Advertisement

Literaturbegriff und Literaturwissenschaft

Chapter
  • 38 Downloads
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

1. Terminologische Schwierigkeiten., Es gibt keine eindeutige allgemeinverbindliche Definition des Begriffs ›Literatur‹. Die vorhandenen Definitionsversuche bestimmen allenfalls, was Lit. nicht ist, oder sie versuchen nur zu erklären, wie sie entsteht (z.B. Werner Krauss: National-, Klassencharakter; V. Bohn: Lit. Kommunikation zwischen Autor/Leser/Interpret) bzw. wie sie sein soll (z.B. J.-P. Sartre: ›littérature engagée‹). Dies hat dazu geführt, daß wir einer Fülle von Begriffsbestimmungen gegenüberstehen, die sich oftmals widersprechen. Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Schon das Wort Lit. selber ist im Deutschen nicht eindeutig, meint es doch, insbesondere bei wiss. Arbeiten, Sekundär- oder spezifische Fachlit. — man denke an das sog. ›Literaturverzeichnis‹ bei wiss. Publikationen —, womit andererseits der Begriff der ›Schönen Lit.‹ (auch: ›Dichtung‹ oder ›lit. Kunstwerk‹) konkurriert. Auch im Franz. und den übrigen rom. Sprachen versteht man unter ›littératur‹ und seinen rom. Ableitungen ganz allgemein die Sache selber, das schriftlich fixierte Werk, weiterhin auch die Beschàftigung damit oder die Erforschung desselben.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Literaturbegriffi, R. Baum, 10, 35–55 u. passim; V. Bohn, 17, 15–65, 105–172; D. Borchmeyer/V. Žmegč, 18, 240–245; Th.A. van Dijk, 36, 1–17; W. Dilthey, 37; U. Eco, 41;, Stichworte ›Dichter und Dichtung‹, ›Gemeinsprache/Literatursprach‹, in 46, Bd. 2, 1, 115–151, 255–265; H.A. Glaser, ›Lit.wiss. u. Textwiss.‹, in 3, 15–30; K. Hamburger, 65;, R. Hess, 74, 206–220; R. Ingarden, 78;, W. Iser, 79,; W. Kayser, 85, 12–24; W. Krauss, 91, 23–39, 79–94, 105–118, 140–152; ders., 92;, J.-P. Sartre, 118;, G. u. I. Schweikle, 121, 271–273; J. Strelka, 129, 3–26; C. Träger, 137, 299–303; M. Wehrli, 141, 9–32, 132–161.Google Scholar
  2. Literaturwissenschaft:, H.H. Christmann, 25;, H.G. Gadamer, 50;, G. Gröber, ›Geschichte der rom. Philologie‹, in 57, 1–39; ders., ›Aufgabe und Gliederung der rom. Philologie‹, in 57, 140–154; W. Hirdt, 77;, W. Kamlah, ›Die Formierung der »Geisteswissenschaften« in der Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften‹, in D. Harth (Hg.), Propädeutik der Lit.wiss., (UTB 205), 1973, 9–22; J. Petersen, 112, 1–51 u. passim; L. Pollmann, 113, 24–85; G. v. Wilpert, 145, 464–468.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1997

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations