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Lese-Tatort Ruhrgebiet

Die Geburt eines intermedialen Erfolgsgenres

  • 515 Accesses

Zusammenfassung

Nicht von ungefähr spielt das Ruhrgebiet im neuen deutschen Krimi eine besondere Rolle, weil zum einen im Dortmunder Weltkreis-Verlag mit seinem Lektor Rutger Booß (später dann kurzfristig im Kölner Pahl-Rugenstein-Verlag, schließlich im Dortmunder Grafit-Verlag) eine attraktive Publikationsplattform etabliert wurde, zum anderen weil einige talentierte AutorInnen aus der Region (Werner Schmitz , Leo P. Ard , Reinhard Junge ) hier zeitgleich mit Krimis debütierten, welche die Probleme des Ballungsraums Ruhrgebiet aufgreifen.

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  • DOI: 10.1007/978-3-476-04868-4_7
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Notes

  1. 1.

    Bemerkenswerterweise haben im selben Jahr in Gladbeck weitere Krimi-Tage vom 22.–24. November stattgefunden, auf denen neben der Präsentation von Hörspielen und Filmen auch Lesungen und Diskussionen unter anderem von jungen Krimi-Autorinnen und Autoren aus dem Ruhrgebiet (Corinna Kawaters , Werner Schmitz und Peter Schmidt ) durchgeführt worden sind. Zu den unter anderem vom Bochumer Krimi-Archiv (Reinhard Jahn und Werner Puchalla ) angeregten und durchgeführten Veranstaltungen ist auch eine Broschüre erschienen, in der sich der für Krimis zuständige Lektor Richard K. Flesch im Rowohlt-Verlag über den aktuellen Zustand des (nicht nur deutschen) Krimis äußert: „Die Zukunft des Krimis liegt im literarischen Experiment, in der formalen Bereicherung der Gattung; ihre Möglichkeiten sind noch lange nicht erschöpft“ (Krimi-Tage 1985, 6). Vgl. dazu Platzeck 1986, 122 f., der als Resultat einer Gesprächsrunde feststellt, dass der „Krimi in Deutschland […] immer noch in den Kinderschuhen“ stecke.

  2. 2.

    Wiederabdruck der Besprechungen von Horst Hartmann : Die Venus aus dem Ruhrgebiet (Saarbrücker Zeitung, 06.05.1975) und Max von der Grün : Welt und Halbwelt (Nürnberger Nachrichten, 06.05.1975) in Schütz /Vogt 1996.

  3. 3.

    Erhalten hat sich ein vierseitiges Typoskript mit handschriftlichen Anmerkungen im Archiv des Grafit-Verlages, das aus der Feder von Wolfgang Elsner stammt und worin sich unter kritischer Auswertung der vier bereits vorliegenden Weltkreis-Krimis Nahtlos braun, Roter Libanese, Rendezvous mit dem Mörder und Nächstenliebe zahlt sich aus die Verfasser Gedanken über Aufgaben und Ziele ihrer neu konzipierten Krimi-Reihe machen. Selbstkritisch wird dabei festgestellt, dass „unsere Krimis noch kein besonders hervorstechendes Profil“ haben und „etwas bieder, harmlos“ daherkommen (S. 3). Es sollte „mehr (von kapitalistischer) Widersprüchlichkeit“ in die Texte Eingang finden. „Es darf aber nicht von vornherein etwas als gut oder schlecht gesetzt werden oder als eindeutig erscheinen.“ Insgesamt, so wird resümiert, müssten die Autoren „frecher und witziger werden, damit auch spitzer und angreifbarer.“ (S. 4). In einer beiliegenden, knapp dreiseitigen Aktennotiz, ebenfalls von Wolfgang Elsner , worin über ein Treffen zwischen Pomorin , Schmitz und Junge am 08.11.1985 berichtet wird, ist von weiteren Projekten bis in den Herbst 1987 die Rede sowie bilanzierend „hinsichtlich des Standes der Entwicklung der Krimireihe“: „wir sind insgesamt in der Qualität besser geworden; man nimmt uns mit unserem Anspruchsprofil (BRD-Schauplatz, sozial engagiert, keine Polizisten als Helden usw.) langsam in der Szene zur Kenntnis. Einen Durchbruch haben wir insofern noch nicht geschafft, als es in unserem engeren Umfeld weiterhin viel Skepsis gibt und wir bei den Krimiexperten und Rezensenten noch nicht wieder gut gemacht haben, was wir an negativen Rezensionen nach der ersten Produktion bekommen haben.“ (S. 1).

  4. 4.

    Jürgen Lodemann im Verhör. In: Wittkowski 2009, 100 f.

  5. 5.

    Zum Autor siehe Schmitz 1984, 4 (unpaginiert).

  6. 6.

    Werner Schmitz im Verhör. In: Wittkowski 2009, 123 f.

  7. 7.

    Tailor 1988, 31. Der hübsche Titel des Artikels, „Wattenscheiss ist nicht Pissville“, ist übrigens eine Anspielung auf Werner Schmitz ’ Krimierzählung „Wattenscheiß“ (1987), eine Erzählung im Stil der ‚hard boiled school‘, mit der sich der Autor – eigenem Bekunden nach – vom Revierkrimi verabschiedet (vgl. Schüren 1985).

  8. 8.

    Über die Namensfindung hat Wollenhaupt einmal im Gespräch bemerkt, dass es ihr „nicht um reale Vorgänge im realen Dortmund“ gehe. „Als ich nach einem Ersatznamen suchte, fand ich mich auf dem Flugplatz mit einem großen Werbeplakat konfrontiert. Darauf stand ‚Dortmund – Bierstadt Nummer 1‘ – und schon hatte ich den Namen“ (zit. nach Wittkowski 2009, 156).

  9. 9.

    Zu Deitmer vgl. Wittkowski 2009, 35–36; außerdem Walter 2002, 91 f.

  10. 10.

    Zu den Autoren vgl. auch die Einträge in Wittkowski 2009, 58–61, 113–118, 157–162; vgl. außerdem das Pointner -Porträt in Pfeiffer 1993. Allgemein zur Thematik Krimi und Fußball vgl. Hallenberger 2010, 239–250.

  11. 11.

    Jörg Juretzka im Verhör. In: Wittkowski 2009, 57.

  12. 12.

    Vogt 2016, 30 f.; vgl. außerdem Kniesche 2015, 104, wo ausdrücklich die „innovative Sprachgestaltung“ Juretzkas gewürdigt wird.

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Caspers, B., Hallenberger, D., Jung, W., Parr, R. (2019). Lese-Tatort Ruhrgebiet. In: Ruhrgebietsliteratur seit 1960. J.B. Metzler, Stuttgart. https://doi.org/10.1007/978-3-476-04868-4_7

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