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Ethik

  • A. A. Long
  • D. N. Sedley
Chapter

Zusammenfassung

(1) Von wem bist du demnach der Ansicht, er sei demjenigen überlegen, der … das 〈Schicksal〉 verlachen würde, welches von einigen als unumschränkter Herrscher über alles eingeführt wird, 〈der vielmehr sieht, daß einiges infolge einer Notwendigkeit besteht,〉 anderes dagegen infolge von Zufall, und daß wieder anderes von uns abhängt, da die Notwendigkeit niemandem Rechenschaft abzulegen hat und der Zufall als unbeständig anzusehen ist, während das, was in unserer Macht steht, keinerlei unumschränkten Herrscher über sich hat, indem damit von Hause aus sowohl die Möglichkeit eines Tadels als auch des Gegenteils verknüpft ist? (2) Denn besser wäre es, dem Mythos von den Göttern zu folgen als ein Sklave des Schicksals [in der Konzeption] der Naturphilosophen. Denn der Mythos verschreibt wenigstens die (leere) Hoffnung, die Götter ließen sich durch Verehrung erbitten, wogegen das Schicksal eine unerbittliche Notwendigkeit hat.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2000

Authors and Affiliations

  • A. A. Long
  • D. N. Sedley

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