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Oskar Schlemmers Abc der Bühne und die Guillotine der Dichter

  • Thomas Schober
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Zusammenfassung

„Ueber das Chaos Herr werden, das man ist; sein Chaos zwingen, Form zu werden: logisch, einfach, unzweideutig, Mathematik, Gesetz werden — das ist hier die große Ambition.“1

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Notizen

  1. 3.
    Einakter und kleine Dramen der Zwanziger Jahre. Hrsg. von Klaus Siebenhaar, Stuttgart 1988, S. 295–299.Google Scholar
  2. 2.
    Kann von Maun Oskar Schlemmer. Monographie, München 1979, S. 63.Google Scholar
  3. 1.
    Walter Gropius: Wee und Aufbau des staatlichen Bauhauses (1923), in: Ders.: Ausgewählte Schriften, Bd. 3. Hrsg. von Hartmut Probst und Christian Schädlich, Berlin 1983, S. 83–92, hier S. 92.Google Scholar
  4. 3.
    Heinrich von Kleist: Über das Marionettentheater, in: Ders: Sämtliche Werke und Briefe in vier Bänden. Hrsg. von Klaus Sembdner, Bd. III, S. 338–341, München, Wien 1977.Google Scholar
  5. 4.
    Oskar Schlemmer Idealist der Form, a.a.O., S. 95. Schlemmer vertritt diese Ansicht zu Anfang der zwanziger Jahre keineswegs als einziger Minstier. Karol Sauerland: Figurinen und Figurinenhaftes bei Oskar Schlemmer und Iwan Goll, in: Dieter Kafitz (Hrsg.): Drama und Theater der Jahrhundertwende, Tübingen 1991, S. 139–150, zieht Parallelen zu Pablo Picassos Entwürfen des Balletts „Parade“(1917) und Fernand Legers „Ballett Mechanique“. Auf dramatischen Gebiet erwähnt Sauerland Alfred Jarrys „Ubu Roi“ und Iwan Grolls „Methusalem oder der ewige Kleinbürger“, wobei letzterer in dem Manifest „Das Uber-drama“ (1919) ebenso wie Schlemmer für die Maske plädiert, da das Unwirkliche zur Tatsache des täglichen Lebens werde. Man müsse „darum alle technischen Mittel zu Hilfe ziehen, die heute die Wirkung der Maske auslösen. Da ist zum Beispiel das Grammophon, die Maske der Stimme, das elektrische Plakat, oder das Sprachrohr. Die Darsteller müssen undimensionierte Gesichter-Masken tragen, in denen der Charakter grob-äußerlich schon erkennbar ist.(…) Wir wollen Theater. Wir wollen unwirklichste Wahrheit Wir suchen nach dem Überdrama.“ Zit. nach ebd., S. 149.Google Scholar
  6. 1.
    Dazu Hans Harksen: Oskar Schlemmer als Bühnenbildner — ein Ausschnitt aus dem Thea-terleben der zwanziger Jahre, in: Dessauer Kalender 23 Jg. 1979, S. 74–87.Google Scholar
  7. Franz Joseph Jansen: Bühnenbild und Bildende Kunst. Ein Beitrag zur Geschichte des modernen Bühnenbildes (Diss. München 1956), Frankfurt 1957, S. 132–153. Dirk Schepen Oskar Schlemmer, a.a.O., S. 29–32, S. 86–89, S. 113–116, S. 160, S. 219–224.Google Scholar
  8. 3.
    E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann, in: Ders.: Werke in vier Bänden, 2. Bd.: Nachtstücke und andere Erzählungen, Rankfurt/M. 1967, S. 7–40.Google Scholar
  9. 2.
    Klaus Lazarowicz: Dilettantismus und „strenge Regularität“ — Über Oskar Schlemmers Bühnentheorie und seine szenischen Experimente, in: Maske und Kothurn, 17. Jg., Wien 1971, S. 339–356, hier S. 351.Google Scholar
  10. 1.
    Oskar Schlemmer Zielsetzung (1926/27), in: „Oskar Schlemmer und die abstrakte Bühne“. Zürich 1961., S. 18. Andreas Hüneke macht darauf aufmerksam, das ein größerer Teil dieses Artikels im Aufsatz „Der entfesselte Bühnenbau“ in der Bühnentechnischen Rundschau 11 (1927), H. 6, erschienen ist Willi Rotzler. Oskar Schlemmer und die Bühnenkunst, in Oskar Schlemmer Les Noces, Lugano 1988, S. 45–67, zitiert (S. 55–57) das Manuskript „Zielsetzung“ ausfuhrlicher als es im Katalog „Oskar Schlemmer und die abstrakte Bühne“ abgedruckt wird. Die Unübersichtlichkeit der verschiedenen veröffentlichten und unveröffentlichten Schlemmer-Manuskripte macht eindringlich deutlich, daß die Gesamtausgabe der Schriften von Schlemmer ein Desiderat der Forschung darstelltGoogle Scholar
  11. 1.
    Oskar Schlemmer Neue Formen der Bühne. Eine Unterhaltung von Oskar Schlemmer, in: Schünemanns-Monatshefte 1928, H. 10, S. 1062–1072, hier S. 1072.Google Scholar
  12. 2.
    Oskar Schlemmer. Bühnenelemente (Vortrag Dessau 1929), aa.0., o.S. (Nach Zählung des Verfassers S. If. innerhalb des Aufsatzes).Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1994

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  • Thomas Schober

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