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›Antiker Form sich nähernd‹

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Zusammenfassung

In der zweiten von ihm selbst veranstalteten Ausgabe seiner Werke, den Neuen Schriften, die in der Forschung mit der Sigle N bezeichnet wird, hat Goethe seine Gedichte erstmals in Rubriken geordnet; die gesamte Lyrik ist im siebten Band der Ausgabe zu finden, der 1800 erschien. In den späteren Ausgaben hat er die in diesem Band eingeführten Rubriken beibehalten und durch weitere ergänzt. So bildete er in der zweiten von Johann Friedrich Cotta verlegten Werkausgabe, die B genannt wird und in den beiden ersten, 1815 erschienenen Bänden die Lyrik enthält, eine Rubrik mit der Überschrift ›Antiker Form sich nähernd‹. In ihr sind vierundzwanzig Gedichte versammelt; in einigen verwendet Goethe den Hexameter, in den weitaus meisten jedoch das elegische Distichon, die Verbindung also von Hexameter und Pentameter. Die Mehrzahl der Gedichte ist vierzeilig, einige wenige sind zweizeilig, und keines umfaßt mehr als elf Zeilen. Die Überschrift markiert so die formale Gemeinsamkeit der Gedichte; es handelt sich durchweg um Epigramme in antikem Versmaß. Die Zusammenstellung dieser Epigramme ist allerdings älter; denn die Gruppe geht auf achtzehn Epigramme zurück, die in den achtziger Jahren entstanden sind und die Goethe schon in der ersten eigenen Sammelausgabe, den in der Forschung mit S bezeichneten Schriften, zusammenfügte; in ihr sind die Gedichte im achten Band, der 1789 erschien, zu finden.

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Notizen

  1. 1.
    Vgl. z. B. Nr. 1343, 1344 in: Emblemata. Handbuch zur Sinnbildkunst des VXVI. und XVII. Jahrhunderts. Hg. v. Arthur Henkel und Albrecht Schöne. Taschenausgabe. Stuttgart 1996.Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1999

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