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Das Land in Seiner ärgsten Not

  • Ernst Marquardt
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Zusammenfassung

Beim Tode Johann Friedrichs war sein ältester Sohn Eberhard vierzehn Jahre alt. Zu dessen Vormund wurde seines Vaters Bruder, Herzog Ludwig Friedrich, das Oberhaupt der Mömpelgarder Linie, ein tüchtiger, wohlmeinender Regent und charaktervoller Mann, bestellt. Ihm zur Seite stand ein Vormundschaftsrat, dem auch der mömpelgardische Kanzler Jakob Löffler angehörte, der sofort daranging, in Stuttgart den Beamtenkörper zu säubern und die eingerissenen Mißbräuche in der Verwaltung abzustellen. Eine treue Helferin hatte der jugendliche Herzog in seiner zur ›Obervormünderin‹ ernannten Mutter Barbara Sophia von Brandenburg, die, fromm und klug, für ihren Sohn tapfer eintrat. Sie wußte jederzeit ihre Rechte zu wahren und duldete nie, daß man sie bei der Beschlußfassung in Regierungsgeschäften überging. Die Herren von der Landschaft liebten Ludwig Friedrich nicht und versuchten, ihre Rechte gegenüber der Vormundschaftsregierung auszudehnen. Das gelang ihnen auch durch die Einrichtung des Geheimen Regimentsrates, der eine wesentliche Einschränkung der Befugnisse des Herzog-Administrators bedeutete. Die Stände hätten sich besser um andere Dinge gekümmert, denn die politische Lage Württembergs war nahezu verzweifelt.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1961

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  • Ernst Marquardt

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