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“Die Form und das Bedeuten” — Zur Unreduzierbarkeit des Textes

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Zusammenfassung

Verbleiben wir bei den Husserldeutungen Derridas. 1967 veröffentlicht dieser einen Aufsatz “Die Form und das Bedeuten” (“La Forme et le Vouloir-dire”) mit dem Untertitel “Bemerkungen zur Phänomenologie der Sprache”. Er bezieht sich darin auf Husserls Ideen I. Interpretiert werden die §§ 124–127 dieses Werks, d.h. die Paragraphen, die den Status der Sprache betreffen. Dort vertritt Husserl die These, daß der Ausdruck das Telos der Sprache sei, und es ist gerade diese These, die Husserl — in Derridas Augen — von den Logischen Untersuchungen an bis “jenseits der Ideen Inie in Frage stellen wird.

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Endnoten

  1. 1.
    Dies entspricht durchaus Husserls Selbstverständnis. — Antonio Aguirre (1970,61) verweist folgendermaßen auf den metaphysischen Charakter der Phänomenologie: “Die auf die Gewinnung der Methode gerichtete Besinnung ist die transzendentalphilosophische Bestimmung dessen, was ist. Die Phänomenologie als transzendentalphilosophische Besinnung ist keine Methode, sie ist Metaphysik.”Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1996

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