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Oskar Kokoschkas „Emanzipation der Dissonanz“

  • Thomas Schober
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Zusammenfassung

„Fragt man: ‚Warum schreibt der Maler Kokoschka Dramen, statt nur Bilder zu malen?‘ — so erwidere ich mit der Gegenfrage: ‚Warum komponiert er nicht auch Symphonien, Opern, Lieder, warum ist er auch nicht Bildhauer?‘“1

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Notizen

  1. 3.
    Die verschiedenen Stücke finden sich in: Oskar Kokoschka: Monier, Hoffnung der Frauen. In: Der Sturm, 1. Jg., Nr. 20, Berlin 1910, S. 155–56.Google Scholar
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    Zwar wind bereits in der Ausgabe von Oskar Kokoschka: Dramen und Bilder, a.a.O., S. 23, auf das Uraufführungjahr 1907 von „Sphinx und Strohmann“ verwiesen, aber diese zweite Fassung ist aller Voraussicht erst für die Buchausgabe im Jahr 1913 umgearbeitet worden. Die Fehlinformation der Uraufführung im Jahr 1907 in der Kunstgewerbeschule geht zurück auf Edith Hoffmann: Kokoschka Life and Work, London 1947, S. 54. Zur Neigung Kokoschkas, seine Frühphase zu „stilisieren“, d.h. bewußt mit Fehldatierungen zu versehen vgl. auch Werner Schweiger Der junge Kokoschka, a.a.O., S. 224, der zum Schluß kommt, daß „Kokoschkas im hohen Alter geschriebene Autobiographie nicht als Quelle für seine Frühzeit zu weiten ist.“Google Scholar
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Authors and Affiliations

  • Thomas Schober

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