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Thomas Mann pp 16-34 | Cite as

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Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Als führende Werkausgabe haben sich seit zwanzig Jahren die »Gesammelten Werke« etabliert, die von Hans Bürgin herausgegeben wurden. Sie existieren in zwei Versionen, der älteren zwölfbändigen von 1960, die 1974 um einen weiteren Band ergänzt wurde (L 1), und in einer dreizehnbändigen Ausgabe aus demselbenJahr (L 2). Bei der seitengleichen, auf photomechanischem Nachdruck beruhenden Neuauflage der »Gesammelten Werke in dreizehn Bänden«, sind in den ersten zwölf Bänden minimale Textkorrekturen vorgenommen worden, während der letzte Band identisch ist. Beide Ausgaben werden als einheitliche Zitiergrundlage behandelt und meist mit der Sigle GW abgekürzt. Diese Leseausgabe, nach Gattungen und Rubriken gegliedert, die sich an Manns eigene Einteilung von Sammelbänden anlehnen, ist textlich zuverlässig und durch knappe Drucknachweise und die chronologische Innengliederung besonders übersichtlich geraten. Die ersten sieben Bände enthalten in der Reihenfolge der Veröffentlichung die Romane, wobei aus technischen Gründen der zweite Band »Lotte in Weimar« neben »Königliche Hoheit« steht. Der achte Band vereinigt sämtliche Erzählungen, das aus dem »Joseph« abgesplitterte Paralipomenon »Der Knabe Henoch«, das Drama »Fiorenza«, die Versidylle »Gesang vom Kindchen« und einige Jugendgedichte.

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Literatur

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