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Deutschland von der Bonner »Wende« zu den Problemen der Einheit (1982–1996)

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Zusammenfassung

Die jüngste Vergangenheit zu schildern und dabei zu wissen, daß vielfach die Hintergründe von Ereignissen noch nicht offenliegen und daß das Geschehen nicht abgeschlossen ist, erfordert weniger die interpretierende Darstellung als den erzählenden Bericht. Dabei ist jedoch nicht auszuschließen, daß einzelne Fakten zu hoch und andere zu gering bewertet werden, weil der gegenwärtige Betrachter sie so einschätzt, wie sie in seiner augenblicklichen Sicht wirken, ohne jedoch bereits alle Hintergründe und künftige Wirkungen kennen und überblicken zu können. So kann Wesentliches dieses Augenblicks in der Zukunft unwesentlich sein, aber das, was jetzt kaum beachtet wird, später unter neuen Fragestellungen und mit verbesserter Quellenkenntnis Interesse erregen. Trotz allen Bemühens um Objektivität wird sich durch das unmittelbare Miterleben aus dieser Darstellung das subjektive Empfinden gegenüber jüngster Vergangenheit und Gegenwart mit Erwartungshaltungen und Enttäuschungen nicht völlig heraushalten lassen. Das Bewußtsein, derzeitige Ansichten seien gegebenenfalls bei neuen Erkenntnissen zu korrigieren, muß vorhanden bleiben.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 1997

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