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Die Isolierbarkeit von Aphorismen als Problem philosophisch-poetischer Sprache

  • Stephan Fedler
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Zusammenfassung

Der Aphorismus scheint in besonderer Weise als Grundlage für eine Untersuchung zum Verhältnis von Philosophie und Poesie geeignet Das gilt nicht nur, weil er in der Forschung als „Brücke“1 vom philosophischen zum poetischen Sprechen oder gleich als philosophische Form etabliert wurde.2 Auch die Tatsache, daß der philosophische Aphorismus des Erasmus von Rotterdam oder des Francis Bacon älter als die literarische Form ist, ist ein Anzeichen dafür, daß die Gattung eine ursprünglich philosophische ist. Demgegenüber scheint sich eine spezifisch literarische Form des Aphorismus entwickelt zu haben. Inwieweit zwischen der poetischen und philosophischen Form Verbindungslinien bestehen, soll die vorliegende Untersuchung lösen. Dabei leitet die Prämisse, daß sich Philosophie und Poesie als zwei unterschiedliche Diskurse verstehen lassen, womit ein Vergleich einer literaturwissenschaftlichen Untersuchung überhaupt zugänglich ist. Einem allgemeinen Vorverständnis folgend ist der philosophische Diskurs durch argumentierendes, begriffliches Sprechen gekennzeichnet, bewegt sich also im Medium des Allgemeinen, im Gegensatz zum poetischen Sprechen, das dem Medium des Besonderen angehört. Ein Vergleich erhellt dann nicht nur Probleme des Aphorismus, sondern erlaubt es auch, das vielbedachte und kaum gelöste Problem des Verhältnisses zwischen Philosophie und Poesie auf einer empirischen Grundlage zu präzisieren.

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Notizen

  1. 1).
    So Lampings programmatische Schlußthese: Vgl. Lamping, D.: Der Aphorismus, in: Knörrich (Hrsg.), “Formen der Literatur”, Stuttgart 1981.Google Scholar
  2. 2).
    So der Titel der Arbeit Krügers, aber auch Fußhöller behauptet die nein philosophische Natur des Aphorismus: Vgl. Krüger, H.: Studien über den Aphorismus als philosophische Form, Frankfurt 1959;Google Scholar
  3. Fußhöller, L.: Die metaphysischen Grundlagen des aphoristischen Denkens, masch. Diss., Köln 1953.Google Scholar
  4. 3).
    Schelling, F.W.J.: Ausgewählte Werke, Schriften von 1806–1813, Darmstadt 1968.Google Scholar
  5. 5).
    Vgl. Plattier: Philosophische Aphorismen, in: Fichte, J.G., „Gesamtausgabe der Bayrischen Akademie der Wissenschaften“ hrsg. von Lauth, Gliwitzky, Reihe II, Bd.4, Supplement, Stuttgart-Bad Cannstadt 1978.Google Scholar
  6. 6).
    Wie in den meisten gattungstheoretischen Untersuchungen stehen auch hier „die Definitionen weniger am Anfang als am Ende der Untersuchung.“ Vgl. Gabriel, G.: Wie klar und deutlich soll Terminologie sein?, in: Wagenknecht (Hrsg.), „Zur Terminologie der Literaturwissenschaft“, Würzburg 1986, S. 31.Google Scholar
  7. 7).
    Mautner, F.H.: Der Aphorismus als literarische Gattung, in: Neumann (Hrsg.), „Der Aphorismus“, Darmstadt 1976, S. 31.Google Scholar
  8. 8).
    Im folgenden zitiert als SW plus Band- und Seitenangabe nach: Schopenhauer, A.: Sämtliche Werke, hrsg. von Frhr. von Löhneysen, Darmstadt 1963.Google Scholar
  9. 11).
    Nach Hegel entstehen Metaphern„ …dadurch, daß ein Wort, welches zunächst nur etwas ganz Sinnliches bedeutet, auf Geistiges übertragen wird.“ Vgl. Hegel, G.W.F.: Werke in zwanzig Bänden, Bd. 13, „Vorlesung über die Ästhetik 1“, Frankfurt 1970, S. 518.Google Scholar
  10. 12).
    Die Voraussetzung dafür liegt darin, daß metaphorisches Sprechen ein poetisches Verfahren ist. Sowohl Sklovskij als auch Jakobson — auf die ich mich hier beziehe — interpretieren die Metapher als ein poetisches Verfahren. Vgl. Sklovskij, V.: Die Kunst als Verfahren, in: Striedter (Hrsg.), „Russischer Formalismus“, 3München 1981, S. 9 undGoogle Scholar
  11. Jakobson, R.: Randbemerkungen zur Prosa des Dichters Pasternak, in: ders., „Poetik“, Ausgewählte Aufsätze hrsg. von Holenstein, Frankfurt 1979, S. 192ff.Google Scholar
  12. 13).
    Vgl. Wagenknecht, Ch.J.: Das Wortspiel bei Karl Kraus, 2Göttingen 1975, bes. Kap. IV, „Die Metaphorik des Wortspiels“, S. 72–97.Google Scholar
  13. 15).
    Man kann hier auch m.E. nicht mehr von „impliziter Argumentation“ sprechen, wie es von Welser als strukturell für den Aphorismus herauszuarbeiten versucht hat. Vgl. Welser, K. von: Die Sprache des Aphorismus, Frankfurt 1986.Google Scholar
  14. 16).
    Man könnte in Anlehnung an Skrebs Deutung der Aphorismen Schnitzlers, die durch „völlige Intellektualisierung der Sprache“ aus der Konvention fallen, im Hinblick auf Schopenhauer von einer Entintellektualisierung sprechen. Vgl. Skreb, Z.: Arthur Schnitzlers Kunst des Aphorismus, in: Holzner (Hrsg.), „Studien zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts in Österreich“, Innsbruck 1981, S. 84.Google Scholar
  15. 17).
    Über die unterschiedlichen Begriffsbedeutungen in verschiedenen Sprachräumen Europas ist m.E. hinlänglich geforscht worden: Vgl. Schalk, F.: Das Wesen des französischen Aphorismus, in: Neumann (Hrsg.), „Der Aphorismus“, Darmstadt 1976, S. 75ff;Google Scholar
  16. Horstmann, U. : Der englische Aphorismus, in: Poetica 15, 1983, S. 34ff;Google Scholar
  17. Orzechowski, K.: Aphorismus: Fisch oder Fleisch?, in: Cantarutti & Schumacher (Hrsg.), „Neuere Studien zur Aphoristik und Essayistik“, Frankfurt 1986, S. 163ff.Google Scholar
  18. 18).
    Vgl. Montinari, M: Nietzsches Nachlaß von 1885 bis 1888 oder Textkritik und Wille zur Macht, wieder abgedruckt in: Salaquarda (Hrsg.), „Nietzsche“, Darmstadt 1980, S. 323ff.Google Scholar
  19. 19).
    Vgl. Gabriel, G.: Logik als Literatur?, in: Merkur 32, Jahrgang 1978, S. 353ff.Google Scholar
  20. Diese These des Wittgensteinschen Philosophierens in Aphorismen vertritt auch Arntzen. Vgl. Arntzen, H.: Aphorismus und Sprache — Lichtenberg und Karl Kraus, in: ders., „Literatur im Zeitalter der Information“, Frankfurt 1971, S. 333.Google Scholar
  21. 20).
    Vgl. preisendanz, W.: Die Spruchform in der Lyrik des alten Goethe und ihre Vorgeschichte seit Opitz, Heidelberg 1952, S. 130.Google Scholar
  22. 21).
    Vgl. Schlaffer, Hannelore: Wilhelm Meister — Das Ende der Kunst und die Wiederkehr des Mythos, Stuttgart 1980, S. 126.Google Scholar
  23. 24).
    Vgl. Fricke, H.: Norm und Abweichung — Eine Philosophie der Literatur, München 1983, S. 113.Google Scholar
  24. 25).
    Vgl. Fricke, H.: Aphorismus, Stuttgart 1984, S. 17f.CrossRefGoogle Scholar
  25. 30).
    „Ich glaube, daß der Mond aus grünem Käse ist“ ist ein solches Urteil, das nach Krupka alle Merkmale des Aphorismus hat. Fricke bleibt in dieser Hinsicht auf dem Stand der Definition Mautners, gegen den sich Krupkas Beispielsatz richtet. Vgl. Krupka, P.: Der polnische Aphorismus, München 1976, S. 46.Google Scholar
  26. 31).
    „Umso mehr scheint es sinnvoll und notwendig, zu fragen, was denn den einzelnen Aphorismus vom einzelnen gewöhnlichen Satz unterscheidet“, folgert schon Asemissen aus der Isoliertheit. Vgl. Asemissen, H.U.: Notizen Über den Aphorismus, in: Neumann (Hrsg.), „Der Aphorismus“, Darmstadt 1976, S. 159.Google Scholar
  27. 36).
    Peter Boerner behandelt in seinem Büchlein „Tagebuch“ Lichtenbergs „Sudelbücher“ auch ganz selbstverständlich zum Beleg der These, daß in Tagebüchern oft literarische Projekte nicht nur konzipiert, sondern auch „begraben“ werden, „gewissermaßen die Quintessenz manches ungeschriebenen Buches“ enthalten. Vgl. Boerner, P.: Tagebuch, Stuttgart 1969, S. 24.Google Scholar
  28. 37).
    Diese These von Lichtenbergs „Notizwerk“ machte schon 1969 Wildbolz zum Ausgangspunkt seiner nach Gattungen geordneten Überlegungen zu Lichtenbergs „Sudelbüchern“; vgl. Wildbolz, P.: Über Lichtenbergs Kurzformen, in: Bindschedler & Zinsli (Hrsg.), „Geschichte, Deutung, Kritik“, Bern 1969, S. 109ff.Google Scholar
  29. 41).
    Vgl. die Beispiele bei Röhrich & Mieder im Kapitel „Bildhaftigkeif “: Röhrich, L. & Mieder, W.: Sprichwort, Stuttgart 1977, S. 52ff.Google Scholar
  30. 42).
    Merkwürdigerweise ist die entscheidende Platostelle, die unter Vorbehalten dazu dienen könnte, Heraklit zu den Aphoristikern zu zählen, von der Forschung erst 1983 gesehen worden. Plato sagt nämlich im Dialog „Theaitetos“ allerdings nur von den Heraklitäern, daß „wenn du einen etwas fragst, so ziehen sie wie aus einem Köcher rätselhafte kleine Sprüchlein hervor und schießen diese ab; und willst du eine Erklärung, wie es gemeint gewesen, so wirst du von einem ähnlichen getroffen…“. Vgl. Plato: Theaitetos, 180a, in: Plato, „Werke in acht Bänden“, grie.-dt. hrsg. von Eigler, Bd. 6, Darmstadt 1970 undGoogle Scholar
  31. vgl. auch Welser, K. von: Die Sprache des Aphorismus, Frankfurt 1986, S. 6.Google Scholar
  32. 43).
    „Abgeschnitten“ ist auch neben „genau gemacht“ die zweite Bedeutung des lateinischen „praecisus“. Aus dieser etymologischen Deutung beschreibt Wolf¬gang Janke die Entwicklung des abendländischen Denkens als „praecisio mundi“, wodurch eine präzise mathematische „Restwelt“ als die gesamte menschliche Welt begriffen wird. Vgl. Janke, W.: Existentiale Ontologie — Ein Problemaufriß, in: Perspektiven der Philosophie — Neues Jahrbuch, Amsterdam 1987, S. 11ff.Google Scholar
  33. Wittgensteins vielzitierter Begriff des „Sprachspiels“ umschreibt gerade dieses Verfahren, nämlich die Bedeutung eines Begriffs über die Verwendung in der Sprache zu erschließen. Vgl. Wittgenstein, L.: Philosophische Untersuchungen, Frankfurt 1980, §§66ff, S. 56ff.Google Scholar
  34. 45).
    Genauso könnte man nach Richard T. Gray aus Kafkas oder nach Irene Kö-wer aus Peter Altenbergs Werk Aphorismen isolieren, denn „It is possible, of course, to recognize and isolate aphoristic remarks in Kafka ’ s letters, diaries and […] in his novels and stories“ und „Alle seine [Altenbergs] Bände sind etwa gleichermaßen mit Aphorismen durchsetzt, die isoliert stehen wie auch als Wendungen in Prosatexte integriert sein können.“ Vgl. Gray, R.T.: Constructive Deconstruction, Tübingen 1987, S. 2 undCrossRefGoogle Scholar
  35. Kröwer, I.: Peter Altenberg als Autor der literarischen Kleinform, Frankfurt 1987, S. 237.Google Scholar
  36. 46).
    Aristoteles: Poetik, übers, und hrsg. von Fuhrmann, Stuttgart 1987,1451b.Google Scholar
  37. 49).
    49) Zur Vielfalt der Themen bemerkt Fieguth im Nachwort zu der von ihm edierten Aphorismensammlung, daß der Aphorismus „sach- und fachunspezifisch“ sei. Vgl. Fieguth, G. (Hrsg.): Deutsche Aphorismen, Stuttgart 1978, S. 378.Google Scholar
  38. 50).
    Man könnte hier mit Hegel eine Verwechslung von „äußerer“ mit „innerer“ Form konstatieren. Ohne auf eine Identität von Form und Inhalt zu zielen, ist doch augenscheinlich die Präsentation der Texte ein rein äußerliches Kriterium. Vgl. Hegel, G.W.F.: Werke in 20 Bänden, hrsg. von Moldenhauer & Michel, Bd. 8, „Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften I“, § 133, Frankfurt 1986, S. 264ff. Vgl. auch von Welser: „Die Vereinzelung des Satzes ist dagegen bloß der sichtbare, auch im Druckbild erscheinende Ausdruck der Selbständigkeit, ist die Folge, nicht die Ursache.“. Welser, K. von: a.a.O., S. 59.Google Scholar
  39. 51).
    Integrierte Aphorismen scheinen seit Mautners Kriterium der Isolation — wie Cantarutti bemerkt — aus der Forschung tendenziell ausgeschlossen zu werden. Dazu ist allerdings anzumerken, daß Fragestellungen wie zuletzt die von John weniger zur Eriiellung des Phänomens „Aphorismus“ als zur Funktion von Aphorismen in anderen Gattungen und damit zur Analyse der anderen Gattungen beitragen. Vgl. Cantarutti, G.: a.a.O., S. 81 und John, J.: Aphoristik und Romankunst, Rheinfelden 1987.Google Scholar
  40. 52).
    Und es scheint ausschließlich eine Frage der Qualität und durchaus fragwürdig, ob ein Zusammenhang zwischen den Stilfiguren der einzelnen Aphorismen und den Sammlungen besteht, wie Gertiard Baumann behauptet: „Dieselben Stilfiguren, die den einzelnen Aphorismus bestimmen, wiederiiolen sich in der Anordnung von Aphorismensammlungen: Paralellen, Antithesen, Analogien, sich ergänzende Gegen-Sätze.“ Vgl. Baumann, G.: Zur Aphoristik, in: ders., „Entwürfe“, München 1976, S. 61.Google Scholar
  41. 53).
    Vgl. dazu die sechs verschiedenen Dimensionen, unter denen sich Gattungen nach Raible bestimmen lassen: Raible, W.: Was sind Gattungen? — Eine Antwort aus semiotischer und linguistischer Sicht, in: Poetica 12, 1980, S. 320ff.Google Scholar
  42. 55).
    Fritz Nies hat am Beispiel der Gattung „Historiette“ verdeutlicht, daß im Laufe der geschichtlichen Wandlung völlig unterschiedliche Texte diesem Begriff subsumiert wurden. Ohne seine Zielrichtung einer „umfassenden Sozialgeschichte literarischer Konventionen“ zu teilen, verdient die Feststellung Beachtung, daß eine Beschäftigung mit Texten jenseits der „Höhenkammgattungen“ neue Methoden erfordert. Die neue Methode kann nur in der Abkehr von ein-oder eineindeutigen Gattungsbegriffen liegen. Vgl. Nies, F.: Das Ärgernis Historiette., in: Zeitschrift für romanische Philologie, Bd. 89,1973, S. 421ff.Google Scholar
  43. 56).
    Vgl. Bühler, K.: Die Axiomatik der Sprachwissenschaften, 1933, hrsg. von Berlinger, Frankfurt 1969, S. 116.Google Scholar
  44. 57).
    Vgl. Jakobson, R.: Linguistik und Poetik, in: ders., „Poetik“, hrsg. von Holenstein & Scheiben, Frankfurt 1979, S. 88.Google Scholar
  45. 59).
    Vgl. Meleuc, S.: Struktur der Maxime, in: Blumensath (Hrsg.), „Strukturalismus in der Literaturwissenschaft“, Kap. 2.1., „Die Determinanten des Nomens“, Köln 1972, S. 298ff.Google Scholar
  46. 60).
    Vgl. die Definition bei Eco, U.: Einführung in die Semiotik, 6München 1988, S. 70 undGoogle Scholar
  47. Frege, G.: Über Sinn und Bedeutung, in: ders., „Funktion, Begriff, Bedeutung“ hrsg. von Patzig, 5Göttingen 1980.Google Scholar
  48. 62).
    Vgl. Weinrich, H.: Linguistik der Lüge, 5Heidelberg 1974, S. 25ff.Google Scholar
  49. 63).
    Bei Büchmann finden sich die „geflügelten Worte“: „Donec eris felix, multos numerabis amicos:l Tempora si ruerint nubila, solus eris,…“ (Ovid, Tristia, 1,9, 5–6) und „Amicus certius in re incerta cernitur“ (Ennius), die zwar nicht wörtlich mit Schopenhauers „Wort“ übereinstimmen, aber denen der gleiche Gedanke zugrunde liegt. Vgl. Büchmann: Geflügelte Worte, München — Zürich 1959.Google Scholar
  50. 64).
    Kurz und bündig faßt Wilhelm Grenzmann zum Aphorismus zusammen: „Er entwickelt nicht, er behauptet.“ Vgl. Grenzmann, W.: Probleme des Aphorismus, in: Neumann (Hrsg.), „Der Aphorismus“, Darmstadt 1976, S. 196.Google Scholar
  51. Vgl. Ingarden, R.: Das literarische Kunstwerk, 4Tübingen 1972, 1. Aufl. 1931, S. 169ff; Russell erwähnt nach Ingarden, S. 189;Google Scholar
  52. Hamburger, K.: Die Logik der Dichtung, Frankfurt — Berlin 1977, S. 30ff;Google Scholar
  53. Black, M.: Mehr über die Metapher, in: Haverkamp (Hrsg.), „Theorie der Metapher“, Darmstadt 1983, S. 386.Google Scholar
  54. 67).
    „Die Rezeptionssituation der literarischen Sprache ist kein »Sprachspiel«.“, resümiert Gebauer, und Fricke nimmt diese These auf. Vgl. Gebauer, G.: Kritik der Interpretation — Über die Grenzen der Literaturwissenschaft, in: Schmidt, „Zur Grundlegung der Literaturwissenschaft“, München 1972, S. 120 undGoogle Scholar
  55. Fricke, H.: Die Sprache der Literaturwissenschaft, München 1977, S. 207f.Google Scholar

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Authors and Affiliations

  • Stephan Fedler

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