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Grundlinien der Rezeptionsgeschichte

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Zusammenfassung

Vor 1806 wurde Hölderlin von den meisten Zeitgenossen allenfalls gesehen als einer der vielen weniger bedeutenden Vertreter der klassisch-romantischen Literaturbewegung. Der einzige, der früh auf seinen Rang hingewiesen hat, ist August Wilhelm Schlegel gewesen (VII, 4; 11) — sein Urteil hat sich damals nicht durchgesetzt. Hölderlins späte Lyrik, von der Proben nach 1800 in verschiedenen Almanachen zerstreut erschienen, wurde von der etablierten Kritik ungnädig aufgenommen. Ein — damals einflußreicher — Garlieb Merkel besprach die Gruppe der »Nachtgesänge« als »neun versificirte Radottagen [Faseleien, S. W.] von Hölderlin« und als »höchst lächerlich«; (VII, 4; 22); unter den von Merkel abgeurteilten Gedichten war auch »Hälfte des Lebens«, heute eins der berühmtesten in deutscher Sprache.

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Literatur

Zur Rezeptionsgeschichte

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Zur zeitgenössischen und zur »romantischen« Rezeption

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Nietzsche

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  16. Gerhard Zöfel: Die Wirkung des Dichters. Mythologie und Hermeneutik in der Literaturwissenschaft um Stefan George. Frankfurt a. M. 1987.Google Scholar

Rilke

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Rezeption im Expressionismus

  1. Kurt Bartsch: Die Hölderlin-Rezeption im deutschen Expressionismus. Frankfurt a. M. 1974.Google Scholar
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»Jugendbewegung«

  1. Paul Bühler: Hölderlin und die deutsche Jugendbewegung. In: Das Goetheanum 5 (1926) S. 147–149.Google Scholar
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Heidegger

  1. Heideggers Hölderlin-Aufsätze sind gesammelt in dem Band: Martin Heidegger: Erläuterungen zu Hölderlins Dichtung. In: M. H.: Gesamtausgabe. 1. Abteilung, Bd. 4, Frankfurt a. M. 1981 (s. auch die Bibliographie zu den Späten Hymnen, S. 128 ff.)Google Scholar
  2. Theodor W. Adorno: Parataxis. Zur späten Lyrik Hölderlins. In: TWA.: Noten zur Literatur III. Frankfurt a. M. 1965. S. 156–209.Google Scholar
  3. Claudia Albert: Heideggers Hölderlin-Deutung und ihre Rezeption. In: C.A. (Hrsg.): Deutsche Klassiker im Nationalsozialismus. Schiller — Kleist — Hölderlin. Stuttgart u.a. 1994. S. 209–216.Google Scholar
  4. Beda Allernann: Hölderlin und Heidegger. Zürich/Freiburg 2. Auflage 1956.Google Scholar
  5. Stephanie Bohlen: Die Übermacht des Seins. Heideggers Auslegung des Bezugs von Mensch und Natur und Hölderlins Dichtung des Heiligen. Berlin 1993 (Philosophische Studien Bd. 10).Google Scholar
  6. Else Buddeberg: Heidegger und die Dichtung: Hölderlin. In: DVjs 26 (1952) S. 293–330.Google Scholar
  7. Dieselbe: Heidegger und die Dichtung: Hölderlin. Rilke. Stuttgart 1953.Google Scholar
  8. Norbert Gabriel: Hölderlin, Heidegger und Paul de Man. In: Colloquium Helveticum 11/12 (1990) S. 125–138.Google Scholar
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  10. Jean Greinsch: »Faire entendre l’origine en son pure surgissement« (Hölderlin et Heidegger). In: Hölderlin vu de France. Études réunies par Bernhard Böschenstein. Tübingen 1987. S. 113–128.Google Scholar
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  12. Christoph Jamme: »Dem Dichten vor-denken«. Aspekte von Heideggers »Zwiesprache« mit Hölderlin im Kontext seiner Kunstphilosopohie. In: ZfpF 38 (1984) S. 191–218.Google Scholar
  13. Berhard Lypp: »Mein ist die Rede vom Vaterland«. Zu Heideggers Hölderlin. In: Merkur 41 (1987) S. 120–135.Google Scholar
  14. Paul de Man: Hölderlin et Heidegger. In: Critique 100/101 (1955) S. 800–819.Google Scholar
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  19. Reinold Schmücker: Monologisches Gespräch. Heideggers Vorlesung über Hölderlins Hymne ›Andenken‹ Zeitschrift für Germanistik, N.F. 2, (1992) S. 550–568.Google Scholar
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Celan

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Nachrufe, Würdigungen wichtiger Hölderlin-Forscher

  1. Wilfried Barner: Friedrich Beißner zum Gedächtnis. In: Attempto 63/64/65 (1978/79) S. 248–250.Google Scholar
  2. Adolf Beck: Friedrich Beißner (1905–1977). Gedenkrede. In: HJb 21 (1978–79) S. 1–13.Google Scholar
  3. Bernhard Böschenstein: Wolfgang Binder zum Gedenken. In: HJb 25 (1986/ 87) S. 285–287.Google Scholar
  4. Ders.: Pierre Bertaux, der Gegenwärtige. Ein Gedenkblatt. In: HJb 25 (1986/87) S. 288–290.Google Scholar
  5. Ulrich Fülleborn: Gedenkrede auf Adolf Beck. In: HJb 23 (1982/83) S. 1–10.Google Scholar
  6. Uvo Hölscher: Abschied von Theodor Pfizer. In: HJb 28 (1992/93) S. IX–XIV.Google Scholar
  7. Alfred Kelletat: Werner Kirchner zum Gedächtnis. In: HJb 12 (1961/62) S. 268–272.Google Scholar
  8. Ders.: Wilhelm Böhm 1877–1957. In: HJb 11 (1958–60) S. 212–215.Google Scholar
  9. Ludwig von Pigenot: Friedrich Seebaß zum Gedächtnis. In: HJb 13 (1963/ 64) S. 151–157.Google Scholar
  10. Bernhard Zeller: Laudatio zur Verleihung des Schiller-Preises 1973 an Adolf Beck. In: HJb 18 (1973/74) S. 168–173.Google Scholar

Darlegungen in deutschen Literaturgeschichten und Nachschlagewerken

  1. Ernst von Borries/Erika von Borries: Zwischen Klassik und Romantik: Hölderlin, Kleist, Jean Paul. München 1993 (Deutsche Literaturgeschichte Bd. 4). Frankfurt a. M. 1993. S. 31–145 (Hölderlin).Google Scholar
  2. Wulf Köpke: Zwischen Klassik und Moderne. In: Geschichte der deutschen Literatur. Bd. 2. Tübingen 1988 S. 283–298.Google Scholar
  3. Gerhard Kurz: Friedrich Hölderlin. In: Deutsche Dichter. Leben und Werk deutschsprachiger Autoren. Hrsgg. von E. Grimm und Frank Rainer Max. (Reclams U.B. Nr. 8614 [6]). Bd. 4. Frankfurt a. M. 1989. S. 401–429.Google Scholar
  4. Ders.: Friedrich Hölderlin. In: Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache. Hrsgg. von Walther Killy (Bd. 5) S. 379–389; auf den Seiten 353–368 finden sich zahlreiche Abbildungen zur Biographie Hölderlins.Google Scholar
  5. Gisbert Lepper: Berichtigung der Revolution aus der höheren Aufklärung der Griechen. In: G. L. u.a.: Einführung in die deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts. Bd. 2: Zwischen Französischer Revolution und Restauration. Opladen 1985. S.112–130.Google Scholar
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  7. Gert Ueding: Klassik und Romantik. Deutsche Literatur im Zeitalter der Französischen Revolution 1789–1815 (Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Band 4). München u.a. 1987, bes. S. 690–718.Google Scholar

Zur Rezeption im Ausland

  1. Das Hölderlinjahrbuch 29 (1994/95) bietet einen kursorischen Überblick der Diskussionen zur Rezeption Hölderlins im Ausland und einige Beispiele zur Übersetzungsgeschichte und deren Problemstellungen. Die einzelnen Beiträge sind hier teilweise berücksichtigt worden. Einen guten Überblick über die Rezeption in Frankreich bietet der von Jean-Francois Courtine 1989 herausgegebene umfangreiche Sammelband »L’Herne«. Im übrigen sei hier einmal mehr auf die IHB verwiesen, die unter einem eigenen Gliede-rungspunkt minutiös sämtliche Übersetzungen auflistet und natürlich auch Hölderlins Rezeption im Ausland genauestens verfolgt.Google Scholar
  2. Guiseppe Bevilacqua: Rezension der Hölderlinübersetzungen von Leone Traverso und Giorgio Vigolo. In: HJb 11 (1958–60) S. 223–234.Google Scholar
  3. Bernhard Böschenstein: Der Lyriker Nerval, Hölderlin und Jean Paul. In: Seminar 6 (1970) S. 138–153.Google Scholar
  4. Ders.: Hölderlin in der deutschen und französischen Dichtung des 20. Jahrhunderts. In: HJb 16 (1969/70) S. 60–75; eine vertiefte Fassung dieses Aufsatzes ist ders: Im Zwiegespräch mit Hölderlin. George, Rilke, Trakl, Celan. In: Philosophie und Poesie. Otto Pöggeler zum 60. Geburtstag. Stuttgart 1988. S. 241–260.Google Scholar
  5. Ders.: Hölderlin in Frankreich. Seine Gegenwart in Dichtung und Übersetzung. In: HJb 26 (1988/89) S. 304–320.Google Scholar
  6. Bernhard Böschenstein et Jacques Le Rider: Hölderlin vu de France. Edition Gunter Narr. Tübingen 1987.Google Scholar
  7. André du Bouchet: Hölderlin aujourd’ hui. In: HJb 16 (1969/70) S. 76–91 (mit Übersetzung von Renate Böschenstein-Schäfer).Google Scholar
  8. Ders.: Tübingen, le 22 mai 1986. In: HJb 26 (1988/89) S. 343–359 (dt. von Renate Böschenstein-Schäfer, ebd., S. 321–342).Google Scholar
  9. Fred L. Burwick: Hölderlin and Arnold: Empedocles on Etna. In: Comparative Literature 17 (1965) S. 24–42.Google Scholar
  10. Paul Challemel-Lacour: Frédéric Hoelderlin. La poésie paienne en Allemagne au XIX e Siècle. In: Revue des deux mondes 37 (1867) Seconde période. S. 929–959.Google Scholar
  11. Philarète Chasles: Hoelderlin. In: Revue de Paris. Nouvelle Série. Tome 36 (1836) S. 201–209.Google Scholar
  12. Jean- Francois Courtine (Hrsg.): Cahier de l’Herne, consacré à Hölderlin. Paris 1989 (dieser umfangreiche Sammelband zur Rezeption Hölderlins in Frankreich bietet einen guten Überblick).Google Scholar
  13. Michael Hamburger: Englische Hölderlin-Gedichte. In: HJb 13 (1963/64) S. 80–103.Google Scholar
  14. Paul Hoffmann: Hölderlins Weltrezeption. In: HJb 29 (1994/95) S.1–22Google Scholar
  15. Tilmann Heisterhagen/Helmut Markus: Die Erinnerung der Fremde. Vergleichende Interpretation des Hölderlin-Gedichtes »Andenken« und seiner englischen Ubersetzung »Remembrance« von Michael Hamburger (1980). In: Die literarische Übersetzung als Medium der Fremderfahrung. Hrsgg. von Fred Lönker. Berlin 1992. S. 239–272.Google Scholar
  16. Christoph Jamme: »Allegory of disjunction«. Zur dekonstruktivistischen Lektüre Hegels und Hölderlins in Amerika. In: Hegel-Studien 23 (1988) S. 181–204.Google Scholar
  17. Flemming Roland-Jensen: Die Aufnahme Hölderlins bei dänischen Dichtern. In: HJb 19/20 (1975–77) S. 408–432.Google Scholar
  18. Geert Maria Jan Lernot: James Joyce and Friedrich Hölderlin in contemporary French criticism. Mss. Diss. Toronto University 1984.Google Scholar
  19. Paul de Man: Keats and Hölderlin. In: Comparative literature 8 (1956) S. 28–45.Google Scholar
  20. Ders.: Wordsworth and Hölderlin. In: Schweizer Monatshefte 45 (1965/66) S. 1141–1155 (siehe auch ders.: The rhetoric of romanticism. New York 1984. S. 47–65).Google Scholar
  21. Philip Marshall Mitchell: Hölderlin in England und Amerika. In: HJb 4 (1950) S. 131–146.Google Scholar
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  23. Teruaki Takahashi: Hölderlin — ein ›Lieblingsdichter‹ der Japaner. Zum historischen Hintergrund der Rezeption der deutschen Literatur in Japan. In: Turm-Vorträge 1985/86. Hrsgg. von Uvo Hölscher. Tübingen 1986. S. 111–133.Google Scholar

Zeitgenössische Rezeption in Musik, Kunst, Theater und Film

  1. Die Flut von Aufsätzen und Rezensionen, mit welchen die Fachwelt auf die Rezeption Hölderlins in der Musik, Kunst, im Theater und Film reagiert hat, wird von der IHB akribisch und mit dem Ziel einer möglichst vollständigen Erfassung verzeichnet. Für den Zeitraum zwischen 1984 und 1994 finden sich allein für die Musik-Rezeption ca. 300 Quellen (d.i. Noten, Tonträger). Die künstlerische Moderne hat Hölderlin zu einer Identifikationsfigur par excellence erklärt. Besonders große Resonanz fand sich im Bereich der Neuen Musik (z.B. Henze, Holliger, Kurtág, Ligeti). Kennzeichnend gerade für viele dieser neueren Kompositionen ist, daß Hölderlins »Sprachskepsis« zum Anlaß genommen wird, seine Texte »in Bruchstükken und Satzfetzen zu zitieren« (Claudia Albert, 1988). Die ausführliche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der künstlerischen (i.e.S. nicht-literarischen) Rezeption im letzten Quartal dieses Jahrhunderts bleibt ein Desiderat der zukünftigen Hölderlin-Forschung. Eine umfassende bibliographische Erfassung aller künstlerischen Rezeptionsbereiche schien im Rahmen der vorliegenden Einführung wenig sinnvoll, zumal die IHB hier umfassende Information bietet. Insofern der Musik als dem neben der Lyrik vielschichtigsten Rezeptionsphänomen eine Sonderstellung einzuräumen ist, wurde sie eigens berücksichtigt.Google Scholar

Auswahlbibliographie zur Musik-Rezeption

  1. Gerhard Schuhmacher hat im Jahr 1967 eine Zusammenstellung von Hölderlin-Vertonungen bis 1966 vorgelegt. Für die spätere Entwicklung sind die Angaben der IHB zu entnehmen.Google Scholar

Auswahl neuerer Kompositionen

  1. Hans Werner Henze: Symphonie Nr. 7 (1983/84).Google Scholar
  2. Heinz Holliger: Die Jahreszeiten. Lieder nach Gedichten von Scardanelli (Hölderlin) für gemischten Chor a capella (1975–1979).Google Scholar
  3. Ders.: Scardanelli-Zykus (1975–1991). Für Solo-Föte, kleines Orchester und gemischten Chor.Google Scholar
  4. Wilhelm Killmayer: Hölderlin-Lieder (1982–1991) nach Gedichten aus der Spätzeit. Für Tenor und Klavier.Google Scholar
  5. Karl Michael Komma: Abendphantasie. Für großes Orchster (1993).Google Scholar
  6. György Ligeti: Drei Phantasien nach Friedrich Hölderlin für sechzehnstimmigen Chor a capella (1982).Google Scholar
  7. Bruno Maderna: Hyperion (1960–1969).Google Scholar
  8. Luigi Nono: Fragmente-Stille, An Diotima per quartetto d’archi (1979–1980).Google Scholar
  9. Henri Pousseur: Mnemosyne I. Monodia di per una voce solo o coro all’unisono o uno strumento (1968).Google Scholar
  10. Ders.: Mnemosyne II. Sistema di improvviziazione per uno o più esecutori (1969).Google Scholar
  11. Hans Zender: Hölderlin lesen. Streichquartett mit Sprechstimme ad libitum (1979).Google Scholar
  12. Walter Zimmermann: Hyperion. Operavision. Briefoper nach Friedrich Hölderlin (1989–1991).Google Scholar
  13. Claudia Albert: Materialbegriff und Interdependenz von Sprache und Musik am Beispiel von Lyrikvertonungen. In: Das Selbstverständnis der Germanistik. Aktuelle Diskussionen. Hrsgg. von Nobert Oellers. Tübingen 1988. S. 228–241.Google Scholar
  14. Dieselbe: »Das schwierige Handwerk des Hoffens«: Hanns Eislers »Hollywooder Liederbuch«. Stuttgart u.a. 1991.Google Scholar
  15. Peter Andraschke: Hölderlin-Fragmente. In: Das musikalische Kunstwerk. Geschichte, Asthetik, Theorie. Hrsgg. von H. Danuser. Festschrift für Carl Dahlhaus zum 60. Geburtstag. Laaber 1988. S. 743–752.Google Scholar
  16. Ders.: Hölderlin 1980. Versuche, Hölderlin kompositorisch zu begegnen. In: Die Musik Luigi Nonos. Wien u.a. 1991. S. 145–161.Google Scholar
  17. Hans-Christian Dadelsen: Entgrenzung und Besinnung statt Bekränzung und Bestimmung. Gedanken zu Wilhelm Killmayer und den HölderlinLiedern (2. Zyklus), hinter dem Rücken von Prometheus formuliert. In: Der Komponist Wilhelm Killmayer. Mainz u.a. 1992. S. 158–170.Google Scholar
  18. Andreas Döhler: Aneignung durch Fragmentierung. Funktion und Poetizität der Gedicht-Montagen Hanns Eislers. In: WB 36 (1990) S. 434–445.Google Scholar
  19. Albrecht Dümling: Friedrich Hölderlin, vertont von Hanns Eisler, Paul Hindemith, Max Reger. München 1981.Google Scholar
  20. Reinhard Kager: Einende Kraft aus dem Fragmentarischen. Der ungarische Komponist György Kurtàg und der deutsche Hölderlin-Forscher Dietrich E. Sattler. In: Österreichische Musikzeitschrift Wien 44 (1989). S. 286–290.Google Scholar
  21. Alfred Kelletat: Bibliographie der Vertonungen von Dichtungen Hölderlins. In: HJb 7(1953) S. 119–135.Google Scholar
  22. Karl Michael Komma: Hölderlin und die Musik. In: HJb 7 (1953) S. 106–118.Google Scholar
  23. Ders.: Probleme der Hölderlin-Vertonung. In: HJb 9 (1955/56) S. 201–218.Google Scholar
  24. Susanne Rode-Breymann: Wie die Farben, die vor unserem Auge zittern. Gedanken und Beobachtungen zu Walter Zimmermanns »Hyperion«. In: Walter Zimmermann: Hyperion. Operavision. Briefoper nach Friedrich Hölderlin (1989–1991). Libretto: D.E. Sattler. Programmheft. Frankfurt a. M. 1992. S. 18–21.Google Scholar
  25. Wolfgang Schreiber: Musik aus der Stille: der lyrische Komponist Luigi Nono. In: Friedrich Hölderlin. 17./18. Februar 1990. Essays-Interpretationen-Termine-Programme. Stuttgart 1990. S. 143–157.Google Scholar
  26. Gerhard Schuhmacher: Geschichte und Möglichkeiten der Vertonung von Dichtungen Friedrich Hölderlins. Regensburg 1967.Google Scholar
  27. Hans Heinz Stuckenschmidt: Joseph Mathias Hauer. In: HJb 11 (1958–60) S. 216–217.Google Scholar
  28. Thomas Werner: »Was soll ich sagen?« Ein Chorlied des Sophokles von Hölderlin in Carl Orffs »Oedipus der Tyrann«. In: Th. W.: Das Rad der Fortuna. Ausgewählte Aufsätze zu Werk und Wirkung Carl Orffs. Mainz 1990. S. 221–238.Google Scholar
  29. Peter Niklas Wilson: Ein sensibler Extremist: der Komponist Heinz Holliger. In: Neue Zeitschrift für Musik 150 (1989) S. 19–25.Google Scholar

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