Advertisement

Subjekte

Chapter
  • 46 Downloads

Zusammenfassung

Für das postmoderne Subjekt ist, im Gegensatz zu seinem cartesianischen Vorläufer, der Körper ein integraler Bestandteil seiner Identität. Von Bachtin bis zum Bodyshop, von Lyotard bis zu Leotardtrikots ist der Körper tatsächlich zu einem der Hauptanliegen postmodernen Denkens geworden. Ob nun zerstückelte Gliedmaßen, gefolterte Rümpfe, bemalte oder eingesperrte, disziplinierte oder begehrliche Körper: Die Buchläden sind übervoll von solchen Phänomenen, und es lohnt sich, nach der Ursache dafür zu fragen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Anmerkungen

  1. 1.
    Vgl. Charles Taylor: »Atomism«, in: Philosophy and the Human Sciences: Philosophical Papers, Band 2, Cambridge 1985, S. 188–210. (dt.: »Atomismus«, in: Bert van den Brink/Willem van Reijen (Hg.): Bürgergesellschaft, Recht und Demokratie, Frankfurt am Main 1995, S. 73–106.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. R.G. Peffer: Marxism, Morality, and Social Justice, part l, Princeton 1990.CrossRefGoogle Scholar
  3. 3.
    Vgl. Zum Beispiel Alasdair Maclntyre: Der Verlust der Tugend. Zur moralischen Krise der Gegenwart, aus dem Englischen von Wolfgang Riehl, Frankfurt am Main 1987Google Scholar
  4. und Charles Taylor: Quellen des Selbst, Die Entstehung der neuzeitlichen Identität, Frankfurt am Main 1994.Google Scholar
  5. Eine erhellende Darstellung des Streits zwischen Liberalen und Kommunitariern vom Standpunkt der ersteren liefert Will Kymlicka: Liberalism, Community and Culture, Oxford 1989, Kapitel 3.Google Scholar
  6. 5.
    Raymond Williams: Culture and Society 1780–1950, Harmondsworth 1985, S. 304, 318, 320.Google Scholar
  7. 6.
    Zu den Beziehungen zwischen republikanischem Humanismus und Sozialismus vgl. Terry Eagleton: »Deconstruction and Human Rights«, in: Barbara Johnson (Hg.): Freedom and Interpretation, New York 1993. (dt.: »Der Dekonstruktivismus und die Menschenrechte«, in: Barbara Johnson (Hg.): Freiheit und Interpretation, Frankfurt am Main 1994, S. 153–178.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1997

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations