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Kurt Schwitters theatralisches Merz Gesamtkunstwerk

  • Thomas Schober
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Zusammenfassung

„Mein letztes Streben ist die Vereinigung von Kunst und Nichtkunst zum Merz-Gesamtweltbilde.“ Kurt Schwitters (D1W 5, 84)

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Notizen

  1. 2.
    Kurt Schwitters: Kurt Schwitters, in: Merz 20, Hannover 1927. Wiederabdruck in: D1W 5 Bd., S. 250–254, hier S. 252f. Das angesprochene Merzbild ist seit der Ausstellung „Entartete Kunst“ verschollen und vermutlich verbrannt. Abb. in Werner Schmalenbach: Kurt Schwitters, Köln 1967, S. 85.Google Scholar
  2. 1.
    Der erste Nachdruck erfolgt bereits im Jahr 1920 in dem Artikel von Ferdinand Gregori: Die Merzbühne, in: Die Scene, 10 Jhg. 1920, S. 83–85. Gregori leitet die Merzbühne von „Ausmerzen“ ab und kommentiert, indem er Goethe zitiert: „Ihr wißt, auf unseren deutschen Bühnen probiert ein jeder, was er mag.“Google Scholar
  3. 2.
    Werner Schmalenbach: Kurt Schwitters, Köln 1967. Bei Erscheinen dieser ersten, heute immer noch wichtigen Monographie war der volle Umfang des schriftlichen Werks des Künstlers allerdings noch nicht bekanntGoogle Scholar
  4. 3.
    Hiriedhelm Lach: Die Merzbühne von Kurt Schwitters oder Kurt Schwitters als Dramatiker, in: Text und Kritik, Heft 35/36, 1972, S. 69–72.Google Scholar
  5. Friedhelm Lach: Der Merz Künstler Kiirt Schwitters, Köln 1971, hier S. 158–177.Google Scholar
  6. 4.
    Bernd Scheffen Anfange experimenteller Literatur. Zum literarischen Werk von Kurt Schwitters, Bonn 1978, hier S. 169–183.Google Scholar
  7. 5.
    Henning Rischbieter/Ludwig Zerull: Der theatralische Schwitters, in: Joachim Büchner (Hrsg.): Kiirt Schwitters 1887–1948. Dem Erfinder von MERZ zu Ehren und zur Erinnerung. Zum 100. Geburtstag 1987. Zweite, veränderte und erweiterte Auflage Hannover 1987, S. 264–271.Google Scholar
  8. 1.
    Kurt Schwitteis: Selbstbestimmungsrecht der Künstler. Nachwort in „Anna Blume Dichtungen“, Hannover 1919. Wiederabdruck in D1W Bd. 5, S. 38.Google Scholar
  9. 2.
    Dazu Peter Sprengel: Institutionalisierung der Moderne: Herwarth Waiden und „Der Sturm“, in: Zeitschrift für deutsche Philologie, 110 Bd. 1991, S. 247–281.Google Scholar
  10. 4.
    Dazu Volker Pirsich: Der Sturm. Eine Monographie, Herzberg 1985, S. 307–322. Das HI-Phasen Modell des „Sturm“ gliedert sich zeitlich in die Phase I bis 1912, die Phase II reicht bis Anfang der zwanziger Jahre und die Phase III bis zum Einstellen des Erscheinens im Jahr 1932. Vgl. Ebd., S. 59–79.Google Scholar
  11. 1.
    Kurt Schwülere: Sturm-Bilderbuch IV, Sturmverlag Berlin 1920. Ders.: Die Blume Anna, Eine Gedichtsammlung aus den Jahren 1918–1922, Berlin 1923. Ders- Auguste Bolte (Erzählung), Berlin 1923.Google Scholar
  12. 3.
    Kurt Schwitters: Merzdichtung, in: Merz 7, Hannover 1927. Wiederabdruck in: D1W 5 Bd., S. 255.Google Scholar
  13. 4.
    Riedhelm Lach: Der Merz Künstler Kurt Schwitters, Köln 1971, S. 90.Google Scholar
  14. 5.
    Kurt Schwitters: Nächte, Wir, Ich werde gegangen, Am Rande meines Welkens bin ich sanfte Nacht, Ich werde erbaut, in: „Der Sturm“, X, 3 (Juni) 1919, S. 35–36. Wiederabdruck in: D1W 1 Bd., S. 40–42.Google Scholar
  15. 6.
    Die Wortkunstlehre steht im Vordergrund der Debatten über den Sturm. Dazu: Richard Brinkmann: Zur Wortkunstlehre des Sturm-Kreises, in: Unterscheidung und Bewahrung, festschrift für Hermann Klinisch zum 60. Geburtstag, Berlin 1961, S. 63–78. Kurt Moser Literatur und die „Große Abstraktion“. Kunsttheorien, Poetik und „abstrakte Dichtung“ im „Sturm“. 1910–1933, Erlangen 1983.Google Scholar
  16. Georg Briihl: Herwarth Waiden und „Der Sturm“, Köln 1983. Den besten Überblick gibt das Standardwerk von Volker Pirsich: „Der Sturm“. Herzberg 1985.Google Scholar
  17. 1.
    August Stramm: Die Dichtungen. Sämtliche Gedichte, Dramen, Prosa. Hrsg. von Jeremy Adler, München 1990, S. 53. Die Gegenüberstellung (Nächte-Trieb) vollzieht bereits Friedhelm Lach: Der Merz Künstler Kurt Schwitters, aaO., S. 90f. Seine Intention, daß Schwitters von Anfang an die Wortkunsttheorie unterläuft, indem dieser zur Stramm Parodie neige, muß eingeschränkt werden. Die Innovationen, die Schwitters in den Sturm einbringt (Collage- und Montagetexte), sind später anzusiedeln (um 1919/20) und korrespondieren mit der Übertragung von Merz auf die Bühne. Dazu auch Kurt Moser Literatur und die „Große Abstraktion“, a.a.O., S. 172–188.Google Scholar
  18. 3.
    Kurt Schwitters: Merzdichtung, in: Merz 7, Hannover 1927. Wiederabdruck in: D1W 5 Bd., S. 255.Google Scholar
  19. 4.
    Paul Steegemann: Das enthüllte Geheimnis der Anna Blume, in: Der Marstall, Nr. 102 (1920), S. 11–31.Google Scholar
  20. 5.
    Christof Spengemann: Die Wahrheit über Anna Blume. Kritik der Kunst Kritik der Kritik. Kritik der Zeit. Hannnover 1920. Reprint mit einem Nachwort von Karl Riha, Hannover 1985, hier S. 25.Google Scholar
  21. 1.
    Kurt Schwitters: Nennen Sie es Ausschlachtung, in: Der Sturm, XII, 4 (April 1921), S. 84. Wiederabdruck in: D1W 1 Bd., S. 64.Google Scholar
  22. 3.
    Raoul Hausmann: Pamphlet gegen die Weimarische Lebensauffassung, in: Richard Huelsenbeck (Hrsg.): Dada. Eine literarische Dolumentation, Reinbek bei Hamburg 1984, S. 37–39, hier S. 39.Google Scholar
  23. 1.
    Kurt Schwitters: Banalitäten (3), in: Merz 4, Hannover 1923. Wiederabruck in: D1W 5 Bd., S. 148.Google Scholar
  24. 2.
    Raoul Hausmann: Am Anfang war Dada, hrsg. von Karl Riha u. Günter Kämpf. 2. Aufl. Giessen 1980, S. 63.Google Scholar
  25. 3.
    Richard Huelsenbeck: Dadaistisches Manifest (1918), zit nach ebd., S. 23–25, hier S. 23.Google Scholar
  26. 4.
    Dazu Raoul Hausmann: Courrier Dada (1958), zit nach John Elderfield: Kurt Schwitters, a.aO., S. 36: „Die Tendenz dieser Zeitschrift (Die Aktion) war nicht sonderlich klar, nicht sonderlich eindeutig, aber in unseren Augen war sie Herwarth Waldens ausgesprochener avantgardistischer Zeitschrift ‚Der Sturm‘ vorzuziehen, weil dieser mit den Ho-henzollern kollaborierte und zB. ein hohes Lied des Preußentums veröffentlicht hatte, das wir als widerwärtig empfanden.“Google Scholar
  27. 5.
    Richard Huelsenbeck: Einleitung zum Dada-Almanach (1920). Wiederabdruck in: Ders. (Hrsg.): Dada. Eine literarische Dokumentation, Reinbek / Hamburg 1984, S. 104–108, hier S. 108.Google Scholar
  28. 6.
    Zur Dadamesse allgemein s. Helen Adkins: Erste Internationale Dada-Messe, in: Stationen der Moderne, Berlin 1988, S. 156–183.Google Scholar
  29. 2.
    Richard Huelsenbeck: Dada und Existentialismus, in: Willy Verkauf (Hrsg.): Dada. Monographie einer Bewegung, Teufen 1957, S. 45–52, hier S. 51.Google Scholar
  30. 4.
    Kurt Schwitters: Wir spielen, bis uns der Tod abholt. Briefe aus fünf Jahrzehnten. Gesammelt, ausgewählt und kommentiert von Ernst Nündel. Frankfurt/M., Berlin 1986, S. 265 (an Raoul Hausmann 29.3.1947).Google Scholar
  31. 5.
    Kurt Schwitters: Aufruf (Ein Epos), in: Der Sturm, XII, 12 (Dez. 1921). Wiederabdruck in: D1W 1 Bd, S. 60–63.Google Scholar
  32. 1.
    Kurt Schwitters: Manifest Proletkunst, in: Merz 2 nummer i, Hannover 1923. Wiederabdruck in: D1W 5 Bd., S. 143–144.Google Scholar
  33. 3.
    Herwarth Waiden: Die Kunst in der Freiheit, in: Der Sturm X, 4 (April) 1919, S. 50. Diese Auffassung wird sich mit Waldens Wendung zum Kommunismus Mitte der zwanziger Jahre stark verändern.Google Scholar
  34. 4.
    Kurt Schwitters: Selbstbestimmungsrecht der Künstler. Nachwort in „Anna Blume Dichtungen“, Hannover 1919. Wiederabdruck in D1W 5 Bd., S. 38.Google Scholar
  35. 1.
    Kurt Schwittters: Banalitäten (4), in: Merz 4, Hannover 1923. Wiederabdruck in: D1W 5 Bd., S. 150.Google Scholar
  36. 2.
    Kurt Schwitters: Die Merzmalerei, in: Der Sturm, X, Nr 4. (Jul.) 1919, Wiederabdruck in: D1W 5 Bd., S. 37.Google Scholar
  37. 4.
    Kurt Schwitters: 1 Die Merzbühne, in: Ders: Anna Blume Dichtungen, Hannover 1919, S. 31. Wiederabdruck in: D1W 5 Bd., S. 42.Google Scholar
  38. 5.
    Kurt Schwitters: Erklärungen meiner Forderungen zur Merzbühne, in: Sturm-Bühne, Jahrbuch des Theaters der Expressionisten, 8. Folge (Berlin Okt 1919). Wiederabdruck in: D1W 5 Bd., S. 43–44.Google Scholar
  39. 3.
    Dazu Lambert Wiesing: Stil statt Wahrheit Kurt Schwitters und Ludwig Wittgenstein über ästhetische Lebensformen, München 1991, bes. S. 17–26, hier S. 26: „Merz bezeichnete anfanglich eine besondere Machart von Kunstwerken, eben abstrakt und multimateriell zu arbeiten, die aber in keiner Weise für eine Person reserviert war.“ Wiesing stellt die theoretische Entwicklung von Merz und dessen Modifikationen ausgehend vom Stil, der Erweiterung des Kunstbegriffs bis hin zur Weltanschauung ausführlich dar.Google Scholar
  40. 1.
    Kurt Schwitters: An alle Bühnen der Welt, in: Ders.: Anna Blume Dichtungen, Hannover 1919. Wiederabdruck in: D1W 5 Bd., S. 39–41.Google Scholar
  41. 7.
    Werner Schmalenbach: Kurt Schwitters, a.a.O., S.198. Im übrigen Anregungen, die die Fluxus und Happening Künstler wörtlich genommen und bearbeitet haben. Dazu: Jürgen Becker & Wolf Vostell (Hrsg.): Happenings, Reinbek bei Hamburg 1965, S. 8. Für Vostell ist Schwitters Merzbühne die früheste Beschreibung eines Happenings. Vgl. auch Riedhelm Lach: Der Merz Künstler Kirt Schwitters, a.a.O., S. 159.Google Scholar
  42. 2.
    Die bedeutenden Theatermanifeste von Marinetti/Settimelli und Corra: „I teatro futurista sintetico“, datiert 11.2.1915, und Pramplonis „L’atmosfera scenica futurista“, datiert April/Mai 1915, übersetzter Teilabdruck in Manfred Brauneck: Das Theater im 20. Jahrhundert, Reinbek bei Hamburg 1982, S. 92–98, bleiben hinter der Radikalität von Merz in bezug auf die verwendeten Materialien zurück. Im Manifest vom Marinetti, Settimelli und Corra wird sogar für die „Vollständige Abschaffung der Technik“ (ebd., S. 95) plädiert, die bei Schwitters früher Merzbühne eine wichtige Funktion einnimmt. Die Beziehungen zwischen Merz und Futurismus sind bisher noch weitgehend unerforscht, obwohl der italienische Futurismus in der Anfangsphase des „Sturm“ keine unerhebliche Bedeutung auch in Hinblick auf die Konzeption der Wortkunsttheorie besitzt. Im „Sturm“ sind mehrere wichtige Äußerungen von Marinetti veröffentlicht worden, darunter „Manifest des Futurismus“ (1912), „Tod dem Mondschein!“ und „Die futuristische Literatur.“ In der Phase, in der Schwitters in den „Sturm“ eintritt, also um 1918, wird der Futurismus von Waiden eher negativ eingeschätzt, wenn er ihn als Durchgangsstation zum „Expressionismus“ begreift. Zu einer direkten Begegnung zwischen Schwitters und Marinetti kommt es erst 1933 anläßlich einer nationalsozialistischen Ehrung des Presseverbandes für den Italiener in Berlin. Sibyl Moholy-Nagy: Laszlo Moholy-Nagy. Ein Totalexperiment, Mainz 1972, S. 91–93, beschreibt das Gespenstische dieses Abendessens, bei dem die von Marinetti persönlich eingeladenen, als „entartet“ geltenden Künstler (Moholy-Nagy, Schwitters und Blümner) sich relativ unwohl fühlen, bis der italienische Dichter einige onomatopoetische Verse aus dem Gedicht „Der Überfall auf Adrianopel“ vorträgt: „Schwitters war beim ersten Wort des Gedichts aufgesprungen. Wie ein Pferd auf den vertrauten Ton, so reagierte der Dadaist in ihm auf das Zeichen. Sein Gesicht rötete sich, sein Mund war offen, und er folgte jeder Bewegung Marinettis mit seinem eigenen Körper. In der plötzlichen Stille, die dem Ausbruch folgte, trafen sein Augen die Moholys. ‚Oh, Anna Blume‘, flüsterte er, und plötzlich brüllend und den Lärm protestierender Stimmen und Stuhlbeine übertönend, donnerte en Oh, Anna Blume / Du bist von hinten wie von vorn / A-n-n-a.“ (S. 93).Google Scholar
  43. 4.
    Kurt Schwitters, Ranz Rolan: Aus der Welt: Merz. Ein Dialog mit Einwürfen aus dem Publikum, in: Der Sturm, XIV, 4 (Apr. 1923), S. 49–56, Der Sturm, XIV, 5 (Mai 1923), S. 67–76. Der Sturm, XIV, 6 (Juni 1923), S. 95–96. Wiederabdruck in: D1W 5 Bd., S. 153–166.Google Scholar
  44. 2.
    Edward Gordon Craig: Die Kunst des Theaters. Der erste Dialog (1905), a.a.O., S. 101.Google Scholar
  45. 1.
    Johannes Ererking (1924). Zit nach Rischbieter, Zerull: Der theatralische Schwitteis, a.a.O., S. 268.Google Scholar
  46. 3.
    Vgl. Kurt Schwitters: Dadaismus in Holland, in Merz I Holland Dada, Hannover 1923. Wiederabdruck in D1W 5 Bd., S. 127–132, hier S. 131f.Google Scholar
  47. Dazu auch K. Schippers: Holland Dada, Amsterdam 1974, S.75ff. Eine daraus übersetzte Passage inGoogle Scholar
  48. Manfred Brauneck: Das Theater des 20. Jahrhundert, a.a.O., S. 200–202. Erik M. Beekman: Dada in Holland, in: Wolfgang Paulsen, Helmut G. Hermann (Hrsg.): Sinn aus Unsinn. Dada International. 12. Amheister Kolloquium zur Deutschen Literatur, Bern München 1982, S. 229–248.Google Scholar
  49. Paul Op de Coul: Dada in den Niederlanden. Bericht eines Feldzuges, in: Kurt-Schwitters-Almanach 1983. Hrsg. von Michael Erlhoff, Hannover 1983, S. 140–157.Google Scholar
  50. 2.
    Vgl. Kurt Schwitters: Kümmernispiele. Ein dramatischer Entwurf (1922), in: Ders.: Elementar. Die Blume Anna Die neue Anna Blume, eine Gedichtsammlung aus den Jahren 1918–1922, Berlin (Verlag der Sturm) 1922. Wiederabdruck in D1W 4 Bd., S. 22–23. Ein Polizist versucht, einen Mann zu verhaften, der sich verbal verbal wehrt, woraufhin der Polizist mit Schießen, Kreuzigen, Vergiften und Lustmorden droht. Der Mann gibt zu erkennen, daß er sich nicht verhaften, sondern nur festnehmen lasse, was dann auch geschieht Aufgrund dieses Wortspiels reagiert das Publikum: „Das Publikum fühlt sich fälschlich veräppelt und johlt und pfeift Der Chor schreit Dof. Dichter rrraus! Son Blödsinn!“Google Scholar
  51. 4.
    Kurt Schwitters: Normalbühne Merz (1925), in: D1W 5 Bd., S. 202–204, hier S. 202f.Google Scholar
  52. 4.
    in: Oskar Schlemmer/Laszlo Moholy-Nagy/Earkas Moinar. Die Bühne im Bauhaus. Nachwort von Walter Gropius, Mainz, Berlin 1965, S. 46–56.Google Scholar
  53. 5.
    John Elderfield: Kurt Schwitters, a.aO., S. 155f., Zitat S. 156. Zum Merzbau vgl. Dietmar Eigen Der Merzbau. Eine Werkmonographie, Köln 1984.Google Scholar
  54. 4.
    Kurt Schwitters: Ich und meine Ziele, in: Merz 21 erstes Veilchenheft, Hannover 1931. Wiederabdruck in: D1W 5 Bd., S. 340–348, hier S. 345.Google Scholar
  55. 3.
    Uraufführung im Theater Erlangen am 8.4.1982. Dazu die Rezension von Ludwig Zerull: Kurt Schwitters: Es kommt darauf an, in: Theater heute, Heft 6, Juni 1982, S. 67.Google Scholar
  56. 1.
    Herwarth Waiden: Aus der Zeit für die Zeiten, in: Der Sturm. 18. Jg. (1927), S. 180–184, bes. S. 184.Google Scholar
  57. 4.
    Raoul Hausmann: Merz (1938), in: Manuskripte, 6. Jhg., H. 16, April 1966, S. 8–10, hier S. 8.Google Scholar
  58. 1.
    Hierfür existieren heute nur noch 16 Bühnenentwürfe und Figurenskizzen aus der Hand von Höch. Der Text von Schwitters oder auch nur ein Entwurf müssen wohl als verloren gelten. Hannah Höch hat eine Beschreibung des Ausgangspunkts dieser Arbeit vorgenommen: „An einem Abend sahen wir uns im Metropol-Theater ‚Halloh die grosse Revue‘ an. Eine der Kitschdarbietungen, die mit brutalen Mitteln nur auf Sex-Wirkung eingestellt waren. Kurt war sofort entschlossen, selbst eine Revue zu machen. Ein Merzbau von gigantischen Ausmaßen sollte entstehen..Acht Tage arbeiteten wir einträchtig und fieberhaft in Berlin.“ H. Höch: Die Revue. Eine Reise mit Kurt Schwitters, In: Hannah Höch 1889–1978. Ihr Werk, ihr Leben, ihre Freunde, Berlin 1989, S. 215–217, hier S. 215. Farbige Abb. der Bühnenentwürfe ebd., S. 174–175.Google Scholar
  59. 3.
    Kate T. Steinitz: Kurt Schwitters. Erinnerungen 1918–1930, Zürich 1963, S. 88–94.Google Scholar
  60. 1.
    Vgl. dazu den Prosatext von Kurt Schwitters: Der Schirm (1927), in: D1W 2 Bd, S. 335–338 und „Der Schürm“, letzte Fassung 1946, D1W 2 Bd., S. 338–341.Google Scholar
  61. 2.
    Heinz H. Stuckenschmidt: Ist die Oper überlebt?, in: Das Kunstblatt, 14. Jhg. 1930, S. 225–233, hier alle Zitate S. 232.Google Scholar
  62. 1.
    Ernst Schwitters: Kurt Schwitters als Schriftsteller, Dichter und Vortragender (1958), zit nach Dietmar Eigen „Ich bin ein Veilchen, das verborgen blüht“. Zum Stand der Schwitters Forschung, in: Kurt Schwitters 1887–1948. Ausstellung zum 99. Geburtstag, Hannover 1986, S. 50–58, hier S. 53.Google Scholar
  63. 1.
    Kurt Schwitters: Mein Merz und = Meine Monstre = Muster Messe im Sturm, in: Der Sturm, XVII, Nr. 7 (Oktober 1926), S. 106–07. Wiederabdruck in: D1W 5 Bd. , S. 242–244, hier S. 243.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1994

Authors and Affiliations

  • Thomas Schober

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