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Von der Subjektivität der Wahrnehmung zur Objektivität des Begriffs

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Zusammenfassung

In den Antagonismus zwischen Schulmetaphysik und Skeptizismus gestellt und auf die sensualistische Voraussetzung eingeschworen, alle Erkenntnis stamme aus den Sinnesempfindungen, hatte Kant die »kopernikanische Wende« vollzogen, eine »Veränderung der Denkart«, die die Problemstellung aller nach-kantischen Philosophie präjudizierte. Kant vermochte den naiven Sensualismus Lockes und seiner Nachfolger nicht einfach zu akzeptieren. Die Entwicklung der Mathematik und ihre Bedeutung für die werdenden Naturwissenschaften zwangen ihn, sich mit dem Argument auseinanderzusetzen, apriorische Formbestimmtheiten der Erkenntnisinhalte existierten getrennt von dem Material der Sinnesempfindungen und seien nicht aus diesem Material gewonnen, sondern in der Struktur des Denkens selbst gelegen. Dies ist die Position, die schon Descartes bei der Analyse des cogito (als Strom der cogitationes) bezogen hatte und die durch Leibniz in der Auseinandersetzung mit Locke weiter ausgearbeitet worden war: »Es handelt sich darum zu wissen, ob die Seele an und für sich ganz leer ist, gleich einer noch unbeschriebenen Tafel (tabula rasa) (…), und ob alles, was darauf verzeichnet ist, einzig von den Sinnen und der Erfahrung herrührt; oder ob die Seele ursprünglich die Prinzipien verschiedener Begriffe und Lehrsätze enthält, welche die äusseren Gegenstände nur bei Gelegenheit ihrer wieder erwecken.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Gottfried Wilhelm Leibniz, Nouveaus Essais sur l’Entendement humain, deutsch von Wolf von Engelhardt und Hans Heinz Holz, Darmstadt und Frankfurt am Main 1959. S. IX: »II s’agit de savoir, si l’Ame en elle même est vuide entierement comme des Tablettes, où l’on n’a encore rien écrit (tabula rasa) (…) et si tout ce qui y est tracé vient uniquement des sens et de l’experience, ou si l’ame contient originairement les principes de plusieurs notions et doctrines que les objets externes reveillent seulement dans les occasions. (…) D’où il naist une autre question, si toutes les verités dependent de l’experience, c’est à dire de l’induction et des exemples, ou s’il y en a qui ont encore un autre fondement. (…) Les sens quoyque necessaires pour toutes nos connoissances actuelles ne sont point suffisans pour nous les donner toutes, puisque les sens ne donnent jamais que des exemples, c’est à dire des verités particulieres ou individuelles. (…) D’où il paroist que les verités necessaires telles qu’on trouve dans les Mathematiques pures et particulierement dans l’Arithmetique et dans la Geometrie doivent avoir des principes dont la preuve ne depende point des exemples, ny par consequence du temoignage des sens, quoyque sans les sens on ne se seroit jamais avisé d’y penser.«Google Scholar
  2. 2.
    Locke: Nichts ist im Verstande, was nicht zuvor in den Sinne gewesen wäre. Leibniz ergänzt: ausser dem Verstand selbst.Google Scholar
  3. 3.
    Bestimmt sich eine Substanz durch ihre spezifische repraesentatio mundi und ist diese die besondere Weise, in der vis activa und vis passiva eine Wirkungseinheit bilden, so ist in der Tat eine Substanz erst durch ihre perceptio existent. Vgl. Band I, S. 421 ff.Google Scholar
  4. 4.
    Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, B 5: »Denn wo wollte selbst Erfahrung ihre Gewissheit hernehmen, wenn alle Regeln, nach denen sie fortgeht, immer wieder empirisch, mithin zufällig waren, daher man diese schwerlich für erste Grundsätze gelten lassen kann.«Google Scholar
  5. 5.
    Kant, Prolegomena § 7, A 49Google Scholar
  6. 6.
    Martin Heidegger hat gesagt, Kants Philosophie sei die Sachlogik des Seinsgebiets Natur, was richtig ist, wenn Natur als Gegenstand der Naturwissenschaften bestimmt wird. So meint es auch Kant, wenn er definiert: »Natur ist das Dasein der Dinge, sofern es nach allgemeinen Gesetzen bestimmt ist.« Prolegomena § 14, A 71.Google Scholar
  7. 7.
    Kant, Prolegomena § 11 und § 13 Anmerkung I, A 54 und 59.Google Scholar
  8. 8.
    Kant, KrV, B 1.Google Scholar
  9. 9.
    Ebd., B 33.Google Scholar
  10. 10.
    Ebd., B 34.Google Scholar
  11. 11.
    Äussere Gegenstände sind alle solche, die in der reinen Verstandestätigkeit selbst nicht enthalten sind, also auch die des inneren Sinns (wie z. B. Gefühle).Google Scholar
  12. 12.
    Kant, Über eine Entdeckung, nach der alle neue Kritik der reinen Vernunft durch eine ältere entbehrlich gemacht werden soll, Königsberg 1790, A 60.Google Scholar
  13. 13.
    Das will sagen, dass die Probleme, die Kant zu lösen unternimmt, nur unter Annahme dieser Voraussetzungen überhaupt entstehen. Die nachkantische Philosophie von Fichte bis Hegel geht über Kant hinaus, indem sie diese Voraussetzungen aufhebt, das heisst die »Experiment-Anordnung« Kants verändert.Google Scholar
  14. 14.
    Kant, KrV, B 34.Google Scholar
  15. 15.
    Auch diese Definitionenkette beginnt wieder mit einem »Vermögen«, der »Vorstellungsfähigkeit«. Der Rückgriff auf »Vermögen« entbindet Kant von der Notwendigkeit, das Verhältnis von Substanz und Funktion zu bestimmen.Google Scholar
  16. 16.
    Kant, KrV, B 34.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. ebd., B 161 f. und 202.Google Scholar
  18. 18.
    Carl Christian Erhard Schmid, Wörterbuch zum leichtern Gebrauch der Kantischen Schriften, neu herausgegeben von Norbert Hinske, Darmstadt 1980.Google Scholar
  19. 19.
    Kant, KrV, A 120.Google Scholar
  20. 20.
    Kant, KrV, A 97: »Wenn eine jede einzelne Vorstellung der andern ganz fremd, gleichsam isoliert, und von dieser getrennt wäre, so würde niemals so etwas, als Erkenntnis ist, entspringen, welche ein Ganzes verglichener und verknüpfter Vorstellungen ist. (…) Diese (Spontaneität) ist nun der Grund einer dreifachen Synthesis, die notwendiger Weise in allem Erkenntnis vorkommt: nämlich der Apprehension der Vorstellungen, als Modifikationen des Gemüts in der Anschauung, der Reproduktion derselben in der Einbildung und ihrer Rekognition im Begriffe.« Weiter A 99: »Jede Anschauung enthält ein Mannigfaltiges in sich, welches doch nicht als ein solches vorgestellt werden würde, wenn das Gemüt nicht die Zeit, in der Folge der Eindrücke aufeinander unterschiede: denn, als in einem Augenblicke enthalten, kann jede Vorstellung niemals etwas anderes, als absolute Einheit sein. Damit nun aus diesem Mannigfaltigen Einheit der Anschauung werde (wie etwa in der Vorstellung des Raumes), so ist erstlich das Durchlaufen der Mannigfaltigkeit und dann die Zusammennehmung desselben notwendig, welche Handlung ich die Synthesis der Apprehension nenne, weil sie gerade zu auf die Anschauung gerichtet ist.« A 102: »Würde ich aber die vorhergehende (die ersten Teile der Linie, die vorhergehenden Teile der Zeit, oder die nach einander vorgestellten Einheiten) immer aus den Gedanken verlieren, und sie nicht reproduzieren, indem ich zu den folgenden fortgehe, so würde niemals eine ganze Vorstellung, und keiner aller vorgenannten Gedanken, ja gar nicht einmal die reinste und erste Grundvorstellungen von Raum und Zeit entspringen können. Die Synthesis der Apprehension ist also mit der Synthesis der Reproduktion unzertrennlich verbunden.« A 107: »Also muss ein transzendentaler Grund der Einheit des Bewusstseins, in der Synthesis des Mannigfaltigen aller unsrer Anschauungen, mithin auch der Begriffe der Objekte überhaupt, folglich auch aller Gegenstände der Erfahrung, angetroffen werden. (…) Diese ursprüngliche und transzendentale Bedingung ist nun keine andere, als die transzendentale ApperzeptionGoogle Scholar
  21. 21.
    Vgl. KrV, A 97. Diese Festsetzungen (!) sind notwendige Konsequenzen der Anfangsbestimmungen.Google Scholar
  22. 22.
    Kant, KrV, B 131 f.Google Scholar
  23. 23.
    Ebd., B 133.Google Scholar
  24. 24.
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Phänomenologie des Geistes, Gesammelte Werke, (GW) Band 9, S. 69–92.Google Scholar
  25. 25.
    Kant, KrV, B 136.Google Scholar
  26. 26.
    Vgl. ebd., B 164 f.Google Scholar
  27. 27.
    Auf der Grundlage dieser Separation von Sinnes- und Verstandeswelt, mundus sensibilis und mundus intelligibilis, konnte Baumgarten die Wendung von einer Theorie der Sinne zu einer Theorie der paradigmatischen Formgebung der Sinnlichkeit in den Künsten vollziehen und so die Ästhetik als Kunstphilosophie begründen. Vgl. Jörg Zimmer, Schein und Reflexion, Köln 1996, S. 13 ff. Dass die Grundlegung einer Theorie der Künste im System der Sinnlichkeit ihren Boden besitzt, hat in unserer Zeit Helmuth Plessner, Die Einheit der Sinne, Schriften, Frankfurt am Main 1980, Band III, gezeigt. Vgl. Hans Heinz Holz, Die Systematik der Sinne, in J. Friedrich/B. Westermann (Hg), Unter offenem Horizont. Anthropologie nach Helmuth Plessner, Frankfurt am Main 1995, S. 117 ff.Google Scholar
  28. 28.
    Kant, KrV, A 9.Google Scholar
  29. 29.
    Alexander Gottlieb Baumgarten, Metaphysik, deutsch von Georg Friedrich Meier, Halle 1783 (Ausgabe von Johann August Eberhard), § 255.Google Scholar
  30. 30.
    Das ist Leibniz’ Argument gegen Locke.Google Scholar
  31. 31.
    Baumgarten, a.a.O., § 373.Google Scholar
  32. 32.
    Kant, KrV, A 9.Google Scholar
  33. 33.
    Vgl. Baumgarten, a.a.O., § 414.Google Scholar
  34. 34.
    Ebd., §426.Google Scholar
  35. 35.
    Ebd., § 468 und 470.Google Scholar
  36. 36.
    Kant orientiert sich an der neuen Naturwissenschaft: »Die echte Methode der Metaphysik ist mit derjenigen im Grunde einerlei, die Newton in die Naturwissenschaft einführte, und die daselbst von so nutzbaren Folgen war. Man soll, heisst es daselbst, durch sichere Erfahrungen, allenfalls mit Hülfe der Geometrie, die Regeln aufsuchen, nach welchen gewisse Erscheinungen in der Natur vorgehen.« Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen Theologie und Moral, Berlin 1764, A 82.Google Scholar
  37. 37.
    David Hume, Untersuchung über den menschlichen Verstand, deutsch von Raoul Richter, Leipzig o. J., S. 34. Englisch: »All the objects of human reason or inquiry may naturally be divided into two kinds, to wit, ›Relations of ideas‹ and ›Matters of fact‹. Of the first kind are the sciences of Geometry, Algebra, and Arithmetic, and, in short, every affirmation which is either intuitively or demonstratively certain. That the square of the hypotenuse is equal to the square of the two sides is a proposition which expresses a relation between these figures. That three times five is equal to the half of thirty expresses a relation between these numbers. Propositions of this kind are discoverable by the mere operation of thought, without dependence on what is anywhere existent in the universe. (…) Matters of fact (…) are not ascertained in the same manner.«Google Scholar
  38. 38.
    Kant, Über die Deutlichkeit (…), a.a.O., A 79: »Die Metaphysik ist nichts anders als eine Philosophie über die ersten Gründe unseres Erkenntnisses.« Es zeigt sich, dass der »Durchbruch von 1769« in der aporetischen Problematik einer Metaphysik, die sich auf den Boden des Empirismus stellen wollte, vorbereitet war. Kant wurde aus einem dogmatischen Schlummer geweckt, in dem er sich schon mit unruhigen Träumen herumgewälzt hatte.Google Scholar
  39. 39.
    Kant, De mundi sensibilis atque intelligibilis forma et principiis, deutsch von Norbert Hinske. Die Originalausgabe erschien Königsberg 1770. — Die Schrift ist weit mehr als der Entwurf einer Propädeutik, wie Kant bescheiden an Lambert schrieb. Sie benennt mit äusserster Präzision die Einsatzpunkte, die sich für Kant aus seiner Meinung vom Scheitern der bisherigen Metaphysik ergaben, wenn die Möglichkeit von Metaphysik überhaupt erwiesen werden sollte. In dieser Schrift ist Kant zum erstenmale auf der Höhe seines eigenen Denkens. Wenn es auch noch mehr als zehn Jahre dauern sollte, bis die erste Auflage der KrV ausgearbeitet war (und weitere sechs Jahre zur zur ›endgültigen‹ Fassung der zweiten Auflage), so ist hier doch schon die Richtung des Weges festgelegt.Google Scholar
  40. 40.
    In einem gewissen Sinne ist dies Kants »mutigste« Schrift. Er bewirbt sich um eine Professur für Metaphysik mit einem Generalangriff auf die Grundlagen der Metaphysik, wie sie ausnahmslos von seinen akademischen Kollegen und Zeitgenossen verstanden wurde. Vergleichbar wäre, wenn heute ein Dialektiker sich um einen Lehrstuhl für analytische Philosophie bewerben wollte.Google Scholar
  41. 41.
    Kant, De mundi sensibilis (…), a.a.O., A 1 f. »exsequi per facultatem cognoscendi sensitivam, h.e. in concreto eandem sibi repraesentare intuitu distincto« (…) »facile pervenitur ad ideam simplicium, notionem intellectualem compositionis generaliter tollendo; quae enim, remota omni coniunctione, remanent, sunt simplicia.«Google Scholar
  42. 42.
    Ebd., A 3: »Ceterum compositis substantialibus, sensuum testimonio, aut utcunque aliter, datis, dari tam Simplicia quam Mundum, cum facile patescat«.Google Scholar
  43. 43.
    Hume, a.a.O., deutsch, S. 91: »It appears, then, that this idea of a necessary connection among events arises from a number of similar instances which occur, of the constant conjunction of these events. (…) This connection, therefore, which we feel in the mind, this customary transition of the imagination from one object to its usual attendant, is the sentiment or impression from which we form the idea of power or necessary connection. Nothing further is in the case.«Google Scholar
  44. 44.
    Kant, De mundi sensibilis (…), A 5: »Denn dadurch, dass man mehreres zusammenfasst, bringt man ohne Mühe ein Ganzes der Vorstellung zustande, deshalb aber nicht schon die Vorstellung eines Ganzen« — »Plura enim complectendo nullo negotio efficis totum repraesentationis, non ideo autem repraesentationem totiusGoogle Scholar
  45. 45.
    Ebd., A 14: »Sofern man die Welt aber als Phaenomenon betrachtet, d.i. in Bezug auf die Sinnlichkeit der menschlichen Erkenntniskraft, kennt sie keinen anderen Grund der Form als nur einen subjektiven, d.i. ein bestimmtes Gesetz des Gemüts (…)« — »Mundus autem, quatenus spectatur ut Phaenomenon, h.e. respective ad sensualitatem mentis humanae, non agnoscit aliud principium formae nisi subiectivum, h.e. certum animi legem.«Google Scholar
  46. 46.
    Ebd., A 12: »Intuitus nempe mentis nostrae semper est passivus; adeoque eatenus tantum, quatenus aliquid sensus nostros afficere potest.«Google Scholar
  47. 47.
    Ebd., A 24: »Manet quaestio non nisi intellectui solubilis: quonam principio ipsa haec relatio omnium substantiarum nitatur quae intuitive spectata vocatur spatium. In hoc itaque cardo vertitur quaestionis de principio formae mundi intelligibilis, ut pateat: quonam pacto possibile sit, ut plures substantiae in mutuo sint commercio, et hac ratione pertineant ad idem totum, quod dicitur Mundus.«Google Scholar
  48. 48.
    Ebd., A 9: »Datis igitur cognitionibus sensitivis, per usum intellectus logicum sensitivae subordinantur aliis sensitivis, ut conceptibus communibus, et phaenomena legibus phaenomenorum generalioribus. Maximi autem momenti hic est, notasse: cognitiones semper habendas esse pro sensitivis, quantuscunque circa illas intellectui fuerit usus logicus.«Google Scholar
  49. 49.
    Ebd., A 14: »Quatenus sensuales sunt conceptus sive apprehensiones, ceu causata testantur de praesentia obiecti, quod contra Idealismum; quatenus autem iudicias specta circa sensitiva cognita, cum veritas in iudicando consistat in consensu praedicati cum subiecto dato, conceptus autem subiecti, quatenus est Phaenomenon, non detur nisi per relationem ad facultatem cognoscendi sensitivam, et secundum eandem etiam praedicata dentur sensitive observabilia, patet.«Google Scholar
  50. 50.
    Kant, KrV. B 93.Google Scholar
  51. 51.
    Ebd., B 94.Google Scholar
  52. 52.
    Es gibt auch andere Modelle der Konstitution von Gegenstandsbedeutung über anderen Sprachtypen. Vgl. Hans Heinz Holz, Sprache und Welt, Frankfurt am Main 1953. Ders., China im Kulturvergleich, Köln 1994. Die Präfiguration der Logik durch das Subjekt-Prädikat-Schema hat Aristoteles festgelegt. Seit dem Organon ist dies Modell massgeblich geblieben.Google Scholar
  53. 53.
    Kant, KrV B 94.Google Scholar
  54. 54.
    Siehe dazu Galvano della Volpe, Logica come scienza storica, Roma 1969.Google Scholar
  55. 55.
    Kant, KrV B 94.Google Scholar
  56. 56.
    Hermann Cohen, Kommentar zur Kritik der reinen Vernunft, Leipzig 1920, S. 67.Google Scholar
  57. 57.
    Kant, KrV B 135Google Scholar
  58. 58.
    Kant, KrV B 138.Google Scholar
  59. 59.
    Kant, KrV B 157.Google Scholar
  60. 60.
    Kant, KrV A 117 und 123.Google Scholar
  61. 61.
    Kant, KrV B 74Google Scholar
  62. 62.
    Kant, KrV B 75Google Scholar
  63. 63.
    Hermann Cohen, a.a.O., S. 63.Google Scholar
  64. 64.
    Kant, KrV B 163.Google Scholar
  65. 65.
    Edmund Husserl hat diese Konsequenz gezogen.Google Scholar
  66. 66.
    Kant, KrV B 139Google Scholar
  67. 67.
    Kant, KrV B 140: »Die transzendentale Einheit der Apperzeption ist diejenige, durch welche alles in einer Anschauung gegebene Mannigfaltige in einen Begriff vom Objekt vereinigt wird. Sie heisst darum objektiv, und muss von der subjektiven Einheit des Bewusstseins unterschieden werden. (…) Daher die empirische Einheit des Bewusstseins, durch Assoziation der Vorstellungen, selbst eine Erscheinung betrifft, und ganz zufällig ist. Dagegen steht die reine Form der Anschauung in der Zeit, bloss als Anschauung überhaupt, die ein gegebenes Mannigfaltiges enthält, unter der ursprünglichen Einheit des Bewusstseins.«Google Scholar
  68. 68.
    Kant, KrV B 142.Google Scholar

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