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Stella

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Zusammenfassung

Stella entsteht wie Clavigo, noch bevor G. nach Weimar geht und zwar in den Monaten Februar bis April 1775 in Frankfurt. Zum ersten Mal erwähnt G. das Drama in einem Brief vom 5. März an Johanna Fahimer. An einen Druck mag er noch im März eigentlich nicht denken (an Auguste Gräfin zu Stolberg, 7.–10. 3. 1775); als er aber im Herbst für den bevorstehenden Aufenthalt in Weimar Geld braucht, bietet er das Stück dem Berliner Verleger August Mylius an, und zwar unter der Bedingung einer Vorauszahlung. Mylius geht darauf ein, »die Katze im Sacke zu kaufen«, wie er am 24. 10. 1775 an G.s Freund Johann Heinrich Merck schreibt, und zwar nicht weil er sich bei »einer so kleinen Piece« ein Geschäft verspricht, sondern »hauptsächlich […] um mit diesem allerdings seltenen Genie und fruchtbaren Schriftsteller in Bekanntschaft zu kommen«.

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