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Noverres Stuttgarter Ballette und ihre Überlieferung

Das Warschauer Manuskript
Chapter

Zusammenfassung

Als Niccolò Jommellis und Jean-Georges Noverres Lebenswege und künstlerische Laufbahnen ab 1760 in Stuttgart zusammenliefen, standen beide auf sehr verschiedenen Sprossen der Erfolgsleiter: Jommelli hatte den Zenit seines Schaffens erreicht und wurde als einer der Großen seiner Zeit bewundert — Noverre schickte sich hingegen gerade erst an, seine kühne Neukonzepion des Balletts, die er soeben auf brillante Manier schriftlich fixiert hatte1, in die Tat umzusetzen. Mit dem seismographischen Gespür für den seit dem zweiten Drittel des Jahrhunderts in der Luft liegenden Paradigmenwechsel ästhetischer Kategorien, der in allen — zumal in den unmittelbar auf den Menschen einwirkenden szenischen Künsten — bahnbrechende Umwälzungen bewirken sollte, hatten sowohl Jommelli wie auch Noverre im Rahmen ihrer künstlerischen Ausdrucksmittel neue Wege beschritten.

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Notizen

  1. 6.
    Hermann Abert, Niccolo Jommelli als Opernkomponist, Halle 1908, S. 303.Google Scholar
  2. 8.
    Hermann Abert, Jean Georges Noverre und sein Einfluß auf die dramatische Ballettkomposition, in: Jahrbuch Peters 15 (1908), S. 29–45; und: Hermann Abert (Hrsg.): Ausgewählte Ballette Stuttgarter Meister aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts Leipzig 1913 (Denkmäler Deutscher Tonkunst 43/44.)Google Scholar
  3. 12.
    Neudruck in: Hermann Abert (Hrsg.), Ausgewählte Ballette Stuttgarter Meister aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, Leipzig 1913, Denkmäler Deutscher Tonkunst 43/44 (im folg. zit. als DDT 43/44).Google Scholar

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1996

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