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Literatur von unten

Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt

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Zusammenfassung

Die Entstehung des Werkkreis Literatur der Arbeitswelt ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass eine Reihe von Mitgliedern der Dortmunder Gruppe 61 unzufrieden über die fehlende politische Motivierung bzw. Ausrichtung der Gruppe gewesen ist und zudem eine gewisse Form der Verbürgerlichung samt ästhetischem Konservatismus (das Schielen auf den ‚bürgerlichen‘ Markt) gesehen hat, weswegen sie – darunter Erasmus Schöfer, Erika Runge oder auch Günter Wallraff – eine Radikalisierung des gesellschaftspolitischen Anspruchs, aber auch eine Orientierung an Vorstellungen einer kollektiven Literaturproduktion wie -konsumtion eingefordert haben. Mit der Gründung des Werkkreises wird dann auch der endgültige Bruch mit der Gruppe 61 vollzogen.

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Notes

  1. 1.

    Hierzu findet sich im Fritz-Hüser -Institut (FHI), Dortmund, bei den Werkkreis-Beständen WK–392 und WK–1172 ausführliches Material (künftig angeführt als WK).

  2. 2.

    Carlo Bredthauer : Protokoll von der Jury-Sitzung des Werkkreises am 19.09.1969 in Gelsenkirchen (Typoskript 1 Bl., FHI, Best. WK–1163).

  3. 3.

    Horst Hensel : Protokoll der Gründungsversammlung der ‚Ruhrwerkstatt für Literatur der Arbeitswelt in Essen‘ (Typoskript 2 Bll. FHI, Best. WK–1172).

  4. 4.

    Fritz-Hüser -Institut (FHI), Dortmund, Best. Lim–5.

  5. 5.

    Interessant ist auch ein Auftritt von Büscher , Günter Hinz und Richard Limpert auf Einladung von Gerhard Mensching vor Bochumer Germanistik-Studierenden im Wintersemester 1970/1971.

  6. 6.

    Vgl. FHI, Best. Lim–12.

  7. 7.

    So etwa drei je einseitige Typoskripte und ein einseitiges Manuskript, die – alle undatiert – Äußerungen Limperts zu poetologischen Fragen und Aspekten des Schreibens in Werkstätten enthalten (vgl. FHI, Best. Lim–37).

  8. 8.

    Aus dem Werkkreis-Programm: „Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt ist eine Vereinigung von Arbeitern und Angestellten, die in örtlichen Werkstätten mit Schriftstellern, Journalisten und Wissenschaftlern zusammenarbeiten. Seine Aufgabe ist die Darstellung der Situation abhängig Arbeitender, vornehmlich mit sprachlichen Mitteln. […] Die im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt hergestellten Arbeiten wenden sich vor allem an die Werktätigen, aus deren Bewußtwerden über ihre Klassenlage sie entstehen. […] Alle erprobten und neuen Formen realistischer Gestaltung werden benutzt. Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt nutzt die vorhandenen Möglichkeiten der Verbreitung gesellschaftskritischer Literatur, vornehmlich die den Arbeitenden zugänglichen Publikationen […]“ (zit. nach Böseke /Lessig 1985, 4).

  9. 9.

    Ferner wird in § 1 geregelt: „Der Herausgeber wird die zur Veröffentlichung vorgesehenen Titel auswählen und diese Auswahl dem Verlag rechtzeitig – d. h. möglichst etwa ein Jahr vor dem Erscheinungstermin – mitteilen. Der Verlag hat jedoch bei der Zusammenstellung der Jahresprogramme, bei der Bestimmung der Erscheinungstermine für die einzelnen Bände und bei der redaktionellen Konzeption der einzelnen Bände ein Mitspracherecht. Der Verlag kann in begründeten Fällen, wo ein Werk in Inhalt und Form dem zwischen Herausgeber und Verlag Verabredeten nicht entspricht, von der Veröffentlichung absehen.“ – Dieser Verlagsvertrag ist im Wesentlichen von Dr. Erasmus Schöfer und Dr. Wolfram Schäfer als zuständigem Lektor, die beide dann auch neben Dr. Jochen Greven (Verlagsleitung) und Jürgen Alberts (Werkkreis) den Vertrag unterschrieben haben, ausgehandelt worden.

  10. 10.

    Vgl. dazu im Folgenden insgesamt FHI, Best. WK–1172.

  11. 11.

    Schöfer selbst hat sich einmal im Gespräch mit Wallraff und seinem Verleger Volker Dittrich als „Vaterfigur“ bezeichnet, als einen Vater freilich, der „nicht mit Begeisterung im ‚Werkkreis‘ gewesen ist, sondern immer aus einem Gefühl der Verpflichtung“ (Schöfer 2006, 188 f.) heraus tätig gewesen ist. – Über Schöfer und den Werkkreis allgemein vgl. auch Scholz 2012.

  12. 12.

    Zu Rabasseda vgl. Fabian 1971. – Erste Vorgespräche haben bereits Ende Februar 1970 im Atelier Rabassedas stattgefunden (vgl. dhf 1970; Omnitz 1970). – Im Nachlass Enric Rabassedas im Rheinischen Archiv für Künstlernachlässe in Bonn (RAK) finden sich zwei Typoskripte, in denen der Künstler Auskunft über sein ästhetisch-künstlerisches Selbstverständnis erteilt; darin heißt es unter anderem in einem handschriftlichen, zweiseitigen Text, der auf den 22.06.1982 datiert ist: „Um das Hauptanliegen meiner künstlerischen Tätigkeit auf einen Nenner zu bringen, ist zu sagen, daß es der Mensch ist, der im Mittelpunkt meines Schaffens steht. […] Bei der Betrachtung des Menschen ist für mich ein Aspekt besonders wichtig: Das ist die Darstellung des menschlichen Antlitzes, seine Augen, sein Ausdruck, kurz sein Wesen, das ich durch das Porträt zu erschließen versuche. Hier bietet sich der künstlerischen Bewältigung eine der schwierigsten Aufgaben. Diese auf das Wesen des Menschen zielende Betrachtung ist für mich zugleich eine Konfrontation des Menschen mit der ihn umgebenden Realität, die ihn formt, prägt und in den meisten Fällen auch verformt und deformiert“ (aus: RAK, Best. 39–Rabasseda ; Typoskript, S. 1).

  13. 13.

    Vgl. FHI, Best. WK–430.

  14. 14.

    Im Bestand des Fritz-Hüser-Instituts (Dortmund) befinden sich unter Best. 507 die Archivalien des Dortmunder Lehrlingstheaters.

  15. 15.

    Vgl. FHI, Best. 507–14 („Initiative Theater Dortmund/Dortmunder Lehrlingstheater. Grundlagen, Arbeit und Zukunft der ITD/DL. Dokumentation“, S. 24).

  16. 16.

    Vgl. außerdem Struck 1970 sowie Neuhaus-Koch 2011.

  17. 17.

    Über Bölls Verhältnis zu Struck informieren die Kommentare zu Bölls Rezension „Handwerker sehe ich, aber keine Menschen“ von Strucks zweitem Roman Die Mutter (in: Böll 2008). – Ungleich harscher reagiert der Werkkreis selbst in Gestalt von Schöfer auf Strucks Roman: „Karin Struck , als waschechtes Proletarierkind, das vor Jahren neben der hiesigen Uni auch die Düsseldorfer Werkstatt ziemlich zu Boden diskutiert hat, hat mit ihren Tagebuchnotizen ‚Klassenliebe‘ eine Panorama-Kritik an allem, was links institutionalisiert ist, losgelassen und ihren eignen Bewußtseinsstrom zum Maß aller Klassenunterschiede erhoben – da war der Werkkreis natürlich nur ein Furz unter einer Wolke andrer“ (Schöfer 2014, 175).

Literatur

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Caspers, B., Hallenberger, D., Jung, W., Parr, R. (2019). Literatur von unten. In: Ruhrgebietsliteratur seit 1960. J.B. Metzler, Stuttgart. https://doi.org/10.1007/978-3-476-04868-4_5

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  • Publisher Name: J.B. Metzler, Stuttgart

  • Print ISBN: 978-3-476-04867-7

  • Online ISBN: 978-3-476-04868-4

  • eBook Packages: J.B. Metzler Humanities (German Language)