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Jean Paul pp 136-153 | Cite as

Drei modi in einem Text

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Zusammenfassung

Jean Paul stellte sein semiologisches Verfahren in der Geschichte meiner Vorrede zur zweiten Auflage des Quintus Fixlein in selbstreflexiver Form vor. Die Darstellungsmodi der rhetorischen Alternanz, der Selbstnegation und des sermo humilis vernetzen sich hier durch die in Kapitel 2 angegebene Hieroglyphe Herders in einzigartiger Weise und führen zu einer Verschiebung des aus der rhetorischen Satire hervorgegangenen sorites, der in Kapitel 4 skizziert wurde. Die Semiologie wird anhand des Wechsels fremder und eigener “Geschichten” realisiert. Jean Paul zitiert hierzu ein passendes Bild:

Ein Schweizer voltigierte (nach dem Berichte Stolbergs) einst so heftig als er konnte von der Stube auf den Sessel und von diesem wieder herunter — da man ihn darüber befragte, gab er an: “er mache sich lebhaft.”-1

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1995

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