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Romantische Liebe

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Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Das unverwechselbare Profil einer romantischen Liebe wird in einer Konfliktlage mit Ausläufern der galanten Liebe und dem rationalen Allianzdenken, das die vernünftige Ehe im Blick hat, behauptet (vgl. Greis 1991). Diese Problemkonstellation ist keineswegs neu, sondern sie ist von Rousseaus Nouvelle Heloise und vor allem von Goethes Leiden des jungen Werthers her tradiert. Stärker aber als in der Tradition der radikalisierten Empfindsamkeit des späten 18. Jahrhunderts steht einerseits die Dominanz der romantischen Liebe als einer passionierten Liebe außer Frage. Andererseits werden die internen Paradoxien der leidenschaftlichen Liebe stärker in Richtung auf Todesimaginationen ausformuliert. Gleichzeitig wird sie auf ihre soziale Tragfähigkeit für Lebenskonzepte, Ehe und intime Geselligkeit, und auf ihre Tauglichkeit für eine androgyne Versöhnung der Geschlechter überprüft.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1997

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