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Bach auf Schellackplatten — ein Zwischenresümee

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Zusammenfassung

Vergleicht man die Konzertprogramme und -kritiken mit den Bach-Einspielungen der Schellackära, so kommt man zu dem Ergebnis, dass sich Mitte der 1930er Jahre ein immer auffälligerer Kontrast zwischen zwei gegensätzlichen Standpunkten der Bach-Interpretation im speziellen, und der Barock-Interpretation im allgemeinen herausbildete, den die Schallplatte in Maßen auch dokumentiert. Einerseits erscheinen noch viele orchestrale Arrangements, andererseits kommen mehr und mehr interpretatorische Experimente auf den Schallplattenmarkt, die darauf abzielen, mit alten Instrumenten, mit kleiner Besetzung diskographisch bislang unerschlossenes Repertoire einzuspielen. Dabei profilieren sich auch kleine, „unabhängige“ Firmen wie das Label Musicrafr in den USA. Heute völlig vergessen, veröffentlichte es etliche avancierte Barockplatten, auf denen man mit dem neuen Klang der alten Instrumente experimentierte, darunter auch Orgeln mit barocker Disposition.

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