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Exkurs I: Blogger, Twitter, Journalisten

  • Dagmar Lorenz
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

So beschreibt Gabriele Hooffacker in ihrem Buch über OnlineJournalismus die Merkmale einer Öffentlichkeit die gemeinhin mit Schlagworten wie »Web 2.0« oder »social web« beschrieben wird. Die neuen Publikationsmöglichkeiten, die das World Wide Web für jeden seiner Nutzer biete, so die These, definierten Öffentlichkeit neu. In sogenannten Blogs/Weblogs und Vlogs/Videoblogs, die auf persönlichen Websites als text- oder Bewegtbild-basierte Journale in der Manier von kommentierten Logbuch-Eintragungen geführt werden, artikulieren sich Informationen, Erfahrungen und Meinungen von Nutzern: ein »user generated content«, der über alle lokalen und nationalen Grenzen hinweg verbreitet wird und parallel zu den klassischen journalistischen Artikulationsformen und Verbreitungswegen existiert. Als Bürgerjournalismus oder citizen journalism, der sich gleichsam urwüchsig und basisdemokratisch jenseits aller starren Medienstrukturen artikuliere, wird die Praxis des »Bloggens« häufig emphatisch charakterisiert (vgl. dazu Gillmor 2004). Neben den »Blogger-communities« haben sich inzwischen auch andere Kommunikations-Netzwerke etabliert: wie etwa die Benutzergruppe von »Twitter«. Twitter, abgeleitet vom englischen Verb to tweet (dt.: zwitschern), ist ein Blogging-Dienst, mit dessen Hilfe sich angemeldete Benutzer kurze, bis 140 Zeichen umfassende, Textnachrichten senden und auf die Textnachrichten anderer antworten können (vgl. Simon/Bernhardt 2008).

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2009

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  • Dagmar Lorenz

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