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Begriffe ohne Anschauung sind leer, oder: Die Bedeutung der Wirklichkeit (Nachmetaphysisches Denken)

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Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Aus systematischen Erwägungen möchte ich hier die Besprechung eines Werkes vorziehen, das nach der »Theorie des kommunikativen Handelns« erschien, das »Nachmetaphysische Denken«. Erst im Anschluß daran beginne ich mit der Interpretation des sogenannten Hauptwerkes von Habermas. Mein Vorgehen begründe ich wie folgt. Habermas hatte als Ergebnis seiner kritischen Betrachtung sozialwissenschaftlicher Methoden in »Zur Logik der Sozialwissenschaften« erkannt, daß die triftige Methode einer Sozialwissenschaft weder allein empirisch, noch allein transzendentalphilosophisch sein könne, was ihm beispielsweise von Rorty als inkonsequent ausgelegt wurde (vgl. Kapitel IV, 1). Im vorhergehenden Kapitel wurde der Teil der Habermasschen Theorie dargestellt, der die trandzenden-talphilosophische Reflexion oder wie es später hieß »rationale Rekonstruktion« enthält. Ergänzt werden muß der sozialwissenschaftliche Bezug auf die Empirie. Insofern sind die rationale Rekonstruktion und die nachmetaphysische Bezugnahme auf die Wirklichkeit komplementär.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1991

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