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Talking about my generation I

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Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Mit seinem ersten Roman hat Brinkmann gleich mehrere literarische Grenzen überschritten. Bereits seine frühen Prosatexte hatten mit dem thematischen Schwerpunkt der Kindheit und Jugend in der norddeutschen Provinz starke autobiographische Züge getragen. Mit seinem Roman setzt er diese Tendenz fort und unternimmt einen weiteren Schritt der Entfiktionalisierung seines Schreibens. In dem beredten Bewußtseinsstrom, mit dem der Roman die Krise einer jungen Familie thematisiert, reflektiert Brinkmann seine Kölner Situation des Herbstes 1967. Das Zusammenleben der Partner nach der Heirat und der Geburt des Sohnes mit wechselnden Freunden in der Kölner Wohnung dokumentiert die Situation seiner Generation kurz vor ihrem Aufbruch im Jahr 1968. Es ist ein Roman über den deutschen Alltag in der Mitte der sechziger Jahre. Erstarrung und Lähmung kennzeichnen die Situation, verkrustete Beziehungsstrukturen und personale Abhängigkeiten prägen das Binnenklima der Kleinfamilie. Zumutend bis an die Grenzen des Erträglichen beschreibt der ungefilterte Gedankenfluß des Protagonisten seine Kreisbewegungen. Im Bett liegend, untätig in seinem Zimmer oder am Küchentisch sitzend, hält der Protagonist nur noch seine Gedanken in schwacher Bewegung.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1989

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