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Jean Paul pp 253-297 | Cite as

Letzter Darstellungsmodus: Der Geist und seine modi

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Zusammenfassung

Jean Paul verwendet in seiner Vorschule der Ästhetik häufig trinitarische Konstellationen, doch dieser Überfluß dient säkularen Zwecken. Der philosophische Poet macht dadurch “strenge” philosophische Dialektiken auf ihre Hypothek gegenüber dem alten und von ihnen verdrängten magischen Muster der Dreieinigkeit aufmerksam. Im Gegensatz zum Philosophen und Satiriker kritisiert der Humorist nicht eine Norm durch eine andere. In schwer zu durchschauendem Spiel zeigt er die vielfältigen Konstruktionsmöglichkeiten eines Begriffs und macht dadurch skeptisch gegenüber einem allzu großen Vertrauen in die Konstanz der Wörter und die Substanz der Begriffe. Aber auch das philosophische Mißtrauen gegenüber der Sprache der Tradition wird in Zweifel gezogen. Deshalb gibt es eine Argumentation bei Jean Paul, die zwar philosophischem Ernst entspringt und die dennoch eine dreieinige Form besitzen kann. Durch sie wird der Leser in das Problem der Kontextualisierung eingeführt.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1995

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