Advertisement

Bibliographische hinweise auf die Geschichte der Arbeiterbewegung

  • Walter Fähnders
Chapter
  • 22 Downloads
Part of the Sammlung Metzler book series (SAME)

Zusammenfassung

Theorie und Praxis der proletarisch-revolutionären Literatur müssen unverständlich bleiben, sieht man sie nicht im Zusammenhang mit der Entwicklung der Arbeiterbewegung, deren Bestandteil sie ist. Dabei können wir einerseits direkte Bezüge konstatieren, die sich unmittelbar in literaturpolitischen Initiativen oder Stellungnahmen zur sozialistischen Literaturbewegung, hier vor allem der KPD, niedergeschlagen haben und in der jeweiligen Etappeneinschätzung revolutionärer Politik gründen. Zum anderen ergeben sich Abhängigkeiten durch die politische Praxis der Klassenkämpfe selbst, Wirkungen also vermittelter Natur, die Ungleichzeitigkeiten in der politischen und literarischen Entwicklung nicht ausschließen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Kurt Klotzbach: Bibliographie zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung 1914–1945. Sozialdemokratie, Freie Gewerkschaften, Christlich-Soziale Bewegungen, Kommunistische Bewegung und linke Splittergruppen. Bonn-Bad Godesberg 1974 (= Archiv für Sozialgeschichte. Beiheft 2) (verzeichnet »annähernd vollständig« [S. 7] deutsche, englische und französische Forschungsliteratur aus den Jahren 1945–1971; enthält auch ein Kapitel über »Arbeiterbewegung als Kultur- und Bildungsbewegung« [S. 202–217]).Google Scholar
  2. Bibliographische Einführung in die Geschichte der Arbeiterbewegung nebst Organisationskatalog zur deutschen Arbeiterbewegung. Hrsg. von der Bibliothek zur Geschichte der Arbeiterbewegung an der Ruhr-Universität Bochum. Bochum 1976 (Bestandsverzeichnis).Google Scholar
  3. Theo Pinkus, Iris Maier, Dieter Schulz, Amalie Pinkus: Bibliographien zur deutschsprachigen Arbeiterbewegung. In: Jahrbuch Arbeiterbewegung. Bd. 2. Marxistische Revolutionstheorien. Hrsg. von Claudio Pozzoli. Frankfurt/M. 1974 (= Fischer Taschenbuch. Bd. 6606), S. 334–338 (noch unvollständige Hinweise auf Bibliographien, eine umfassendere Darstellung ist angekündigt).Google Scholar
  4. Enzo Collotti: Die Kommunistische Partei Deutschlands 1918–1933. Ein bibliographischer Beitrag. Mailand 1961.Google Scholar

Darstellungen

  1. Als Standardwerk der DDR-Historiographie:Google Scholar
  2. Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Hrsg. vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED. Berlin/DDR 1966, Bde. 3 und 4 (spiegelt das Selbstverständnis und die Traditionsbildungsversuche der SED der 60er Jahre wider; Widersprüche in der Parteienentwicklung, politische Fehler und Fehlentwicklungen werden z. T. verschwiegen, z. T. bagatellisiert).Google Scholar
  3. Unbedingt zur Kontrolle und Ergänzung zu lesen aus der bürgerlichen Kommunismus-Forschung:Google Scholar
  4. Ossip K. Flechtheim: Die KPD in der Weimarer Republik. Mit einer Einleitung von Hermann Weber. Frankfurt/M. 1971 (zuerst 1948).Google Scholar
  5. Hermann Weber: Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik. 2 Bde., Frankfurt/M. 1969 (auch als gekürzte Studienausgabe, ebenda 1969; mit stark antikommunistischen und personalisierenden Tendenzen; in der Präsentation des Materials exakt).Google Scholar
  6. Mit ausführlicher Kritik der bürgerlichen Forschung:Google Scholar
  7. Alexander von Plato: Zur Einschätzung der Klassenkämpfe in der Weimarer Republik: KPD und Komintern, Sozialdemokratie und Trotzkismus. Berlin (West) 1973 (= Materialistische Wissenschaft. Bd. 8) (Verteidigung der »Sozialfaschismus-These« der KPD).Google Scholar
  8. Über die Lebensbedingungen der Arbeiter:Google Scholar
  9. Jürgen Kuczynski: Darstellung der Lage der Arbeiter in Deutschland von 1917/18 bis 1932/33. Berlin/DDR 1966 (= Die Geschichte der Lage der Arbeiter unter dem Kapitalismus. Teil 1, Bd. 5).Google Scholar
  10. Mit starker Betonung der »proletarischen Lebenssituation« (Negt/ Kluge) und der daraus entspringenden Kämpfe, keine Institutionen-und Parteiengeschichte:Google Scholar
  11. Karl Heinz Roth: Die ›andere‹ Arbeiterbewegung und die Entwicklung der kapitalistischen Repression von 1880 bis zur Gegenwart. Ein Beitrag zum Neuverständnis der Klassengeschichte in Deutschland. München 21976.Google Scholar
  12. Erhard Lucas: Zwei Formen von Radikalismus in der deutschen Arbeiterbewegung. Frankfurt/M. 1976 (insbesondere zur Novemberrevolution).Google Scholar
  13. Zur Geschichte der Sozialdemokratie:Google Scholar
  14. Georg Fülberth/Jürgen Harrer: Die deutsche Sozialdemokratie 1890 bis 1933. Darmstadt und Neuwied 1974 (= Arbeiterbewegung und SPD. Bd. 1).Google Scholar
  15. Über einschlägige Quellensammlungen, weitere Spezialliteratur und allgemeine Geschichtsdarstellungen informieren die hier nachgewiesenen Bibliographien und Darstellungen, über neuere Literatur die bekannten Fachzeitschriften (»Archiv für Sozialgeschichte«, Hannover 1960 ff.; »Beiträge zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung«, Berlin/DDR 1959 ff.; »Internationale Wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung«, Berlin [West] 1965 ff.; »Jahrbuch Arbeiterbewegung«, Frankfurt/M. 1973 ff.) sowie:Google Scholar
  16. Bibliographische Information. Arbeiterbewegung. Marxismus-Leninismus. Revolutionäre und Befreiungsbewegung. Dritte Welt. Hrsg. von der International Association of Labour History Institutions. Redaktion M. Tucek und Theo Pinkus. Zürich 1969 ff.Google Scholar
  17. Bibliographie zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Hrsg. von der Bibliothek des Archivs der sozialen Demokratie (Friedrich-Ebert-Stiftung), Bonn-Bad Godesberg 1976 ff. (Nachweis in- und ausländischer Literatur, Berichtszeitraum seit 1976).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1977

Authors and Affiliations

  • Walter Fähnders

There are no affiliations available

Personalised recommendations