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Werte pp 163-174 | Cite as

Gegen Festschreibungen. Warum Werte?

  • Andreas Urs Sommer

Zusammenfassung

Warum man Werte braucht, obwohl es sie nicht gibt, fragt der Untertitel dieses Essays. Die Frage ist zweideutig. Sie kann zum einen suggerieren, wir hätten Werte nötig: ›brauchen‹ im Sinne von ›benötigen‹. Sie kann zum andern suggerieren, wir würden Werte anwenden: ›brauchen‹ im Sinne von ›benützen‹. Diese Zweideutigkeit ist Programm, denn sie hält wie die Werte selbst die Dinge in der Schwebe. Die Zweideutigkeit verweigert sich jeder Festschreibung – und potenziert sich noch mit der Unbestimmtheit des ›man‹, das da Werte braucht.

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© J. B. Metzler Verlag GmbH, Stuttgart 2016

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  • Andreas Urs Sommer

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