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Die Literaturwissenschaft im Verhältnis zu den Nachbardisziplinen

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Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

1. Vorbemerkung., Da die Lit. von ihrer Entstehung, Bedingtheit, Funktion und Wirkung her betrachtet auf den Menschen und die Gesellschaft bezogen ist, und damit theoretisch alle Bereiche der Gesellschaft umfassen kann, ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit ihr, die Lit.wiss., nicht gesetzbildend (›nomothetisch‹) wie die Mathematik oder andere Naturwissenschaften, sondern berührt viele Gebiete, die nur z.T. aus ihr herauslösbar und gegen sie abgrenzbar sind. — Anders als die Geschichtswissenschaft, die einen Kanon von (unselbständigen) historischen Hilfswissenschaften entwickelt hat, die zur vorbereitenden Kritik und zum Verständnis der Quellen nötig sind, wie Schriftgeschichte (Paläographie), Inschriften- (Epigraphik), Siegel- (Sphragistik), Wappenkunde (Heraldik), Chronologie, Genealogie usw., kennt die Lit.wiss. keine eigentlichen Hilfswissenschaften, obwohl auch sie sich ihrer de facto bedient, vor allem bei der kritischen Edition von Texten. Die Berührung mit fremden Disziplinen kann aber auch noch auf andere Weise erfolgen: Es gibt primär nichtlit., d.h. sachgebundene Werke (z.B. juristische, philosophische, theologische, historische usw.), die nicht der ›Schönen Literatur‹ zuzuordnen sind (s. S. 2f.), aber hohe lit. Qualitäten besitzen und deshalb auch den Literaturwissenschaftler interessieren.

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Literatur

  1. Literaturwissenschaft und Nachbardisziplinen:, W. Arnold, 4;, R. Kroll/M. Zimmermann, 93,; H. Bußmann, 22, Stichworte: ›Textlinguistik, Textsorten, Semiotik, Strukturalismus, Langue vs. Parole, Stilistik, Rhetorik, Sprachwissenschaft, Kommunikation‹; E.R. Curtius, 30;, H. Dyserinck, 39;, A. Hauser, 68;, R. Hess, 74, 390–395; P. Jehn, 81;, W. Kayser, 85, 27–52 u. passim; E. Koppen, in 119, 125–156; B. Kortländer/F. Nies, 89;, H. Lausberg, 96; J. Lough, 97; M. Maren-Grisebach, 100;, P. v. Matt, 101;, G. Monod, 103;, H. Pelz, 111, 15–66 u. passim; L. Pollmann, 113;, P. Ronge, 117;, F. Schmitt-v. Mühlenfels, in 119, 157–174; J. v. Stackelberg, 125;, J. Strelka, Nr. 129;, St. Suchanek-Fröhlich, 131; Toposforschung, 136;, M. Wehrli, 141, 114–141; R. Wellek/A. Warren, 144;, F. Wolfzettel, 146;, P.V. Zima, 148;, ders., 149., Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1997

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