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Thomas Mann pp 41-49 | Cite as

Gesamtdarstellungen

Chapter
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

»Credo, ut intellegam« — dieses Wort des Augustinus, von Thomas Mann gelegentlich zitiert, führt den Reiz und die Versuchung vor Augen, die für Gesamtdarstellungen und monographische Essaybündelungen besteht: dem Credo eines ironischen Schriftstellers auf die Spur zu kommen, zur Sonne des Planetensystems vorzustoßen oder aber einen der Trabanten damit zu verwechseln. Die erste Arbeit, die zu einer Gesamtwürdigung unter einem zentralen Aspekt angesetzt hat, ist Fritz Kaufmanns »Thomas Mann« aus dem Jahr 1957 (L 48). Die Vorgeschichte dieser Monographie reicht beinahe zwei Jahrzehnte zurück, und sie ist daher nicht mit den eilfertigen zusammenfassenden Würdigungen nach Manns Tod zu vergleichen, die in den Bibliographien der Sekundärliteratur nachgewiesen sind. Sie entstand nach Gesprächen und Briefwechseln mit Mann und verfügt über genauere Kenntnisse, die teilweise auf Bestätigungen und Korrekturen Manns zurückgehen. Wenn sich dennoch nicht der Eindruck einer bloßen Verstärkung Mannscher Äußerungen einstellt, so ist das in dem systematischen Zugriff Kaufmanns begründet, der Denkmomente der Phänomenologie und des Existenzialismus aufnimmt.

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Literatur

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1984

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