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Wittgenstein im Überblick

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Zusammenfassung

Wittgenstein wird mit zwei Richtungen der Philosophie des auslaufenden Jahrhunderts verbunden: dem Logischen Positivismus und der sogenannten ›Philosophie der normalen Sprache‹ (›Ordinary Language Philosophy‹). Die Zweiteilung seines Werks durch Stegmüller (1978) folgte diesem Aspekt. Die klassifikatorischen Terme ›Wittgenstein I‹ und ›Wittgenstein II‹ entwickelten sich eine zeitlang zu einem Bild, das manche Philosophen gefangenhielt, das aber mittlerweile zu differenzierteren dreistufigen Modellen ausgebaut wurde (Lazerowitz 1977, Lazerowitz/Ambrose 1984; Hintikka/Hintikka 1986), welche außerdem die fließenden Übergänge betonen. Keine Klassifikation schadet, wenn sie lediglich als Bezugsrahmen und Kontrastmittel verwendet wird. Allerdings überwiegt der Kontrast im Falle Wittgensteins: Denn von den logischen Positivisten unterscheidet er sich durch sein entgegengesetztes Erkenntnisinteresse — nicht das Sagbare interessiert ihn, sondern, was sich nur zeigt — und von Vertretern der angelsächsischen analytischen Philosophie (z. B. Austin und Searle: Sprechakttheorie; Ryle: Dispositionale Analyse etc.) durch ein ähnlich entgegengesetztes Verhältnis zur Umgangssprache.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1992

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