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Ernst Barlachs dramatische Nachtstücke

  • Thomas Schober
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Zusammenfassung

„Im allgemeinen halte ich mich für einen hoffnungslosen Reaktionär, aber mit dem tröstlichen Gefühl zwischendurch, das Gegenteil zu sein.“ Ernst Barlach 23.3.1916 (BI, 478)

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Notizen

  1. 2.
    Ernst Barlach: Die Briefe. Hrsg. von Friedrich Droß. Bd.l (1888–1924), Bd.2 (1925–1938), München 1968 und 1969. Im folgenden abgekürzt als BI bzw. BII und dem Zitat in Klammem mit Seitenangaben nachgestelltGoogle Scholar
  2. 1.
    Vgl. die Kritik von Kurt Batt: Barlachs Briefe. In: Sinn und Form, 23. Jhg. (1971), Heft 4–6, S. 1376–1385. So tauchen immer wieder Briefe von Barlach aus dem Nachlaß auf, z.B.:Google Scholar
  3. L. Forster: A Letter From Barlach To Kokoschka. In: R.W. Last (Edit): Affinities. Dedicated to the Memory of Oswald Wolff, London 1971, S. 290–295.Google Scholar
  4. 2.
    Die in der Dresdner Zeitung erschienenen Erzählungen hat Friedrich Droß vorgelegt und mit einem Nachwort versehen. Ernst Barlach: Die drei ersten literarischen Veröffentlichungen, Ernst Barlach Gesellschaft, Hamburg 1965.Google Scholar
  5. Ernst Barlach: „Die Fiedel“, in: Pan, 1. Jhg., 9. Heft, Berlin (März) 1911.Google Scholar
  6. 3.
    Joachim Kruse: Zum literarischen Frühwerk Ernst Barlachs. In: Nordeibingen. Beiträge zur Kunst und Kulturgeschichte, Bd. 34, Heide in Holstein 1965, S. 242–254, hier S. 243 f.Google Scholar
  7. 4.
    Vgl. Ernst Barlach: Güstrower Tagebuch. Hrsg. von W. Theopold, München 1984 (erste ungekürzte Ausgabe).Google Scholar
  8. Wolfgang Theopold: Ernst Barlachs „Güstrower Tagebuch.“ Zur formalen und inhaltlichen Eigenart, Diss. Hannover 1982.Google Scholar
  9. 1.
    Ernst Barlach: Dramen in Einzelausgaben. Hrsg. und mit einem Vorwort versehen von Helmar Harald Fischer. (Piper Verlag) München 1987 und 1988. Leider berücksichtigen diese Ausgaben nicht immer alle Zeichnungen und Lithographien der Erstausgaben. Beispielsweise bietet die Ausgabe von „Der tote Tag“, München 1988, statt der Reproduktion der 27 lediglich 21 Originallithographien.Google Scholar
  10. 2.
    Elisabeth Steyn: Ernst-Barlach-Bibliographie 1891–1988. In: Ausstellungskatalog Ernst Barlach: Bilder zum dramatischen Werk, Schleswig 1988, S. 79–122.Google Scholar
  11. 3.
    In: Ernst Barlach. Werke und Werkentwürfe aus fünf Jahrzehnten. Ausstellung im Alten Museum, Berlin Katalog I-III, vorgelegt von Elmar Jansen, Berlin 1981, Bd. Ill, S. 34–38.Google Scholar
  12. 1.
    Vgl. Richard Brinkmann: Expressionismus. Fbrschungs-Probleme 1952–1960, Stuttgart 1961, S. 65–71. Sein neuester Forschungsbericht: Expressionismus. Internationale Forschung zu einem internationalen Phänomen, Stuttgart 1980, macht erneut darauf aufmerksam, daß Barlach neben Becher, Brecht, Benn, Döblin, Jahnn, Kaiser, Lasker-Schüler, Werfel und Loerke „die größte Zahl von Schreibern beschäftigt“ (S. 272). Er selbst umgeht die Diskussion der Barlach-Forschung, indem er ausführt (S. 18): „Das große Kapitel ‚Barlach‘ kann hier nicht erörtert werden. Dafür ist der eigene Bericht eines Spezialisten zu späterem Zeitpunkt vorgesehen.“ Man wüßte gerne, wer dieser Spezialist sein, und wann der Forschungsbericht erscheinten soll.Google Scholar
  13. 2.
    Ernst Barlach: Das Graphische Werk, bearbeitet von Riedrich Schult, Hamburg 1958. Ders.: Das Plastische Werk, bearbeitet von Friedrich Schult, Hamburg 1960.Google Scholar
  14. 4.
    Ernst Barlach: Werke. Meinungen. Vorgelegt von Elmar Jansen, Ausstellungskatalog Wien 1984.Google Scholar
  15. 1.
    Ernst Barlach: Ehrlichgemeinte eigene Überzeugung. In: Sinn und Form, 41. Jhg., Heft 1, 1989, S. 183–191. Dazu auch der einführende Essay von Elmar Jansen: Ein halbmythischer Mann Namens Barlach, ebd. S. 165–182.Google Scholar
  16. 2.
    Alfred Pölgar Premiere. In: Ernst Barlach: Werk und Wirkung. Gesammelt und hrsg. von Elmar Jansen, Frankfurt/M. 1972, S. 296–301, hier S. 301. Diese Ausgabe wird im folgenden abgekürzt als WW.Google Scholar
  17. 2.
    Albert Soeigel: Dichtung und Dichter der Zeit Neue Folge. Im Banne des Expressionismus, 6. Aufl. Leipzig 1928, S.736–747. Zu Barlach S. 742–747.Google Scholar
  18. 3.
    Egon Vietta: Versuch einer Deutung des „Grafen von Ratzeburg“. In: Ernst Barlach, Dramatiker, Bildhauer, Zeichner, Darmstadt 1951.Google Scholar
  19. Helmut Gross: Zur Seinserfahrung bei Ernst Barlach. Eine ontologische Untersuchung von Barlachs dichterischem und bildnerischem Werk, Freiburg 1967.Google Scholar
  20. 4.
    Paul Fechter. Ernst Barlach, Gütersloh 1960.Google Scholar
  21. 6.
    Herbert Meier Der verborgene Gott Studien zu den Dramen Ernst Barlachs, Nürnberg 1963, S. 9. Den Versuch, Barlach als „christlichen Dichter“ zu deuten, unternimmt Wolfgang Rothe: Ernst Barlach. In: Christliche Dichter im 20. Jahrhundert. Beiträge zur europäischen Literatur, hrsg. von Otto Mann Bern, München 1958.Google Scholar
  22. Heinz Beckmann: Religion in Ernst Barlachs Werk, Bremen 1956 (Mitgliedergabe der Ernst-Barlach-Gesellschaft zum 16. Juli 1956) ist davon überzeugt, daß Barlachs „Werk schlechthin aus Religion herstammt“ (S. 3).Google Scholar
  23. 7.
    Irmgard Schmidt-Sommer: Sprachform und Weltbild in den Dramen von Ernst Barlach, Diss. Tübingen 1967, S. V.Google Scholar
  24. 1.
    Gisela von Bradke: Das Werden im Drama Ernst Barlachs, Diss. fieiburg i. Br. 1974.Google Scholar
  25. 2.
    H. R Winfried Pathe: Das Groteske in den Dramen Ernst Barlachs, Frankfurt/M. 1990, S. 34.Google Scholar
  26. 3.
    Margarethe Heukäufer. Sprache und Gesellschaft im dramatischen Werk Ernst Barlachs, Heidelberg 1985, S. 4.Google Scholar
  27. 1.
    Wilhelm Worringer: Abstraktion und Einfühlung, München (11908) 14. Aufl. 1987. Barlach dürfte in Kenntnis dieser Arbeit gewesen sein, denn sein Freund, der Verleger Reinhard Piper, hat ihm alle wichtigen Kunstbücher seines Verlages direkt zukommen lassen.Google Scholar
  28. 1.
    Vgl. Friedrich Schult: Barlach im Gespräch. Mit ergänzenden Aufzeichnungen des Verfassers. Hrsg. von Elmar Jansen, Leipzig 1989, S. 5.Google Scholar
  29. 2.
    Wolfgang Paulsen: Zur Struktur von Barlachs Dramen. In: Aspekte des Expressionismus. Die Vorträge des Ersten Kolloquiums in Amherst/Massachusetts. Hrsg. von Wolfgang Paulsen, Heidelberg 1968, S. 103–132, hier S. 129.Google Scholar
  30. 5.
    Gerhart Hauptmann: Hanneles Himmelfahrt. In: Das dramatische Werk. Bd. 2, S. 595–636. Hrsg. von Hans-Egon Hass, fortgef. von Martin Machatzke u. Wolfgang Bungies. Rankfurt/M., Berlin, Wien (Phomechan. Nachdr.) 1977. Zuerst veröffentlicht unter dem Titel „Hannele“ (Berlin 1894), seit 1897 im vollständigen Titel „Hanneles Himmelfahrt“.Google Scholar
  31. 3.
    Zit. nach Karl S. Guthke: Gerhart Hauptmann. Weltbild im Werk. München 21980, S. 104.Google Scholar
  32. 5.
    Zit. nach Gerhard Kluge: Hanneles Tod und Verklärung. Studien und Vorstudien zu Gerhart Hauptmanns „Hanneles Himmelfahrt“. In: Literatur und Theater im Wilhelminischen Zeitalter (Hrsg. von Hans-Peter Bayerdörfer etal.), Tübingen 1978, S. 139–165, hier S. 142.Google Scholar
  33. 6.
    Ältere Forschungen betonen die Verbindung der „Traumdichtung“ mit der naturalistischen Dramaturgie (quasi als Fortsetzung von „Die Weber“), neuere Forschungsbeiträge (z.B. Gerhard Kluge) sehen dagegen eher die Eigenständigkeit Dazu auch: Gert Oberembt: Kunst aus dem Geist des Mythos. Bemerkungen zu „Hanneles Himmelfahrt“. In: Peter Sprengel/Philip Meilen (Hrsg.): Hauptmann-Forschung. Neue Beiträge, Frankfurt/M 1986, S. 43–92.Google Scholar
  34. 2.
    Zit. nach Catherine Krahmen Ernst Barlach, Reinbek bei Hamburg, 1984, S. 15.Google Scholar
  35. 1.
    Siegfried Jacobsohn: Max Reinhardt, Berlin 1910, S. 30f. Zur Aufruhrungs- und Wirkungs-geschichte vgl. Marc Boetteher. Henrik Ibsen. Zur Bühnengeschichte seiner ‚Gespenster‘. Frankfurt/M., Bern, N.Y. 1989.Google Scholar
  36. 1.
    Walter Muschg: Nachwort. In: PII, S. 673–689, hier S. 689: „Man kann in diesen Worten rückblickend eine Formel für die ganze expressionistische Kunst sehen.“ Vgl. auch Walter Muschg: Der Dichter Ernst Barlach. Abhandlungen der Klasse der Literatur, Jhg. 1957, Nr. 3, S. 45–66;.Google Scholar
  37. 1.
    Klaus Lazarowicz: Ernst Barlach. In: Expressionismus als Literatur (Hrsg. von Wolfgang Rothe), Bern, München 1969, S. 439–453, hier S. 445.Google Scholar
  38. 1.
    Sigmund Freud: Der Dichter und das Phantasieren. In: Sigmund Freud: Studienausgabe, Bd. X, Bildende Kunst und Literatur, frankfurt/M. 1984. S. 169–179.Google Scholar
  39. 2.
    Ernst Barlach: „Die Brüder“-„Der Göttersohn“-„Im Jenseits“. In: Ernst Barlach. Der Tote Tag, Ausstellungskatalog, Hamburg 1988, S. 12–21.Google Scholar
  40. 1.
    Henry Hatfield: Cave Matrem. The battle of sexes in Ernst Barlachs „Der Tote Tag“. In: Studies in the German Drama A Festschrift in Honor of Walter Silz. Chapell Hill 1974, S. 225–234, hier S. 233.Google Scholar
  41. 3.
    Alfred Döblin: Barlach-Hausse (1923). In: WW, S. 290–294, hier S. 292.Google Scholar
  42. 1.
    Ernst Barlach: Frühe und späte Briefe, Hamburg 1962, S. 9.Google Scholar
  43. 1.
    Ulrich Bubrowski (Hrsg.): Ernst Barlachs Drama „Der Arme Vetter“. Aufnahme. Kritik. Wirkung. Ein Kapitel deutscher Theatergeschichte, München 1988, S. 14.Google Scholar
  44. 1.
    Manfred Durzak: Das expresssionistische Drama, Bd. 2., München 1979, S. 33.Google Scholar
  45. 1.
    Klaus-Detlef Müller. Zum Problem der ästhetischen Kommunikation in Ernst Barlachs ‚Der arme Vetter‘. In: Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte. Festschrift für Richard Brinkmann, Tübingen 1981, S. 564–584, hier S. 581.Google Scholar
  46. 2.
    Walter Muschg: Nachwort zu Ernst Barlach Der arme Vetter, Stuttgart 1959 (Reclamaus-gabe), S. 99.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1994

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  • Thomas Schober

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