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Die natürliche Tochter

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Zusammenfassung

Im Jahr 1799 liegt der Ausbruch der Französischen Revolution zwar bereits zehn Jahre zurück, und Napoleon ist im Begriff, die Macht an sich zu reißen, zunächst als erster Konsul (1799), dann als Konsul auf Lebenszeit (1802) und später als Kaiser (1804). Dennoch erscheint die Revolution vielen Zeitgenossen immer noch als ein in seinen vielfältigen Ursachen und Folgen schwer überschaubarer Vorgang. Das gilt auch für G., der sich bis zu jenem Zeitpunkt verschiedentlich mit literarischen Mitteln diesem Gegenstand zu nähern versucht hat, und zwar wiederholt auf dramatische Weise, aber auch in seiner Novellensammlung Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten (1795) und in dem Epos Herrmann und Dorothea (1797). So reagiert er mit Interesse, als Schiller ihn am 18. 11. 1799 auf ein im Vorjahr in Paris erschienenes Werk aufmerksam macht, nämlich auf die zweibändigen Mémoires historiques de Stéphanie-Louise de Bourbon-Conti, écrits par elle-même.

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Literatur:

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