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Naturphilosophie

  • A. A. Long
  • D. N. Sedley
Chapter

Zusammenfassung

(1) Wenn wir uns das klar gemacht haben, gilt es nun mit Bezug auf das Nicht-Offenkundige, sich als erstes vor Augen zu führen, daß nichts aus etwas Nicht-Seiendem entsteht. Andernfalls entstünde nämlich alles aus allem, ohne daß dabei Samen hinzukommen müßte. (2) Ferner, wenn das, was verschwindet, zu Nicht-Seiendem vergehen würde, dann wären längst alle Dinge vergangen, da es nichts gäbe, in das sie sich auflösen könnten. (3) Des weiteren war die Gesamtheit der Dinge immer so, wie sie jetzt ist und wie sie immer sein wird. (4) Es gibt nämlich nichts, in das sie sich verändern könnte. (5) Und außerhalb der Gesamtheit ist nichts, was in sie eindringen und dadurch die Veränderung bewirken könnte.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2000

Authors and Affiliations

  • A. A. Long
  • D. N. Sedley

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