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Mythen des Künstlertums und der ›Emanzipation‹

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Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Jelineks erstes Theaterstück Was geschah, nachdem Nora ihren Mann verlassen hatte oder Stützen der Gesellschaften wurde 1977 — unmittelbar nach dem Roman Die Liebhaberinnen — zuerst veröffentlicht und, wie die folgenden Stücke Clara S. und Burgtheater, in überarbeiteter Fassung 1984 in den Band Theaterstücke aufgenommen. In einem Selbstzeugnis von 1984, dem kurzen Theateressay Ich schlage sozusagen mit der Axt drein, hat Jelinek das Nora-Stück unter dramaturgischen Aspekten kommentiert: »Wenn ich Theaterstücke schreibe, dann bemühe ich mich nicht, psychologisch agierende Personen auf die Bühne zu stellen. Das soll, meine ich, dem Film vorbehalten bleiben. Ich vergrößere (oder reduziere) meine Figuren ins Übermenschliche, ich mache also Popanze aus ihnen, sie müssen ja auf einer Art Podest bestehen. Die Absurdität der theatralischen Situation — man betrachtet etwas auf einer Bühne! — verlangt eben diese Übersteigerung der Personen. Ich bemühe mich darum, Typen, Bedeutungsträger auf die Bühne zu stellen, etwa im Sinn des Brechtschen Lehrstücks.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1995

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