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Literaturdidaktische Aufgabenfelder

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Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Kanon bedeutet Verbindlichkeit, Vorschrift, Dogma. Ein literarischer Kanon enthält Werke, die »für eine bestimmte Zeit jeweils als wesentlich, normsetzend, zeitüberdauernd« eingeschätzt werden und »deren Kenntnis für eine gewisse Bildungsstufe vorausgesetzt wird (z.B. in Lehrplänen)« (Metzler Literatur Lexikon, 2. Aufl. 1990, 232); d.h. tradierte Werke, die eine längere Rezeptionsgeschichte aufweisen und deren ästhetischer Wert als relativ unumstritten gilt. Sein Bestand kann sich ändern, aber langsam und mit einigem Abstand von der Entstehungszeit der Werke: »[…] der Kanon ist kritisierbar und sogar revidierbar. […] Beweglichkeit ist paradoxerweise eines seiner hervorstechenden Merkmale« (Bark 1996, 6).

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2006

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachbereich Philosophie und GeisteswissenschaftenFreien Universität BerlinDeutschland

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