Literarische Gattungen

  • Benedikt Jeßing
  • Ralph Köhnen
Chapter

Zusammenfassung

So wie die Epochenbegriffe dazu dienen, die Literatur seit dem 16. Jahrhundert in einer annähernd chronologischen Folge zu ordnen, nutzt die Neuere deutsche Literaturwissenschaft die Gattungsbegriffe um innerhalb dieser ungeheuren Textmasse nach formalen Kriterien Textgruppen bilden zu können.
  • In einem weiten Sinne bezeichnet man mit ›Gattung‹ die drei von Goethe irreführenderweise als »Naturformen« bezeichneten Textgruppen Lyrik, Drama und Epik (welche letztere hier ›erzählende Prosa‹ heißen wird). In diesem Sinne fungiert der Gattungsbegriff als Sammelbegriff für alle Texte mit beispielsweise erzählendem Gestus.

  • Ein engerer Gattungsbegriff bezeichnet einzelne nach formalen Kriterien zu unterscheidende Gruppen von Texten innerhalb von Lyrik, Drama und erzählender Prosa: Roman, Novelle, Kurzgeschichte, Tragödie und Komödie, Ode, Hymne u.v.a.m. In diesem Sinne lässt sich ›Gattung‹ auch durch ›Genre‹ ersetzen.

  • Mit einem engen Gattungsbegriff werden innerhalb dieser Genres Untergruppen noch einmal nach formalen oder historischen Merkmalen voneinander unterschieden: so z. B. pindarische oder anakreontische Ode, Brief- oder Bildungsroman, barockes oder bürgerliches Trauerspiel.

  • In einem normativen Sinne bezeichnet der Gattungsbegriff die Summe der formalen und inhaltlichen Bestimmungen, an die sich ein Autor etwa bei der Verfertigung eines Sonetts oder eines Trauspiels zu halten habe. Dabei ist zu unterschieden zwischen ›weichen‹ und ›harten‹ Normen: Genres wie Roman oder Hymne sind formal und inhaltlich relativ offen, Ode, Sonett oder Fabel sowohl inhaltlich als auch formal streng geregelt.

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Authors and Affiliations

  • Benedikt Jeßing
  • Ralph Köhnen

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