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Arbeit, Lohnarbeit und Industriearbeit

Chapter
Part of the Studienskripten zur Soziologie book series (SSZS)

Zusammenfassung

Der Gesellschaft geht die Arbeit aus. So lauteten die vielfach – und bis heute – geteilten Diagnosen von Sozialtheoretikerinnen und Sozialtheoretikern wie Hannah Arendt (Vita Activa oder Vom tätigen Leben, 1981) oder André Gorz (Arbeit zwischen Misere und Utopie, 1999) in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Doch trotz immenser Arbeitslosigkeit und der Erscheinung, dass immer mehr Menschen durch Maschinen ersetzt werden: der Irrtum könnte nicht größer sein. Die Bedeutung der Erwerbsarbeit für die Vergesellschaftung im Kapitalismus hat nicht ab-, sondern zugenommen. Noch nie in der Nachkriegsgeschichte gingen mehr Menschen einer Lohnarbeit nach, die gesamte Erwerbsbevölkerung war nie größer. Kurzum: Die Lohnarbeit geht nicht auf ihr Ende zu, sie hat erst richtig begonnen.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.TrierDeutschland

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