Den unbeschreibbaren beschreiben

Das Bild Heinrich von Kleists in Essays der Gegenwartsliteratur – über die Kleist-Preis-Reden 2000 bis 2014 und den Kleist-Essay von Lukas Bärfuss
  • Andrea Bartl

Zusammenfassung

Im Jahr 2011 jährte sich die Selbsttötung Heinrich von Kleists am 21. November 1811 am Kleinen Wannsee in Berlin zum 200. Mal. Dieser Jahrestag war Anlass für eine Reihe von Veranstaltungen, die sich mit dem Schriftsteller Heinrich von Kleist und seinem Werk, insbesondere seinem spektakulären Tod, auseinandersetzten. Auch der Autor Lukas Bärfuss hielt in Thun eine Rede aus diesem Anlass, die später unter dem Titel ›Der Ort der Dichtung. Zu Heinrich von Kleist‹ Eingang in Bärfuss’ Essayband ›Stil und Moral‹ fand.1 Dort steht der Kleist-Essay im zweiten Abschnitt als Schlusspunkt (und im Grunde genommen als eine Art Konzentrat) von mehreren Essays zu anderen Autoren, die für Bärfuss’ Schreiben prägend sind: Anton Tschechow, Robert Walser, William Shakespeare, Georg Büchner, Bertolt Brecht, Gotthold Ephraim Lessing, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch – und eben Heinrich von Kleist. Generell stellen Kleists Werke wichtige Prätexte für den Autor Lukas Bärfuss dar und lassen sich in einigen seiner Werke aufspüren. So wurde auch Bärfuss’ Thuner Kleist-Rede wiederum literarisiert.

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  • Andrea Bartl

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