationalen Werbungsinstitut übertrug. Dieses förderte monografische Forschungen über die Rationalisierung der Investitionen in Werbung (vgl. Moragas 1981, S. 237–238). Dieses fast ausschließlich ökonomische Interesse verschärfte sich mit der Ankunft der großen Werbegruppen in Spanien und war ein bedeutender Faktor dafür, dass im Laufe der Zeit die Nutzungsforschung in der spanischen Kommunikationswissenschaft unterrepräsentiert blieb. „Das Nichtvorhandensein eines Zentrums oder einer Denkschule, die knappe und zerstreute empirische Produktion sowie kein originaler theoretischer Korpus sind der Grund, dass das Studium der Mediennutzung eine der großen Schwächen des gegenwärtigen spanischen Forschungspanorama ist“ (Grandío 2007, S. 162). Ein signifikanter Hinweis auf diese Schwäche kann sein, dass die Sektion Studien der Mediennutzung und Rezeption der Spanischen Gesellschaft für Kommunikationsforschung (AE-IC) weniger zahlreich besetzt ist als die sieben anderen Fachgruppen. Sie hat nur 22 Mitglieder.

  7. 7.

    Martínez Nicolás (2008, S. 23) sieht mehrere Gründe dafür: a) diese Disziplinen befanden sich im Konsolidierungsprozess in der letzten Etappe des Franquismus, b) man dachte, dass die für die korrekte Ausübung des Berufes der Kommunikation nötige Bildung diejenige humanistischen Typs war, c) vom Gesichtspunkt der Sozialwissenschaften aus war gesellschaftliche Kommunikation, die in der Diktatur vielfach Propaganda gleichkam, noch kein sehr attraktives Forschungsobjekt.

  8. 8.

    Jones et al. (2000, S. 23) liefern andere relevante Daten: Zwischen 1960 und 1979 wurden 88 Doktorarbeiten über Themen der Kommunikation verteidigt, zwischen 1980 und 1998 waren es 1453 (460 zwischen 1980 und 1989; 993 zwischen 1990 und 1998). Anders gesagt: von der zwischen 1960 und 1998 eingereichten 1541 Doktorarbeiten – vorher verbuchten die Autoren dieser Studie zwischen 1926 und 1959 nur 9 Doktorarbeiten –, gehören 94 % in das Jahrzehnt der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre.

  9. 9.

    Es gab jedoch eine ‚Art von Empfängnis ohne eigenen Beitrag‘. Die Gründe könnten sein a) diese Richtung wurde vor allem im Hinblick auf die Vorbereitung von Vorlesungen realisiert; b) dass wegen des damaligen „chronischen Defizits der Ausbildung in Methodologie der empirischen sozialen Forschung“ in Spanien der Beitrag der Theoretiker der Kommunikation gering blieb (vgl. Martínez Nicolás 2008, S. 33–34).

  10. 10.

    Jones schloss in sein Register die ForscherInnen mit ein, die Spanier, Eingebürgerte oder ausländische HispanistInnen waren und mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllten: a) HochschullehrerIn einer Materie oder Disziplin der sozialen Kommunikation zu sein; b) mindestens ein Fachbuch; c) mindestens drei Artikel in Fachzeitschriften nach 1976 veröffentlicht zu haben; d) in einem Forschungszentrum zu arbeiten. Von den 1756 Mitgliedern seines Registers erhielt er Daten über die Art der Forschung von 1110 (vgl. Jones 1995, S. 37). Für Jones sind theoretische Forschungen „die intellektuellen, von jeder praktischen Anwendung unabhängigen Konstrukte“; empirische Forschungen diejenigen „die sich als Kenntnisse aufgrund direkter Erfahrung charakterisieren“; anwendende Forschungen diejenigen „die die Kenntnisse und Theorien in die Praxis umsetzen“ (vgl. Jones 1995, S. 37).

  11. 11.

    Bis zu dieser Krise war die institutionelle Dimension der Kommunikationswissenschaft weiter gewachsen. Wenn Mitte der 90er Jahre 20 spanische Universitäten Kommunikationsstudien anboten, gab es zehn Jahre später 44 Universitäten, die 113 Kommunikationsabschlüsse verliehen (vgl. Martínez Nicolás 2008, S. 36–37).

  12. 12.

    Die „Kultur des Evaluierens“ war in einigen wissenschaftlichen Disziplinen fest verwurzelt, in anderen jedoch nicht. Sie hat sich allmählich generalisiert (vgl. Crespo 2006, S. 7).

  13. 13.

    Der Kongress fand zwischen dem 31. Januar und 1. Februar 2008 statt. Es nahmen 365 Teilnehmer aus 25 Ländern, hauptsächlich Europa und Amerika daran teil. Es gab 510 Beitragsvorschläge, von denen 277 zur Vorlage ausgewählt wurden (AE-IC 2008). 2013 hatte der Verband fast 600 Mitglieder.

  14. 14.

    Die Autoren gingen aus von in Spanien verlegten Zeitschriften, die in DICE, der größten bibliografischen nationalen Datenbank erscheinen. Diese wird von verschiedenen Evaluationsagenturen benutzt, um die formelle Qualität der nationalen Zeitschriften zu bestimmen. Es wurden 43 Zeitschriften analysiert (vgl. Fernández-Quijada und Masip 2013, S. 17).

  15. 15.

    In einem Dokument zu den Prinzipien und Orientierungen bestimmte ANECA (2008, S. 52), dass sie vorrangig die Beiträge auswerte, die Artikel in angesehenen Zeitschriften sind. Im Falle der Sozialwissenschaften sah sie vor, dass die Veröffentlichungen, die die Kommissionen auswertet, diejenigen sein würden, die in Zeitschriften erscheinen, die in den folgenden Listen aufgeführt waren: Science Citation Index, Social Sciences Citation Index, Econlit, Latindex oder andere, die „generell im Fachbereich akzeptiert sind“ (2008, S. 52). Auch ließ ANECA zu, dass die Kommissionen in einigen Bereichen der Sozialwissenschaften als „Referenz für Qualität“, die spanische Datenbank DICE (Difusión y Calidad Editorial de las Revistas Españolas de Humanidades y Ciencias Sociales y Jurídicas) verwendeten.

  16. 16.

    Der IN-RECS (Impact-Index der Spanischen Zeitschriften der Sozialwissenschaften) ist ein bibliometrischer Index, der statistische Information nach der Auszählung der bibliografischen Nachweise bietet, um die Relevanz und den Einfluss der sozialwissenschaftlichen Zeitschriften und ihrer AutorInnen festzustellen.

  17. 17.

    Es ist illustrativ, die Formaldaten der Artikel um die Thematik zu ergänzen, die sie ansprachen. Auf der Basis von 14 Kategorien folgerten Castillo und Carretón (2010, S. 311), dass es sich bei 23,3 % der veröffentlichten Artikel um das Thema Journalismus handelte, 16,4 % handelten von der gesellschaftlichen Verantwortung der Medien, 13,7 % vom Fernsehen, 9 % von der Werbung, 8,2 % befassten sich mit dem Internet und neuen Technologien, 7,4 % mit Public Relations, 5,9 % mit European Higher Education Area (EHEA); weitere 5,1 % mit politischer Kommunikation und Propaganda und die letzten 3,9 % der Artikel handelten vom Kino.

  18. 18.

    Es wurde die Zeit von 1998 bis 2007 analysiert. In dieser ersten Phase des Projekts – eine Art Pretest zu einer viel weitgehenden Forschung, – arbeiteten sie nicht mit einer repräsentativen Stichprobe, sondern indem sie das Jahrzehnt in zwei Jahrfünfte fragmentierten und für jedes die Zahl der Veröffentlichungen der vier Zeitschriften in den Anfangsjahren und ihrem Ende auswählten. D. h. 1998 (60 Artikel), 2002 (75 Artikel), 2003 (65 Artikel) und 2007 (87 Artikel). Die Zeitschriften sind: Anàlisi, Comunicación y Sociedad, Estudios sobre el Mensaje Periodístico y Zer, d. h. Zeitschriften die seit mehr als einem Jahrzehnt Wegbereiter der Kommunikationswissenschaft und -forschung in Spanien sind.

  19. 19.

    Mit einer quantitativen Inhaltsanalyse haben sie die in den vier Zeitschriften – die sie für die relevantesten der Disziplin halten – veröffentlichten Artikel analysiert (Zer, Revista Latina de Comunicación Social und Comunicar). Was diese Forscher bis jetzt präsentiert haben, ist eine Vorabversion der Resultate einer viel umfangreicheren Studie. Für diese ersten Resultate haben sie 80 Artikel gewählt (vgl. López-Rabadán und Vicente-Mariño 2011, S. 670–672).

  20. 20.

    Sie wählten Artikel, die in internationalen Zeitschriften veröffentlicht wurden, die zur Kategorie „Kommunikation“ des SSCI und „Film, Radio, Fernsehen“ des AHCI gehörten. Sie schlossen die spanischen Zeitschriften aus, die ein Teil dieses Indexes waren, da sie schon im Test der nationalen Zeitschriften analysiert worden waren − wir haben die Resultate dieser Analyse im ersten Unterabsatz dieser Etappe der spanischen Kommunikationswissenschaft präsentiert (vgl. Fernández-Quijada und Masip 2013, S. 18).

  21. 21.

    Man sollte sich aber auch nicht irren: Denn der Fortschritt ist nicht nur einem externen Druck der Qualitätspolitik zu verdanken. Die ForscherInnen setzen sich selbst Ziele. Das sind Herausforderungen, die oft mit den Forderungen der ANECA übereinstimmen. Angesichts der Ziele, die eine Auswahl renommierter ForscherInnen der Disziplin setzten, ist es möglich, vorauszuschauen, wohin sich die Disziplin in den nächsten Jahren fortentwickeln wird: 1) eine bessere, methodologisch fundierte, pluridisziplinäre Lehre zu erteilen; 2) Forschung als hauptsächliche Aufgabe der Fakultäten zu bestimmen; 3) das Feld der Kommunikationswissenschaft integrieren und Gemeinschaft schaffen; 4) Das lokale Umfeld überschreiten und das internationale erobern (vgl. Rodrigo Alsina und García Jiménez 2010, S. 282).

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Lacasa-Mas, I. (2017). Die spanische Kommunikationswissenschaft auf dem Weg zu internationaler Anerkennung. Ein Abriss der Fachgeschichte. In: Averbeck-Lietz, S. (eds) Kommunikationswissenschaft im internationalen Vergleich. Medien • Kultur • Kommunikation. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-531-18950-5_7

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