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Walter Serners ‚Kunst‘ des Verbrechens

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Part of the Kriminalität in Literatur und Medien book series (KLM,volume 1)

Zusammenfassung

„Jeder Schriftsteller, der für bedeutend gehalten sein möchte (also JEDER!), sorgt dafür, daß die Quarttalexzesse, die er seiner Biographie liefert, nicht unbedeutend sind“, schreibt der promovierte Jurist und Schriftsteller Dr. Walter Serner (1889–1942) in seinem Handbrevier für Hochstapler.

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Notes

  1. 1.

    Serner: Letzte Lockerung, 51. Im Folgenden unter der Sigle LL und mit Seitenzahlen in runden Klammern direkt im Fließtext angegeben.

  2. 2.

    Lessing: Der Maupassant der Kriminalistik, 81 f.

  3. 3.

    Serner: Theodor Lessing und der Mädchenhändler, 95.

  4. 4.

    Vgl. Voda Eschgfäller: Walter Serner – Zur Selbst-/Mythisierung eines Schriftstellers, 159.

  5. 5.

    Vgl. Hahn: Großstadt und Menschenmenge.

  6. 6.

    Problematisch ist u. a., dass nicht herauszufinden ist, wovon Serner und Tzara ihren Lebensunterhalt bestreiten, so dass kriminelle Aktivitäten vermutet werden, wie sich den Ermittlungsakten der Schweizer Polizei entnehmen lässt: „Interessant wäre […] zu erfahren, woher Serner und Zara [sic] ihre Subsistenzmittel haben; Zara [sic] ist Russe und bekommt kein Geld von zu Hause; aus seiner schriftstellerischen Tätigkeit könnte er vermutlich nicht existiren. Serner ist Österr. Deserteur und behauptet deshalb unter falscher Adresse von zu Hause das Geld zu beziehen, allein die Österr. Devisenzentrale erlaubt nur 200 Kr. im Monat.“ Ober-Lieutenant Müller: Ermittlungsakten der Schweizer Polizei, 28.

  7. 7.

    Vgl. zu den Ereignissen in Zürich Voda Eschgfäller: Walter Serner – Zur Selbst-/Mythisierung eines Schriftstellers, 157, Fn. 4 sowie Thomas Milch, 1915–1920, 17–19.

  8. 8.

    Serner: Lessing und der Mädchenhändler, 96.

  9. 9.

    Vgl. Milch: Eine kuriose Karriere, 100.

  10. 10.

    So erinnert sich der vormalige Dadaist Hans Richter 1961: „Eine mysteriöse Figur mit großen Fähigkeiten, eine, die ich gerne heute wieder träfe, war Dr. Walter Serner. Niemand weiß, was aus ihm geworden ist. Ob er sich schließlich auf einer Hacienda niedergelassen hat, irgendwo in Südamerika, mit einer oder mehreren reichen und schönen Frauen, oder ob er in Shanghai in illegalen Heroinhandel verwickelt wurde, all das ist unbekannt, wenn auch möglich.“ Richter: Dr. Walter Serner, 224. Hans Arp schreibt 1957 über den „Doktor der Medizin [sic], Schriftsteller und Abenteurer“: „Niemand, auch sein Freund Christian Schad nicht, der an den letzten Veröffentlichungen Dadas mitarbeitete, weiß, was aus ihm geworden ist.“ Arp: Vorwort, 223.

  11. 11.

    1942 wurden Serner und seine Frau im Ghetto Theresienstadt interniert, später in den ‚Osten‘ deportiert. Die letzten Informationen stammen aus dem Lager Salaspils nahe Riga. Vgl. Voda Eschgfäller: Walter Serner – Zur Selbst-/Mythisierung eines Schriftstellers, 161.

  12. 12.

    Hausmann: Zwei dadaistische Persönlichkeiten, 218.

  13. 13.

    Ebd., 217.

  14. 14.

    Ebd.

  15. 15.

    Vgl. Hofmannsthal: Poesie und Leben, 16.

  16. 16.

    Vgl. zu diesem Zusammenhang insgesamt Plumpe: Epochen moderner Literatur, 184.

  17. 17.

    Die Kontinuität zwischen Handbrevier und Kriminalgeschichten betonen Sabine Voda Eschgfäller: Walter Serner – Zur Selbst-/Mythisierung eines Schriftstellers, 158 sowie Helmut Lethen: Verhaltenslehren der Kälte, 150 f.

  18. 18.

    Van Doesburg: Das Ende der Kunst, 213.

  19. 19.

    Van Doesburg: Was ist DADA?, 41.

  20. 20.

    Schad: Über Walter Serner, 104. Serner ist, so schreibt Hans Richter rückblickend, „die Verkörperung von Dada in seiner […] ‚existenziellen Form‘. Seine Letzte Lockerung war eigentlich das letzte Wort und die definitive Losung dessen, was Dada philosophisch meinte: Alles muss gelockert sein; keine Schraube mehr auf ihrem konventionellen Platz; aufgerissen die Löcher, in die sie mal paßte; Schraube und Mensch auf dem Wege zu neuen Funktionen, die erst nach völliger Verneinung dessen, was war, erkannt werden können.“ Richter: Dr. Walter Serner, 224.

  21. 21.

    Vgl. Milch: Zum Text, 167.

  22. 22.

    Lethen hat die 1920er Jahre als eine Zeit der tiefsten Zerrüttung dargestellt, in denen Verhaltenslehren Orientierung bieten: In „Augenblicken sozialer Desorganisation, in denen die Gehäuse der Tradition zerfallen und Moral an Überzeugungskraft einbüßt, werden Verhaltenslehren gebraucht, die Eigenes und Fremdes, Innen und Außen unterscheiden helfen. Sie ermöglichen, Vertrauenszonen von Gebieten des Mißtrauens abzugrenzen und Identität zu bestimmen.“ Lethen: Verhaltenslehren der Kälte, 7. Eben jene Sicherheit bieten Serners Lehren gerade nicht, vielmehr zeigen sie deren Unmöglichkeit auf.

  23. 23.

    Die Zurückweisung von Sinnzuweisungen wird ebenso verdeutlicht in Maximen wie: „Übe deine Zähigkeit im Umgang mit Menschen dadurch, daß du einem Hund schwierige Kunststücke beibringst“ (LL, 121), „Wisse die Suggestion der Krawattenfarbe zu schätzen, die des Parfums und vor allem die des Wetters“ (LL, 120), oder aber dem Rat, „Quantum und Qualität“ der Mahlzeiten genau zu überwachen und sich nicht zu wundern, wenn an einem Tag, an dem man zu „weich gekochte Winterkartoffeln gegessen“ (LL, 120) hat, alles schief geht. Zudem rät die ‚Verhaltenslehre‘: „Beschäftige dich nicht mit Psychoanalyse, Politik, Literatur oder Wissenschaft. Das raubt dir Zeit und Kraft, ohne dich auch nur im Mindesten zu fördern.“ (LL, 122)

  24. 24.

    Zugleich bringt Serner – so steht zu vermuten – etwa in Maxime 462 seine eigenen Erfahrungen mit der in Zürich verhängten Postsperre ein, wenn es dort heißt: „Von tausend eingeschriebenen Briefen gehen (es ist statistisch bewiesen) nur zwei verloren. Ereilt dieses Malheur dich innerhalb weniger Monate öfter, so halte dich nicht für einen Pechvogel.“ (LL, 143)

  25. 25.

    Huelsenbeck: Dada oder der Sinn im Chaos, 9.

  26. 26.

    Ebd.

  27. 27.

    Sloterdijk: Kritik der zynischen Vernunft, 849 f.

  28. 28.

    Ebd.

  29. 29.

    Ebd., 850. Dass gerade diese inflationäre Vermehrung von Hochstaplern seitens der ‚kanonischen‘, einem Ehrenkodex folgenden Hochstapler wie Ignatz Straßnoff für Unmut sorgt, weil sie den ‚Beruf‘ in Verruf bringen, stellt Stephan Porombka dar. Vgl. Porombka: Felix Krulls Erben, 78.

  30. 30.

    Kracauer: Ein Hochstapler über sich selbst, 485.

  31. 31.

    Ebd., 486.

  32. 32.

    Ebd. Zwar begehen die Hochstapler vergleichsweise kleine Verbrechen, gehören aber, so etwa der Krimiloge Heindl, in permanente Sicherheitsverwahrung. Vgl. Heindl: Der Berufsverbrecher, 143.

  33. 33.

    Sloterdijk: Kritik der zynischen Vernunft, 849.

  34. 34.

    Kracauer: Neue Detektivromane, 581.

  35. 35.

    Herzog: Crime Stories, 102.

  36. 36.

    Lethen: Verhaltenslehren der Kälte, 151.

  37. 37.

    Porombka: Felix Krulls Erben, 17.

  38. 38.

    Domela aber, dies rekonstruiert Stephan Porombka, wurde selbst düpiert: er hatte die Memoiren, die der Malik-Verlag erworben hatte, nie gesehen. Sein Verteidiger hatte die wichtigsten Erlebnisse aus Domelas Leben, die dieser ihm wohl für ein Plädoyer verschriftlicht hatte, erweitert und verkauft. Vgl. Porombka: Felix Krulls Erben, 73.

  39. 39.

    Lethen: Verhaltenslehren der Kälte, 151.

  40. 40.

    Wulffen: Gauner- und Verbrecher-Typen, 203 f.

  41. 41.

    Wulffen: Die Psychologie des Hochstaplers, 33.

  42. 42.

    Nietzsche: Der Wille zur Macht, 585.

  43. 43.

    Wulffen: Die Psychologie des Hochstaplers, 114. Wulffens psychologische Analysen, so erläutert es ein Zeitgenosse, „beruh[en] auf der These der grundsätzlichen Gleichheit von Verbrecher und Nichtverbrecher. […] Nicht was den Nichtverbrecher vom offenbar gewordenen Verbrecher unterscheidet, sondern was sie gemeinsam haben, gibt den Schlüssel zum Verständnis des letzteren.“ Dingeldey: Erich Wulffen, Lebensgeschichte des Jubilars, 29 f.

  44. 44.

    A.D.: Walter Serner über sein Leben und seine Bücher, 145.

  45. 45.

    Lessing: Der Maupassant der Kriminalistik, 81.

  46. 46.

    Ebd., 82.

  47. 47.

    Ebd.

  48. 48.

    Hartenstein: Kriminal-Romane, 172.

  49. 49.

    Horckheimer: Walter Serner, 159.

  50. 50.

    In Der große Verbrecher etwa heißt es, der Ganove Schunte, der ebenso wie ein Dichter lüge, sei „mit achtzehn Jahren nach Paris gefahren, um ein großer Verbrecher zu werden, und nur, wenn ihm das nicht gelingen sollte, ein Dichter.“ Serner: Der große Verbrecher, 64.

  51. 51.

    Lessing: Der Maupassant der Kriminalistik, 81.

  52. 52.

    Am Ende des Romans ist auch die weibliche Hauptfigur Bichette verunsichert und fragt sich, nachdem ihr Betrugspartner und Liebhaber ermordet wurde: „Ob ich ihn geliebt habe? Ob er mich geliebt hat? O Gott, wenn ich es nur wüßte! Ich glaube, ich werde noch wahnsinnig.“ (DT, 134) Serner: Die Tigerin, 134. Im Folgenden unter der Sigle DT und mit Seitenzahlen in runden Klammern direkt im Fließtext angegeben.

  53. 53.

    Fischer: Die Identität des Walter Serner, 231. So auch Horst Hartenstein in einer Rezension zu Serners Kriminalgeschichten: „Als Abenteurer streift er durch die Welt. Niemand weiß, wo er sich gerade herumtreibt. Niemand weiß, wovon er eigentlich lebt.“ Hartenstein: Kriminal-Romane, 171.

  54. 54.

    Vgl. Kalenter: Künstleranekdoten, 55.

  55. 55.

    Türk: Gesammelte Werke, 168.

  56. 56.

    Lessing: Der Maupassant der Kriminalistik, 83.

  57. 57.

    Serner äußert des Öfteren den „Horror davor, langweilig zu sein, belanglos.“ A.D.: Walter Serner über sein Leben und seine Bücher, 146.

  58. 58.

    Auch mit dem Begriff ‚Leerlaufen‘ zeigt sich Serner als präziser Beobachter seiner Zeit, wie sich mit Blick auf die spätere Diagnose Sloterdijks zeigen lässt: „Dem radikalen Denken der Moderne“, so Sloterdijk im Fazit seiner Analyse, „enthüllt sich am Selbst-Pol die Leere und am Welt-Pol die Fremdheit, und wie sich ein Leeres in einem Fremden ‚selbst‘ erkennen sollte, kann sich unsere Vernunft beim besten Willen nicht vorstellen.“ Sloterdijk: Kritik der zynischen Vernunft, 935.

  59. 59.

    Allerdings, dies gilt es hinzuzufügen, in dem sicheren Wissen, dass Liebe grundsätzlich unmöglich ist.

  60. 60.

    Vgl. Plumpe/Werber: Literatur ist codierbar, 9–43. Die Diskussion ist bereits aus dem 18. Jahrhundert bekannt, die Relevanz des Interessanten wird etwa von Johann Georg Sulzer hervorgehoben: „Das Interessante ist die wichtigste Eigenschaft ästhetischer Gegenstände.“ Sulzer: Allgemeine Theorie der schönen Künste, 561.

  61. 61.

    Vgl. zu Serners Figuren als Autoren Kyora: Liebe machen, 65.

  62. 62.

    Vgl. zum Begriff der doppelten Kontingenz das gleichnamige Kapitel bei Niklas Luhmann: Soziale Systeme, 148–190.

  63. 63.

    Vgl. ebd., 150.

  64. 64.

    Luhmann: Liebe als Passion, 85.

  65. 65.

    Vgl. A.D.: Walter Serner über sein Leben und seine Bücher, 146.

  66. 66.

    Serner betreibt seinen Aufrichtigkeitskult sehr erfolgreich – die Authentizität der Erzählungen wird immer wieder hervorgehoben. In einem Gutachten zu Serners Die Tigerin ist zu lesen: „Serner gestaltet den Alltag der Abenteurer und Hochstapler, stellt sein Stoffgebiet aufrichtig und zuverlässig dar. Exakt, objektiv notiert er das Leben derer, die außerhalb des Brauches stehen.“ Herrmann: Gutachten, 177.

  67. 67.

    A.D.: Walter Serner über sein Leben und seine Bücher, 144.

  68. 68.

    Luhmann: Liebe als Passion, 131, Fn. 21. Vor diesem Hintergrund muss man Helmut Lethens Position widersprechen, „daß wir es im Handbrevier mit einem Manifest gegen den Kult der Aufrichtigkeit zu tun haben“. Lethen: Verhaltensregeln der Kälte, 150.

  69. 69.

    Ebd. Die ist auch dem Model Gaby nicht unbekannt. Sie sagt zu Fec: „Man wird doch nicht für das gehalten, was man ist. Sondern für das, was man den Leuten vormacht. Und auch das, was man wirklich ist, muß man den Leuten vormachen. Wie sollen sie sonst wissen, wofür sie einen zu halten haben, hé?“ (DT, 14) Fec ist Gabys Feststellung allerdings nicht neu und deshalb langweilig – hatte er selbst doch die exakten Worte zwei Wochen zuvor in einem Hotel geäußert.

  70. 70.

    A.D.: Walter Serner über sein Leben und seine Bücher, 146.

  71. 71.

    Ebd., 144.

  72. 72.

    Dokumente zum Verfahren gegen Die Tigerin, 174.

Literatur

  • Dingeldey [Oberstudienrat Professor]: Erich Wulffen, Lebensgeschichte des Jubilars. In: Reichsgerichtsrat Dr. Baumgarten u. a. (Hg.): Erich Wulffen. Festschrift zu seinem siebzigsten Geburtstag. Berlin 1932, 29 f.

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  • Milch, Thomas: Zum Text. In: Walter Serner: Letzte Lockerung. Ein Handbrevier für Hochstapler und solche, die es werden wollen. Gesammelte Werke in zehn Bänden. Bd. IX, hg. von ders. München 1988, 167.

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  • Serner, Walter: Die Tigerin [1925]. In: Ders.: Gesammelte Werke in zehn Bänden. Bd. V, hg. von Thomas Milch. München 1988.

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  • Serner, Walter: Letzte Lockerung. Ein Handbrevier für Hochstapler und solche, die es werden wollen [1927]. In: Ders.: Gesammelte Werke in zehn Bänden. Bd. IX, hg. von Thomas Milch. München 1988.

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  • Serner, Walter: Der große Verbrecher [1927]. In: Ders.: Zum blauen Affen. Dreiunddreißig Kriminalgeschichten. Gesammelte Werke in zehn Bänden. Bd. III, hg. von Thomas Milch. München 1988, 63–67.

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  • Serner, Walter: Der Abreiser. Materialien zu Leben und Werk. In: Ders.: Gesammelte Werke in zehn Bänden. Bd. X, hg. von Thomas Milch. München 1988.

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  • Herrmann, Max: Gutachten [1931], 177.

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  • Lessing, Theodor: Der Maupassant der Kriminalistik [1925], 81–86.

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Jaekel, C. (2021). Walter Serners ‚Kunst‘ des Verbrechens. In: Düwell, S., Hamann, C. (eds) Verbrechen als „Bild der Zeit“. Kriminalität in Literatur und Medien, vol 1. J.B. Metzler, Stuttgart. https://doi.org/10.1007/978-3-476-05790-7_13

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