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Thomas Mann pp 35-40 | Cite as

Sammlungen und Hilfsmittel

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Zusammenfassung

Im Zürcher Bodmer-Haus, das schon Klopstock, Ewald v. Kleist, Wieland, Goethe und Keller beherbergt hat und der Universität Zürich als Empfangsraum und Gästehaus dient, sind neben dem literarischen Nachlaß Manns auch persönliche Gedenkstücke untergebracht. Die Rekonstruktion von Manns Arbeitszimmer und Lebensdokumente wie die Urkunden des Nobelpreises und der Ehrendoktorate, Orden, Familienfoto-graphien, Stammbücher, Bilder von Ludwig v. Hofmann, die Totenmaske vermitteln zusammen mit der großzügigen Unterbringung einen anschaulichen, auch für das breite Publikum zugänglichen Eindruck von der Lebensführung Manns. Für die wissenschaftliche Untersuchung ist ein vielfältiges Arbeitsmaterial ausgebreitet: sind die Handschriften der späten Romane und Erzählungen ab den beiden letzten »Joseph«-Bänden vom Umfang her von größtem Gewicht (zu ihnen kommen noch Reststücke zu anderen Werken wie den »Buddenbrooks« oder der »Königlichen Hoheit«), so ist der Einblick in die Werkentstehung durch Arbeitskonvolute (mit heterogenen Materialien), in die Notiz- und Tagebücher, in eine Handbibliothek, die einem Wissenschaftler zur Ehre gereichen würde und durch Bleistiftanstreichungen von der eifrigen Benutzung zeugt, der eigentliche Schwerpunkt der Arbeitsmöglichkeiten.

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Literatur

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